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Stunk machen
„Ein schrecklicher Gestank – der Geruch von verwesenden toten Tieren,“ sagt der linke Aktivist Dr. David Nir entrüstet. Seit drei Jahren hat er an den Protest-Demos gegen die Trennungsmauer teilgenommen. Aber darauf war er nicht vorbereitet: vor drei Wochen bei einer Demo im Westbankdorf Na’alin machte er persönlich die Erfahrung mit dem Debut von Boash – dem Stinktier/ Skunk – einer neuen Methode, um Demonstrationen aufzulösen, die von der israelischen Polizei entwickelt worden war.
Existiert in Nachrichten
Krieg im Kaukasus. Georgien siegt - überraschend
Auf den ersten Blick sah dieser Krieg nicht allzu verwirrend aus, ein Krieg wie in der guten alten Zeit: zwei Armeen, die aufeinander schießen, ordentlich uniformierte und vereidigte Kombattanten in verschiedenen Waffengattungen, Panzer, Infanterie, Luftwaffe, sogar die Marine kam zum Zug, und in der Berichterstattung fehlte auf erfreuliche Weise das Wort "asymmetrisch" (die "Zeit" hat schließlich doch noch ein wenig gepatzt). Es hat auch nur ein paar Tage gedauert, bis der deutschen Presse die Lage vollends klar war - nach einer kurzen Irritation über den georgischen Angriff auf Südossetien und die Beschießung Zchinwalis stand die Marschrichtung fest: verantwortlich ist Russland. Dass die "territorial amputierte Großmacht" mit diesem Krieg "Revanche" für die westliche Durchsetzung der kosovarischen Unabhängigkeit nehmen wollte, wußte die wie üblich gut unterrichtete taz schon am 9. August.
Existiert in Nachrichten
Keine Abschiebungen in den Irak
Täglich sterben Menschen im Irak, vier Millionen IrakerInnen sind auf der Flucht, doch deutsche Behörden tangiert das nicht. Irakischen Flüchtlingen wird das Asyl und die Aufenthaltserlaubnis entzogen und die Abschiebungen in den Irak haben bereits begonnen. Doch solange es keine Sicherheit im Irak gibt, sind Abschiebungen indiskutabel, denn irakische Flüchtlinge brauchen unseren Schutz und eine gesicherte Lebensperspektive.
Existiert in Nachrichten
Rumänien: Arbeiter aus Bangladesh eingesperrt
Fabrik oder Gefängnis? Textilarbeiter aus Bangladesh werden im rumänischen Bacau eingesperrt. Im Januar 2007 berichtete der BBC über einen Streik von 400 chinesischen Textilarbeiterinnen der Wear Company in Bacau im Osten Rumäniens. Sorin Nicolescu, Direktor der Firma, wurde während des Streiks von etwa hundert wütenden Frauen handgreiflich attackiert. “Statt zu arbeiten, sind sie mit Gabeln und Löffeln über mich hergefallen. Ich habe die Polizei und den Wachschutz geholt. Das ist doch nicht normal, dass ich in meinem eigenen Land angegriffen werde, in meiner Fabrik, von Arbeiterinnen, denen ich alle möglichen Zugeständnisse mache!” erklärte Nicolescu damals der Presse. Nach dem Streik, mit dem die Arbeiterinnen höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen wollten, haben etliche Frauen gekündigt und sind nach China zurückgekehrt.(1) Nun hat die Wear Company , geplagt von der Arbeitskräfteknappheit in Rumänien, erneut Arbeitskräfte aus Asien eingestellt, diesmal 500 Kontraktarbeiter aus Bangladesh. Der folgende Bericht beruht auf persönlichen Gesprächen mit einigen Arbeitern.
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Solidarität mit der Maquiladora-Gewerkschaft SITEMEX (Mexiko)
Einzige langfristig erfolgreiche unabhängige Gewerkschaft in einer mexikanischen Maquiladora bedroht!
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Filippinische Textilarbeiterinnen in Rumänien
“Wir sollen arbeiten wie Pferde!” Philippinische Textilarbeiterinnen in Sibiu, Rumänien
Existiert in Nachrichten
Dokumentation: China auf dem Weg zu Streikrecht und Tarifverträgen?
Sonderwirtschaftszone Shenzhen als Vorreiter - In China bahnt sich eine "revolutionäre Veränderung" an. Prominenten staatlichen wie unabhängigen Gewerkschaftern zufolge sprechen viele Anzeichen dafür, dass in naher Zukunft im Reich der Mitte Streiks wieder legalisiert werden und womöglich gar die rechtliche Grundlage für Tarifverträge geschaffen wird. Letztes Indiz dafür ist die [extern] Veröffentlichung der "Draft Regulations on the Growth and Development of Harmonious Labour Relations" in der der 12 Millionen Menschen zählenden Sonderwirtschaftszone Shenzhen nahe Hong Kong durch den Ständigen Ausschuss des Volkskongresses der Industriemetropole. Verbunden war dieser ungewöhnliche Schritt mit der ausdrücklichen Aufforderung zur öffentlichen Diskussion des Entwurfs. In der Vergangenheit diente Shenzhen wiederholt als Vorreiter und Laboratorium für bedeutende ökonomische und soziale "Reformen". Auffällig ist auch die rege gesetzgeberische Tätigkeit im Bereich Lohnarbeit und Industrielle Beziehungen in den letzten Monaten. Nachdem im Januar 2008 das Employment Promotion Law und das Labour Contract Law in Kraft getreten waren, wurde im Mai zusätzlich das Labour Dispute and Arbitration Law erlassen.
Existiert in Nachrichten
Starbucks am Pranger
Auf mehreren Kontinenten protestieren am Sonnabend Gewerkschafter gegen die beschäftigtenfeindliche Politik der weltweit größten Kaffeehauskette
Existiert in FAU-IAA
Revolution oder Re-Evolution? - Der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ entpuppt sich als typische Diktatur lateinamerikanischen Stils
Hugo Chavez erklärte im Rahmen seiner neuerlichen Vereidigung als Staatspräsident am 10. Januar die Wiederverstaatlichung der nationalen Telefongesellschaft sowie der Stromindustrie. Außerdem erklärte er seine Absicht, die staatliche Kontrolle über das venezolanische Öl auszuweiten. Ohne Zweifel war dies alles Ausdruck politischer Veränderungen. Diese Entwicklung betrifft nicht nur Venezuela, sondern auch lateinamerikanische Staaten. Ungeachtet der Erklärungen von Chavez, und seinesgleichen über den Beginn eines "Sozialismus im 21. Jahrhundert", verteidigen alle diese Regierungen das staatliche und private Eigentum der Produktionsmitel und lassen in „ihren“ Staaten die traditionellen militärischen und polizeilichen Repressionsinstrumente unangetastet.
Existiert in Members / / Texte von Rudolf Mühland / DA