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FAU-Düsseldorf: offenes und öffentliches Treffen der FAU-Düsseldorf

Jeden ersten Donnerstag im Monat öffnet die FAU-Düsseldorf ihre Pforten für alle InteressentInnen und Neugierige. Bei dieser Gelegenheit könnt ihr um Rat fragen, erste Kontakte knüpfen und alles fragen was ihr schon immer über den Anarcho-Syndikalismus wissen wolltet euch aber bis jetzt noch nie gegtraut habt zu fragen....
Wann 02.12.2010
von 19:30 bis 22:00
Wo Kulturcafé Solaris, Kopernikusstr. 53, 40225 Düsseldorf
Teilnehmer FAU-Düsseldorf
und DU!
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 It´s time to Organize


Folgende Voraussetzungen solltest Du erfüllen, damit wir zusammen passen:

# Du bist Arbeiter, Arbeiterin, angestellt, freiberuflich, erwerbslos, gehst zur Schule oder studierst und machst keinen Job, in dem Du andere Menschen einstellst oder feuerst (kein Arbeitgeber).
# Du arbeitest nicht bei staatlichen Repressionsorganen.
# Du hast unsere Statuten und unsere Prinzipienerklärung gelesen und kannst ihnen zustimmen.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt mindestens 10 Euro im Monat (Düsseldorf). Mitglieder die sich in Haft befinden sind für diese Zeit vom Beitrag befreit.


Vorteile für FAU-Mitglieder

Eine Information über unsere Gewerkschaft

Worin unterscheiden wir uns von zentralistischen Gewerkschaften ?

  • Wir orientieren uns an den individuellen Bedingungen und Bedürfnissen; auf konkrete Situationen können wir uns schnell einstellen.
  • Bei uns kann sich jedes Mitglied aktiv einbringen und die Gewerkschaftsarbeit mitbestimmen.
  • Unsere Strukturen sind transparent, basisdemokratisch und selbst bestimmt.
  • Es gibt keine Führungsgremien, keine hauptamtlichen Funktionäre, keine Bürokratie.
  • Die Entscheidungen werden von den Mitgliedern in den Ortsgruppen und Syndikaten getroffen. Die föderale Organisation bietet Schutz gegen Machtkonzentration und Korruption.
  • Wir setzen auf die Mobilisierbarkeit aller Mitglieder und direkte Aktionen.
  • Die Unterstützung unserer Mitglieder ist schnell und direkt - sowohl bundesweit als auch international.
  • Wir pflegen den regelmäßigen Austausch mit Basisgewerkschaften auf internationaler Ebene.
  • Wir sind eine Gewerkschaft mit gesamtgesellschaftlicher Perspektive.


Was bieten wir?

  • Zunächst den Austausch über unsere Arbeits- und Lebensbedingungen sowie die Vermittlung von Erfahrungen.
  • Wir geben konkrete Hilfestellung bei Konflikten, können Druck machen, Öffentlichkeit herstellen.
  • Mitglieder erhalten jegliche Hilfe im Rahmen der Möglichkeiten (z.B. Unterstützung bei Anwaltskosten). Einen Rundumschutz materieller Art, wie etwa die Übernahme von Gerichts- und Anwaltskosten oder die Auszahlung von Streikgeldern, können wir jedoch nicht bieten.


Was erwarten wir?

  • Interessierte sollen sich aktiv einbringen, aufgeschlossen sein und die Bereitschaft mitbringen, sich mit unseren Ideen und Vorstellungen auseinanderzusetzen.
  • Neu-Mitglieder sollten unseren Ideen nahe stehen, unsere Statuten und Prinzipien akzeptieren, sich kollegial- solidarisch verhalten.


Alle brauchen Geld - Wir auch

Darum richtet einen Dauerauftrag wenn ihr unsere Arbeit unterstützen wollt. Da wir ein nicht eingetragener Verein sind, können wir euch jedoch keine Soendenquittungen ausstellen:

FAU-Düsseldorf - Gewerkschaft für alle Berufe
Volksbank Rhein-Ruhr eG
Kto.: 111 252 000 5
BLZ : 350 60 386
IBAN: DE25 3506 0386 1112 5200 05
BIC: GENODED1VRR


Was ist die FAU?

