"Anarchie im ursprünglichen Sinne: Ordnung durch Bünde der Freiwilligkeit" - Gustav Landauers kommunitärer Anarchismus.
Gustav Landauers (1870-1919) kommunitärer Anarchismus ist ein Aufruf an die gesamte Menschheit und richtet sich daher nie ausschließlich an eine einzige Klasse, Ethnie oder ideologische bzw. religiöse Glaubensrichtung. Neben seinen ausformulierten Ansätzen einer grundlegenden Transformation der Gesellschaft, in deren Mittelpunkt der Aufbau völlig neuer sozialer Arrangements im Verhältnis der Menschen untereinander und zur tierischen und pflanzlichen Natur steht, hat seine globale Perspektive eine nachhaltige Bedeutung für Landauers Anarchismus.
| What | |
|---|---|
| When |
2010-09-04 17:15
2010-09-04 18:00
2010-09-04 from 17:15 to 18:00 |
| Where | "altes Café", Druckluft, Am Förderturm 27, Oberhausen |
| Attendees | Siegbert Wolf |
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Anarchie war für Landauer kein utopisches Zukunftsprojekt, sondern überall und jederzeit möglich, sobald Menschen sich anders organisieren, sich anders zueinander verhalten, jenseits von Staat, Kapitalismus und Großindustrialismus, und so nach den Prinzipien der Gegenseitigkeit, Solidarität, Kooperation, Selbstbestimmung, freien Assoziation und Föderation Herrschaft und Hierarchie für immer beseitigen.