Sie sind hier: Startseite

Suchergebnisse

71 Artikel gefunden.
Trefferliste einschränken
Artikeltyp













Neue Artikel seit



Trefferliste sortieren Relevanz · Datum (neueste zuerst) · alphabetisch
Privatisierung von Märkten in Kiew gekippt
Am Dienstag, dem 2. März wurde die Entscheidung über die Privatisierung des Shitnij Marktes und des Wladimirskij Marktes in Kiew gekippt. Dies ermöglicht ungefähr tausend Arbeitsplätze, und ein Warenangebot zu einem für die Kiewer Bevölkerung tragbaren Preis zu erhalten. Diese Aktion wurde zu einem einzigartigen Sieg der unabhängigen Gewerkschaftsbewegung und der außerparlamentarischen Linken. Praktisch alle Mitglieder der Gewerkschaften des Shitnij Marktes und des Wladimirskij Marktes (insgesamt ca. 1000 Personen) haben eine Kundgebung vor dem Kiewer Stadtrat und der Administration des Präsidenten der Ukraine abgehalten. Die Aktion wurde von der unabhängigen Gewerkschaft “Sahist Prazy” (Arbeitsschutz) organisiert, in der die Arbeiter organisiert sind. Der Aktion schlossen sich die studentische Gewerkschaft “Priama Dija” (“Direkte Aktion”) und Aktivisten der linken Bewegung an. Zu den Kundgebungsteilnehmern kam Marina Stawnijtschuk heraus – eine Vertreterin des Oberhauptes der Administration des Präsidenten.
Existiert in Nachrichten
Protestiert gegen die Kampagne "10 Euro für den irakischen Widerstand"!
An alle freiheitsliebenden Menschen, an alle freiheitsliebenden Organisationen, einige deutsche und österreichische Antiimperialisten und Friedensaktivisten sammeln zur Zeit Spenden: "10 Euro für den irakischen Widerstand". Ausgehend von Gruppen wie der "Antiimperialistischen Koordination (aik)" haben sich Gruppen wie Red Action Nürnberg, Linke Front Ungarn, Arabischer Palästina Club (Wien), KPÖ-Grundorganisation 42 (Wien), dieser Kampagne angeschlossen, genauso wie deutsche Friedensaktivisten und einige Antifas. Printmedien und Websites wie die der Zeitschrift "Junge Welt" berichten sehr wohlwollend-unterstützend darüber. Das Geld soll im Irak an die "Irakische Patriotische Allianz" (IPA), einem Bündnis von Gruppen übergeben werden, welche laut der Website der Antiimperialistischen Koordination unter anderem aus den Gruppen "...der linke Flügel der Baath-Partei, die Kommunistische Partei Irak - patriotische Strömung, die kurdische islamische Armee..." besteht. In einem Interview mit der Zeitschrift "Junge Welt" äußerte sich der Sprecher der Antiimperialistischen Koordination Willi Langthaler darüber, woraus für ihn der irakische Widerstand besteht: "Das sind einerseits sunnitisch-islamische und schiitische Kräfte, hinzu kommen demokratische sowie arabisch-nationalistische Gruppen. Nach unseren Informationen wollen sich die verschiedenen Strömungen in den nächsten Wochen und Monaten auf der Basis der Ablehnung eines amerikanischen Marionettenregimes in einer gemeinsamen Front des nationalen Widerstands zusammenschließen." Auf die Frage, wer das Geld erhalten soll, sagte der Sprecher der Antiimperialistischen Koordination dazu: "In der jetzigen Situation der Unklarheit und der unterschiedlichen Kräfte unterstützen wir alle, die gegen die amerikanische Besatzung sind...Letztlich soll der irakische Widerstand entscheiden, was mit dem Geld geschieht."
