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Geschichte

Frauen in der Pariser Kommune (1871)

„Wenn die französische Nation nur aus Frauen bestünde, was wäre das für eine schreckliche Nation" - so soll ein Korrespondent der Londoner ‘Times’ die Ereignisse der Pariser Kommune kommentiert haben. Die ‘heroische’ Beteiligung von Frauen ist immer wieder erwähnt und untersucht worden seit Prosper-Olivier Lissagaray 1876 in seiner „Geschichte der Kommune von 1871" das Augenmerk darauf gerichtet hat:

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Feministischer Sozialismus? - Gleichheit und Differenz in der Geschichte des Sozialismus

Etta Federn, eine österreichische Anarchistin, schrieb 1938 ein Buch, in dem sie revolutionäre Frauen porträtiert. In der Einleitung schreibt sie: „Frauen der Revolutionen. Um zu verstehen, was damit gemeint ist, müssen wir uns erst darüber klar werden, was eine Revolution eigentlich ist. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Revolutionen nur durch Kämpfe und Straßenschlachten, durch blutige Zusammenstöße, terroristische Tätigkeiten und alle Arten von Gewalt zustande kämen. Revolutionen vollziehen sich ebenso auf geistigem und seelischem Gebiet" .

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Anarchismus und Anarcho-Syndikalismus

Der Anarchismus ist eine bestimmte intellektuelle Strömung, deren Anhänger die Abschaffung der wirtschaftlichen Monopole und aller politischen und sozialen Zwangsinstitutionen innerhalb der Gesellschaft anstreben. An die Stelle der kapitalistischen Wirtschaftsordnung wollen die Anarchisten eine freie Vereinigung aller Produktivkräfte stellen, die auf kooperativer Arbeit beruht, und die als alleinigen Zweck die Befriedigung der notwendigen Bedürfnisse jedes Mitglieds der Gesellschaft haben würde. Anstatt der gegenwärtigen Nationalstaaten mit ihrer leblosen Maschinerie politischer und bürokratischer Institutionen fordern Anarchisten eine Föderation freier Kommunen, die untereinander durch ihre alltäglichen Interessen verbunden sind, und ihre Angelegenheiten durch gegenseitige und freie Verträge regeln.

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Kampf gegen Hitler - Zum politischen Widerstand gegen das NS-Regime im Rhein-Main-Gebiet

Im Zwischenfeld der beiden großen Arbeiterparteien bzw. links von diesen positioniert waren während der Weimarer Republik verschiedene kleinere Parteien und Organisationen entstanden, oftmals als Abspaltungen von SPD oder KPD.[30] Fast ausnahmslos hatten diese Kräfte, die ihre Anhänger ideologisch auf den proletarischen Klassenkampf orientierten[31], von vornherein für ein gemeinsames Vorgehen der gesamten Arbeiterbewegung gegen den heraufziehenden Nazi-Faschismus plädiert. Meist hatten sie sich schon früh auf die Fortführung ihrer politischen Arbeit unter konspirativen Bedingungen eingestellt, etwa durch Umstellung ihrer Strukturen auf das Fünfergruppensystem, und sich daher entsprechend zügig der Verfolgungssituation, die mit der Machtübertragung an Hitler eingetreten war, anzupassen vermocht. Wegen ihrer generell sowie örtlich vergleichsweise schwachen Strukturen kannten sich ihre Mitglieder untereinander vielfach recht gut, wodurch den faschistischen Verfolgungsbehörden das Einschleusen von Spitzeln deutlich erschwert wurde. Außerdem rückten sie ganz einfach auch wegen ihrer geringeren politischen Relevanz erst allmählich ins Visier der Nazi-Fahnder. Ihre Entschlossenheit zum Widerstand und ihr dabei unter Beweis gestellter Mut kompensierten ihre geringe Organisationsstärke allerdings bei weitem.[32] Dies belegen auch ihre konspirativen Strukturen im Rhein-Main-Gebiet.[33]

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Die kollektivierte Bierbrauerei DAMM

Die Brauerei Damm wurde 1876 gegründet und 1910 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die größte Bierbrauerei Kataloniens befand sich im Häuserkarree zwischen den Carrers Rosselló, Cartagena, Còrsega und Dos de Maig. Der Haupteingang lag in Rosselló 515. Heute sind hier Büroräume und das Brauereimuseum untergebracht. 1936 belief sich das Gesellschaftskapital auf 21 Millionen Peseten.

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Geschichte des Anarchismus in China

„Raubkriege bleiben Raubkriege, woran der deutsche Patriotismus so wenig etwas ändern wird, wie es die Engländer oder die Franzosen oder die Russen zuvor jemals geändert hätten. sie züchten vor allem den einheimischen Despotismus und jeder Arbeiter, der an dem Joche schmieden helfe, das den Chinesen auf den Nacken gelegt werden soll, seine eigenen Ketten noch fester schmiedet.“

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