Termine
Up one level"Umsonst is dat nie!" - zum Tod von Hans Schmitz (FAUD)
Hans Schmitz ist im hohen Alter am 22.03.2007 verstorben. Mit ihm verlieren wir nicht nur einen Genossen der von Kindesbeinen an Mitglied der anarchosyndikalistischen Bewegung war, einen der letzten Zeitzeugen, einen aktiven Genossen, ein Vorbild, sonder auch und vor allem einen Freund.
Come to where the labor is. Come to... Malawi
Über 80% des weltweit produzierten Tabaks kommen aus Ländern des Südens. Zentrale Aspekte der Tabakproduktion sind Umweltzerstörung (Tropenwaldabholzung), wirtschaftliche Abhängigkeit und Verschuldung der TabakproduzentInnen bei Rohtabakfirmen bzw. Tabakkonzernen, Gesundheitsrisiken für die ArbeiterInnen, Kinderarbeit (und damit fehlende Schulbildung), Verschärfung der Ernährungssituation.
Bombodrom-Widerstandscamp
Die Bundeswehr will das Bombodrom in der Kyritzer Heide zum Krieg üben. Dagegen gibt es seit langem Protest. Auf dem Gelände soll das zielgenaue Abwerfen von Bomben geübt werden. Die Bevölkerung und viele UnterstützerInnen wollen das verhindern. Auch in diesem Jahr wird das Gelände probehalber in Besitz genommen werden, um den Protest zu organisieren und auch den Widerstand "für den Ernstfall zu üben". Geplant sind ein Camp und die Besiedlung des Bombodrom-Geländes als eine Aktion Zivilen Ungehorsams.
Das ESF 2008 Action Network mobilisiert nach Malmö!!
Das ESF 2008 Action Network organisiert während dieser Tage Veranstaltungen und Aktionen für autonome Individuen und Gruppen. Das Action Network ist unabhängig vom offiziellen ESF und dessen Programm.
Extrem rechte Kundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf?! - Antifa kündigt Gegenaktionen an.
Bereits seit Anfang August 2008 wird auf der Homepage der neonazistischen "Aktionsfront Meerbusch" auf eine Kundgebung der in Düren ansässigen "Schutzgemeinschaft 'Deutsche Heimat' der Deutschen aus Rußland e.V." hingewiesen.
Verabschiedung
Ein Kollege hat sich entschlossen ein "Tippelbruder" zu werden. Drei Jahre wird er mindestens fort bleiben, als Teil einer Lebendigen Tradition, Schachtfrei aber in Kluft. Kommt also alle zu "dramatische(n), herzzerreisende(n), abschiedsszenen am stadtrand von ddorf..."
NUR IRGENDEINE WEITERE KRISE?
Als Bausteine des Seminars sind u.a. folgende Aspekte vorgesehen, die sich allerdings je nach Krisendynamik noch ändern können:
Internationaler Aktionstag des Widerstandes
Am Freitag, den 12.12.2008, entschied das Plenum der besetzten Polytechnic in Athen zu einem internationalen Aktionstag des Widerstandes im Gedenken an alle getöteten Jugendlichen, Migrant_innen und all jene, die gegen die Fehler der Staaten gekämpft haben, aufzurufen. Carlo Juliani, die Jugendlichen in den Banlieus Frankreichs, Alexandros Grigoropoulos und all die ungezählten anderen, überall in der Welt.
Neujahrstreffen der FAU-Bonn
Erstes Treffen der FAU-Bonn im neuen Jahr
Machtproben im Kaukasus - Innenansichten aus Russland
Im August 2008 gab es erneut Krieg in Europa. Georgische und russische Truppen fuhren Panzer auf. Nationalistisch aufgeheizte Machtpolitik auf allen Seiten, Interessen beim Zugang zu Rohstoffen und Transportwegen, globale Interessen Russlands und des Westens, aber auch ungelöste Konflikte aus den Zeiten der Sowjetunion ließen die Spannungen um Südossetien und Abchasien eskalieren. Leidtragende sind die Menschen in der Region.
Treffen der Anarchistischen-Syndikalistischen Jugend Düsseldorf
Die Anarchistisch-Syndikalistische Jugend ist ein außerparlamentarischer Jugendverband. Dabei grenzen wir uns klar von den Jugendverbänden der Parteien ab, denn wir treten für eine radikale Demokratisierung von Gesellschaft und Wirtschaft, von ihrer Basis her, ein. Für unsere Interessen können nur wir selber eintreten nicht Partei- oder Gewerkschaftfunktionäre. Deswegen bestimmen bei uns die Mitglieder selbst über die Aktivitäten indem sie sich entsprechend ihrer Interessen frei einbringen. Auch du bist willkommen!
Der Staat – Was ist das eigentlich?
Über den Staat wird in der Linken zwar viel gesprochen, theoretische Reflexion über ihn findet jedoch selten statt. Für die Einen ist er einfach Instrument der Kapitalisten, für die Anderen eine neutrale Instanz, an die sich allerlei Forderungen richten lassen. Der Vortrag versucht eine allgemeinverständliche Einführung für Menschen ohne Vorkenntnisse in die Kritik des Staates zu bieten. Es wird dabei sowohl darum gehen, den Zusammenhang von Kapitalismus und Staat aufzuzeigen, als auch zu bestimmen, was der Staat genau ist und welche Konsequenzen sich daraus für die Linke ergeben.