Existiert in Nachrichten
Rog: Kampf in der Stadt
Nachdem der ehemalige Fabrikskomplex Rog mehr als ein Jahrzehnt leer stand, wurde er Ende März 2006 besetzt und geöffnet. Im Zuge der Besetzung brachten zahlreiche Individuen und Gruppen Leben in diesen neuen Raum kultureller, künstlerischer, sozialer und politischer Produktion. Anfänglich war die Besetzung als kurze, zeitlich begrenzte, räumliche Intervention in der Stadt Ljubljana intendiert, um sich den negativen Effekten der Privatisierung und Entstaatlichung – und dem darauf folgenden Verschwinden öffentlicher Räume – zu widersetzen sowie um in der Stadt neue kulturelle Politiken zu artikulieren. Die Schaffung eines neuen autonomen Kulturproduktionszentrums war die Antwort auf die sich zunehmend verschärfende Kontrolle der Kulturproduktion (sowohl in staatlichen als auch in öffentlichen Institutionen) sowie die damit einhergehende Kontrolle der Produktion politischer Subjektivitäten. Es war auch eine Antwort auf die Schwierigkeiten, die im Übergang von einem Paradigma materieller Produktion zu einem Paradigma immaterieller Produktion auftauchen (in der viele Kunst- und KulturproduzentInnen ohne Räume oder Institutionen zurückbleiben). Die Besetzung von Rog fand im Kontext ökonomischer und sozialer Veränderungen statt, mit einer Menge leer stehender ehemaliger Fabriken, hoher Arbeitslosigkeit und einem ziemlich großen prekären Kognitariat. Die vorübergehende Nutzung von Rog war darauf angelegt, eine Debatte in der Stadt zu entfachen und Diskussionen über Kulturpolitiken sowie die Produktionsbedingungen des Kognitariats zu provozieren. In dieser Debatte blieb das Konfliktniveau ungeklärt und veränderte sich im Lauf der Existenz von Rog. Zur Zeit der Niederschrift dieses Textes besteht ein hohes Konfliktniveau – sehr viel höher als vor einem Jahr, als die Verhandlungen zwischen der Gemeinschaft der Rog-NutzerInnen und der Stadtverwaltung vom städtischen Bürgermeister abrupt abgebrochen wurden. Nach einem erfolglosen Räumungsversuch besteht die derzeitige Position des Bürgermeisters darin, Rog unter strikte Überwachung durch die Stadtverwaltung zu stellen.
Existiert in Nachrichten
Rozbrat zostaje! [Pl]
Am vergangenen Samstag, 9.5.2009, fand in Poznan, der 2t größten Stadt Polens, eine Soli-Demo mit knapp 1000 Leuten für das bedrohte Rozbrat-Squat statt.
Existiert in Nachrichten
Rumänien: Lehrer auf der Strasse gegen die Regierung
Zu einer im Land eher seltenen Aktion kam es am 24. März im rumänischen Buzau. Mehr als 4000 LehrerInnen demonstrierten durch die Stadt bis zum Rathaus und forderten die Auszahlung der ausstehenden Löhne ein. Die letzte Zahlung haben sie am 14. Februar erhalten. Mit dieser existenzbedrohenden Situation stehen die LehrerInnen in Buzau keineswegs alleine da. In zahlreichen Teilen des Landes haben LehrerInnen seit Monaten keinen Lohn oder nur geringe Abschläge erhalten. In der Regel gibt es kein gemeinsames Vorgehen gegen die Regierungspolitik.
Existiert in Nachrichten
Rumänien: Protest gegen massive Kürzungen im rumänischen Parlament
Aus Protest gegen die massiven und lebensbedrohlichen Kürzungen von Lohn und sozialen Leistungen hat sich am Donnerstag ein Elektriker des rumänischen Fernsehsenders TVR von einem Balkon des Parlaments hinab in den Plenarsaal gestürzt. Der Kollege trug dabei ein T-Shirt auf dem zu lesen war „Ihr habt uns durchlöchert und verkauft – ihr habt die Zukunft unserer Kinder getötet – FREIHEIT“. Für seine Aktion wählte der Arbeiter die Plenarsitzung die über die Neufassung (Verschlechterung) der Regelungen der Lohnzahlungen im rumänischen Arbeitsgesetzes, des Codul Muncii „beriet“. Im Moment als der rumänische Premierminister Emil Boc (Demokratisch-Liberale Partei) das Wort ergriff sprang er herunter. Der Kollege überlebte den Sprung und rief noch, als er auf einer Trage hinausgetragen wurde laut „Freiheit“.
