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Niederlande: Längster Streik seit 1933 erfolgreich
Antirassistische Proteste und der Arbeitskampf der Reinigungskräfte In dem längsten Streik, der in den Niederlanden seit 1933 stattgefunden hatte, haben die organisierten Reinigungsarbeiter/innen mit Hilfe der Gewerkschaft FNV einen Erfolg durchsetzen können. Sie haben sich für die nächsten zwei Jahre einen höheren Branchentariflohn erkämpft, der allerdings nur 35 Cent ausmacht. FNV_Mitglieder erhalten 70 Euro zusätzlich und diejenigen, die aktiv am Streik teilgenommen hatten, bekommen eine Bonuszahlung von 500 Euro und garantierten Kündigungsschutz.
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Rumänien: Lehrer auf der Strasse gegen die Regierung
Zu einer im Land eher seltenen Aktion kam es am 24. März im rumänischen Buzau. Mehr als 4000 LehrerInnen demonstrierten durch die Stadt bis zum Rathaus und forderten die Auszahlung der ausstehenden Löhne ein. Die letzte Zahlung haben sie am 14. Februar erhalten. Mit dieser existenzbedrohenden Situation stehen die LehrerInnen in Buzau keineswegs alleine da. In zahlreichen Teilen des Landes haben LehrerInnen seit Monaten keinen Lohn oder nur geringe Abschläge erhalten. In der Regel gibt es kein gemeinsames Vorgehen gegen die Regierungspolitik.
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Interview mit Noam Chomsky - Besetzungen durch Arbeiter und die Zukunft des radikalen Teils der Arbeiterklasse
Ein Interview mit Noam Chomsky, geführt von Diane Krauthamer (Herausgeberin des „Industrial Worker“) Das Gespräch wurde am 9. 10. 2009 im Büro von Prof. Noam Chomsky im MassachuseBs Institute of Technology (MIT) in Cambridge geführt.
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Sind wir nicht alle ein bisschen Tabak?
Der Arbeitskampf einiger Tausend in der türkischen Tabakindustrie Beschäftigter weitet sich zu einem landesweiten Politikum aus – mit globalen Auswirkungen.
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Von Streiks, Bikes und Bars / Geschichte der FAU Bern Teil 1 & 2
Die Geschichte des „Neo-Anarchosyndikalismus“ beginnt 1999 mit der Gründung der Freien Arbeiterinnen und Arbeiter Union Schweiz, besser bekannt als FAUCH. Die von v.a. jungen Leuten getragene Organisation hat zeitweise Ortsgruppen in acht schweizer Städten. Die FAUCH ist in der Antiglobalisierungs- und der Sans-Papier-Bewegung, später auch in der Antikriegsbewegung aktiv. Es wird eine eigene Zeitung mit dem Namen „Die Aktion“ herausgegeben. Höhepunkte in Sachen Arbeitskampf sind ein erfolgreicher Streik gegen die Kündingung von drei Lehrlingen in einer Baumschule bei Thun und der Streik der ArbeiterInnen der Zentralwäscherei Basel, der aber später von der Unia „geklaut“ wurde. In Bern organisieren GymnasiastInnen zusammen mit Leuten der FAUCH 2003 innert kaum 2 Wochen einen eintägigen Schülerstreik, an dem sich 3‘000 junge Leute beteiligen. Vor allem dank der Aufbruchstimmung der Antikriegsbewegung war dies 2004 möglich. GymelerInnen, die sich in diesem Zusammenhang politisiert hatten, versuchten im Schuljahr 2004/05 eine unabhängige Gewerkschaft für SchülerInnen aufzubauen. Das „Bildungssyndikat“ hatte Mitglieder in mehreren Gymer und Berufsschulen vor allem in Bern, aber auch in Biel und Thun. Die Erfahrungen, die dabei gemacht wurden, waren gemischt. Als im Sommer 2005 ein Grossteil der Aktiven den Gymer hinter sich liessen, hörte das Bildungssyndikat auf zu existieren. Mit dem Abklingen der grösseren sozialen Bewegungen und der zunehmenden Resignation in der Folgezeit gingen auch die Aktivitäten der FAUCH zurück und viele Ortsgruppen lösten sich auf. 2005 bestehen noch in Zürich, Basel und Bern eine Gruppe...