Die Freie ArbeiterInnen Union ist eine Selbstorganisation von ArbeiterInnen. Wobei nach unserem Verständnis Arbeiter nicht nur weiße männliche Fabrikarbeiter sind, sondern die große Masse derjenigen, denen nichts übrig bleibt, als täglich ihre Arbeitskraft zu verkaufen. Dazu gehören FabrikarbeiterInnen ebenso wie die MigrantInnen, die für zwei Mark in der Stunde den Wohlstandsmüll recyclen, ArbeiterInnen im Dienstleistungssektor, Scheinselbständige, Lohnarbeitslose und Leute die sich in der Berufsausbildung befinden.

Nichts zu suchen haben bei uns Leute, die die Arbeitskraft anderer ausbeuten. Ebensowenig wie Militärs, Polizisten oder Mitglieder sonstiger Unterdrückungsorgane.

Manche von uns bezeichnen die FAU als eine Gewerkschaft, andere sagen, dass dieser Begriff durch den DGB und seine Einzelgewerkschaften so auf den Hund gebracht wurde, dass die Verwendung des Wortes nur zu Missverständnissen führen kann. Deshalb ist bei uns der Begriff «Freie Vereinigung» recht gebräuchlich; er bringt besser rüber, worum es uns geht.

Als Anarcho-SyndikalistInnen halten wir jedenfalls nichts von sozialpartnerschaftlichem «Bündnis für Arbeit»-Gejammer und verfilzten und undemokratischen Funktionärsapparaten. Wir denken, dass wir selber wissen, was für uns gut ist und dass wir prima ohne Chefs, Pfaffen, Staat und Funktionäre auskommen können. In einer basisdemokratischen Gesellschaft mit einer Wirtschaft, die auf der Selbstverwaltung der ProduzentInnen (also der ArbeiterInnen) beruht, lebt es sich für uns alle besser. Und genau da wollen wir hin.

Was will die FAU?

Die Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) ist eine anarcho-syndikalistische Selbstorganisation von ArbeiterInnen mit dem Ziel einer herrschaftsfreien, auf Selbstverwaltung begründeten Gesellschaft. Wir Anarcho-SyndikalistInnen haben die herrschaftsfreie, auf Selbstverwaltung begründete Gesellschaft als Ziel. Die Selbstbestimmung in allen Lebensbereichen ist die grundlegende Idee des Anarcho-Syndikalismus.

Daher lehnen wir die Organisation unserer Interessen in zentralistisch aufgebauten Organisationen ab, da diese stets Machtkonzentration und Hierarchie bedeuten. Weder soll, noch kann mensch mit StellvertreterInnen- Politik wie sie z.B. von reformistischen Gewerkschaften, Parteien und Kirchen betrieben wird, unsere Interessen durchsetzen.

Dagegen sind wir direkt und indirekt lohnabhängigen Menschen für Selbstorganisation in unabhängigen Betriebs-, Branchen und Ortsgruppen. Diese sind bundesweit (in der FAU - Freie ArbeiterInnen Union) und international (in der IAA - Internationale ArbeiterInnen Assoziation zusammengeschlossen.

Zur Durchsetzung unserer Ziele und Forderungen dienen uns sämtliche Mittel der Direkten Aktion, wie z. B. Besetzungen, Boykotts, Streiks etc. Im Gegensatz dazu lehnen wir die parlamentarische Tätigkeit in jeglicher Form ab. Mit dieser Art von Organisation verbinden wir die Möglichkeit, Vereinzelung und Perspektivlosigkeit aufzuheben und so für eine revolutionäre Veränderung auf freiheitlicher Grundlage zu kämpfen.

Da die Macht und die Stärke des kapitalistischen Systems in der privaten bzw. staatlichen Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel und in der tagtäglichen Ausbeutung der arbeitenden Klasse begründet sind, ist der ökonomische Bereich der Hauptansatzpunkt für den antikapitalistischen Kampf.

Revolutionäre Arbeit in den Betrieben trifft den Kapitalismus nicht nur in seinen Erscheinungsformen, sondern an seiner Wurzel. Diese Arbeit kann nur erfolgreich sein, wenn in allen gesellschaftlichen Bereichen gleichzeitig revolutionäre Arbeit geleistet wird, da alle Kämpfe in einer Wechselbeziehung zueinander stehen.

Alle Menschen, die in diesem Sinne mit uns zusammenarbeiten wollen, sind uns willkommen.

(Angenommen auf dem FAU-Pfingstkongress 1989, ergänzt 1993)


Weitere Info's:



Statuten der FAU-IAA 2004 (pdf, 33 kB)
Prinzipienerklärung der FAU-IAA (pdf, 180 kB)
FAU-IAA Selbstdarstellungs Flyer (pdf, 221 kB)


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