Existiert in Nachrichten
Russland: "Food Not Bombs"
"Essen statt Bomben" ist in Russland nicht nur ein naheliegender Gedanke, sondern eine starke Bewegung mit aktiven Gruppen im ganzen Land. AktivistInnen von "Food Not Bombs" wollen zum Jahreswechsel Gleichgesinnte aus aller Welt nach Moskau einladen, um etwas gegen Isolation und Repression zu tun. "Food Not Bombs" ist eine Protestbewegung gegen Militarismus und Armut, die in den USA entstanden ist, sich aber mittlerweile weltweit verbreitet hat. Sie besteht aus selbstorganisierten Gruppen, die nach den Prinzipien der Solidarität, des Vegetarismus und des Antifaschismus arbeiten. Sie sammeln Lebensmittelspenden oder "containern" Sachen, die z. B. wegen nahender Verfallsdaten von den Supermärkten weggeworfen werden, kochen zusammen größere Mengen vegetarisches oder veganes Essen und ziehen dann los, um es zu verschenken. Dazu gibt's meist auch was Theoretisches, vor allem natürlich - dem Titel der Aktion gemäß - gegen den Krieg, für den Regierungen bekanntlich immer Geld übrig haben, während sie die Menschen hungern lassen (Wie es z. B. in Pakistan offiziell hieß: "Wir werden die Atombombe bauen, auch wenn wir alle hungern müssen!"). Aber auch gegen den Kapitalismus, der zu Armut und Nahrungsmittelknappheit führt, oder gegen Faschismus richten sich die Kundgebungen oft.
Existiert in Nachrichten
Sarkozy eröffnet die Jagd auf die Zigeuner*
Das Ministertreffen vom 28. Juli 2010 über die “Verhaltensweise des fahrenden Volkes und der Roma” stellt einen unheilvoller Präzedenzfall dar. Zum ersten Mal hat der Präsident “des gesamten französischen Volkes” eine nationale und transeuropäische Minderheit angegriffen - eine echte Kriegserklärung an die Zigeuner, an den Mief aus dem Vichy(-Regime), und die dabei zwei Bevölkerungsgruppen durcheinander bringt : Zum einen die französischen Tsigane/Zigeuner (Sinti, Manouche, Ungarn, Gitane, Jenisch), die seit dem Mittelalter in Frankreich leben und sogenannte französische Bürger zweiter Klasse sind; zum anderen die Roma (die Mehrheit davon rumänischen und bulgarischen Ursprungs), welche unter der kommunistischen Herrschaft sesshaft gemacht und in die Arbeiterklasse integriert worden sind, heute jedoch der triumphierenden Herrschaft des Kapitalismus geopfert werden und versuchen, der Arbeitslosigkeit und der wieder auflebenden nationalsozialistischen Verfolgung zu entgehen.
Existiert in Nachrichten
Sind Streiks ungerecht?
Waren Staat und Kapital noch vor einem Jahr in Sachen Krise ziemlich schmähstad, scheint es, als wäre angesichts der ausgebliebenen Infragestellung des System durch einen relevanten Teil der Bevölkerung, sowie neu entstehender Finanzblasen, alles wieder „einigermaßen im Lot“. Vor kurzem noch wurde sogar in bürgerlichen Medien ein „Ende des Neoliberalismus“ attestiert und eine Neuordnung der Verhältnisse postuliert. Nun wird in den selbigen wieder fröhlich der irrsinnigen Ideologie des Kapitals gefrönt. Und das kann auch schon mal soweit gehen, dass etwa ein Eric Frey vom Standard ganz unverblümt das Verbieten von Streiks fordert (derstandard.at vom 24.2.2010).
Existiert in Nachrichten
Sind wir nicht alle ein bisschen Tabak?
Der Arbeitskampf einiger Tausend in der türkischen Tabakindustrie Beschäftigter weitet sich zu einem landesweiten Politikum aus – mit globalen Auswirkungen.
Existiert in Nachrichten