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Streik der Reinigungskräfte in Utrecht (NL)
Am Donnerstag den 18. März haben die Reinigungskräfte der Bahnhofs in Utrecht zum dritten Tag in Folge gestreikt. Täglich beteiligen sich hunderte Lohnabhängige an den Aktionen und bis zu fünfzig Männer und Frauen organisierten ein Camp, welches auch Nachts aufrecht erhalten wird. Tagsüber rufen die Streikenden Parolen und gelegentlich organisieren sie Demonstrationszüge durch die Bahnhofshalle. Eine der kostenlosen Zeitungen, die nicht von den Aktionen berichtete, wurde am Mittwoch zerrissen und im gesamten Bahnhofsgebiet auf den Boden geworfen. Die Atmosphäre ist durchgängig kämpferisch.
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Neonazis in Kiew versuchen Gewerkschafter zu überfallen
Am Donnerstag, dem 11. März, fand vor der Nestlé-Vertretung in Kiew eine Protestaktion statt. Dies geschah zum Zeichen der Solidarität mit dem Kampf um die eigenen Menschenrechte, welchen aktuell die Gewerkschaft bei “Nestlé Water Coolers” in Domodedowo/Russland (bei Moskau) führt. Unterstützt wurde die Aktion von Mitgliedern der unabhängigen Gewerkschaften “Sahist Prazy” (“Arbeiterschutz”) und “Priama Dija” (“Direkte Aktion”), Arbeitern vom Shitnij Markt, Wladimirskij Markt und der Supermarktkette “METRO Cash & Carry-Ukraine” sowie ihren Angehörigen. Zu den Protestierenden kamen Vertreter der internationalen Korporation heraus, die die gestellten Forderungen entgegennahmen. Die Aktivisten bemerkten dabei, dass sich in der Nähe der Kundgebung Neonazis zu versammeln begannen.
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Sind Streiks ungerecht?
Waren Staat und Kapital noch vor einem Jahr in Sachen Krise ziemlich schmähstad, scheint es, als wäre angesichts der ausgebliebenen Infragestellung des System durch einen relevanten Teil der Bevölkerung, sowie neu entstehender Finanzblasen, alles wieder „einigermaßen im Lot“. Vor kurzem noch wurde sogar in bürgerlichen Medien ein „Ende des Neoliberalismus“ attestiert und eine Neuordnung der Verhältnisse postuliert. Nun wird in den selbigen wieder fröhlich der irrsinnigen Ideologie des Kapitals gefrönt. Und das kann auch schon mal soweit gehen, dass etwa ein Eric Frey vom Standard ganz unverblümt das Verbieten von Streiks fordert (derstandard.at vom 24.2.2010).
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Zum Mord an Lámbros Foúndas (Gr.)
Nachrufe des Anarchistischen Archivs Athen und eines eingekerkerten Freundes (weiter unten) auf den mit einem Schuss in den Rücken ermordeten Genossen Lámbros Foúndas, aktiv in der anarchistischen Gruppe SCHWARZER DORN, die das Journal STRASSEN DES ZORNS herausgeben hatte, und der in vielen anderen antiautoritären Zusammenhänge aktiv war. Mittlerweile wird der Mord auch aus reformistischen Zusammenhängen skandalisiert und es gibt Hinweise darauf, daß der Minister des königlichen Friedens Chrisochoidis wieder einmal die Öffentlichkeit instruiert.
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Privatisierung von Märkten in Kiew gekippt
Am Dienstag, dem 2. März wurde die Entscheidung über die Privatisierung des Shitnij Marktes und des Wladimirskij Marktes in Kiew gekippt. Dies ermöglicht ungefähr tausend Arbeitsplätze, und ein Warenangebot zu einem für die Kiewer Bevölkerung tragbaren Preis zu erhalten. Diese Aktion wurde zu einem einzigartigen Sieg der unabhängigen Gewerkschaftsbewegung und der außerparlamentarischen Linken. Praktisch alle Mitglieder der Gewerkschaften des Shitnij Marktes und des Wladimirskij Marktes (insgesamt ca. 1000 Personen) haben eine Kundgebung vor dem Kiewer Stadtrat und der Administration des Präsidenten der Ukraine abgehalten. Die Aktion wurde von der unabhängigen Gewerkschaft “Sahist Prazy” (Arbeitsschutz) organisiert, in der die Arbeiter organisiert sind. Der Aktion schlossen sich die studentische Gewerkschaft “Priama Dija” (“Direkte Aktion”) und Aktivisten der linken Bewegung an. Zu den Kundgebungsteilnehmern kam Marina Stawnijtschuk heraus – eine Vertreterin des Oberhauptes der Administration des Präsidenten.
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