Leiharbeit abschaffen: Aktionswoche
Vom 18. bis zum 25. September 2009 findet eine bundeweite Aktionswoche unter dem Motto "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Leiharbeit abschaffen" statt. In zahlreichen Städten wird die FAU gemeinsam mit anderen Gruppen Aktionen und Informationsveranstaltungen gegen die Zumutungen der Leiharbeit durchführen. Die Kampagne fordert die Abschaffung der Leiharbeit, die Übernahme aller LeiharbeiterInnen, die es wünschen, in die Entleihbetriebe und die vollständige Nachzahlung der Lohnanteile, um welche die LeiharbeiterInnen seit dem Abschluß der Dumpinglohntarifverträge durch die DGB Tarifgemeinschaft Zeitarbeit und die CGZP im Jahr 2004 betrogen wurden. Ausführliche Informationen findet ihr auf www.leiharbeit-abschaffen.de. Wir freuen uns, wenn sich weitere Gruppen an den Aktionen beteiligen. Wir diskutieren derzeit mit Gewerkschaften und Gruppen außerhalb der BRD über eine Ausweitung der Kampagen auf andere europäische Regionen im nächsten Frühjahr.
offenes Treffen der FAU-Düsseldorf
Es ist soweit - Weihnachten und Sylvester liegen hinter uns, diverse Braten, Kuchen und Alkoholika sowie Zusammenkünfte mit Verwandschaft und FreundInnen liegen hinter uns. Damit nichts ansetzt werden wir aber in gewohnter Weise unsere "revolutionären Fingerübungen" machen. Darum lädt die FAU Düsseldorf auch wieder einmal alle SympathisantInnen und Interessierten am Anarcho-Syndikalismus ein, diesen vor Ort kennen zu lernen
Internationaler Protesttag gegen Angriff auf Gewerkschaftsfreiheit !
Am 5. Januar wurde gerichtlich bestätigt, dass die FAU Berlin sich weiterhin nicht als „Gewerkschaft“ oder „Basisgewerkschaft“ bezeichnen darf. Zuvor wurden ihr bereits gerichtlich Arbeitskampfmaßnahmen untersagt. Für den Fall, dass die FAU Berlin dennoch eines von beiden wagen sollte, wurden ihr Strafen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro oder Haftstrafe angedroht. Jetzt ist breite Solidarität gefragt.
Rosa-Luxemburg Stiftung: Zur aktuellen Entwicklung in Venezuela und Konzept und Realisierung des Sozialismus des 21. Jahrhunderts
Im aktuellen Prozess in Venezuela geht es um Demokratie und um Partizipation der Bevölkerung. Er wird versucht, sich dem Konzept des Sozialismus des 21 . Jahrhunderts anzunähern, ein Konzept, das bis heute noch nicht sehr klar definiert ist. Es soll über die Fehler und auch Rückschläge des Prozesses diskutiert werden, ebenso wie über seine Fortschritte und Errungenschaften.
Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz; Die Krise heißt Kapitalismus!
Diesen Herbst will die Bundesregierung die Kosten für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland in der Krise des Kapitalismus mit einem weiteren Kürzungspaket auf dem Rücken von Lohnabhängigen und Erwerbslosen abladen. Währenddessen findet in der Kurstadt Wiesbaden ein bemerkenswerter Event statt. Am Dienstag, den 26. Oktober, lädt der Verband hessischer Unternehmer (VhU) hier zu seinem jährlichen „Unternehmertag“. Erwartet werden über 1200 UnternehmerInnen und PolitikerInnen, die unter dem Motto „Mit Energie in Deutschlands Zukunft“ nicht nur „Gute-Laune-Jazz“, sondern auch Reden verschiedener „wirtschaftlicher und politischer Experten“ hören wollen. Geboten werden wieder einmal Vorschläge wie Hartz IV und staatlicher Arbeitszwang „effektiver“ organisiert und die nationale Komplizenschaft mit dem „Exportweltmeister Deutschland“ in der Standortkonkurrenz gegen den Rest der Welt enger geschnürt werden kann. Doch damit nicht genug: Höhepunkt des Abends wird auch dieses Jahr die Krönung der „Hessenchampions“, d.h. der Firmen, die trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise ihre Weltmarktanteile ausbauen konnten. Egal ob Studiengebühren und autoritäre Hochschulpolitik, Flughafenausbau und Atomenergie, Hartz IV und Leiharbeit, kapitalistische Stadtentwicklung und Gentrifizierung oder auch die rassistische Selektion in „nützliche und unnütze MigrantInnen“: Der Verband hessischer Unternehmer ist mit seiner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stets an vorderster Front, wenn es darum geht die Interessen des Wirtschaftsstandortes gegen die Bedürfnisse der meisten Menschen durchzusetzen. Und der VhU ist damit erfolgreich. Das nationale Kapital, sein Staat und dessen Fans haben also Grund zu feiern – da wollen wir nicht fehlen.
FAU-Düsseldorf: offenes und öffentliches Treffen der FAU-Düsseldorf
Jeden ersten Donnerstag im Monat öffnet die FAU-Düsseldorf ihre Pforten für alle InteressentInnen und Neugierige. Bei dieser Gelegenheit könnt ihr um Rat fragen, erste Kontakte knüpfen und alles fragen was ihr schon immer über den Anarcho-Syndikalismus wissen wolltet euch aber bis jetzt noch nie gegtraut habt zu fragen....
Düsseldorf: Kungebung am kanadischen Konsulat - für ein dauerhaftes Bleiberecht der US-amerikanischen DeserteurInnen
Wuppertal: keine Platz für Rechtsextremismus!
Für den 29.01.2011 haben rechtsextreme Gruppen eine Demonstration „gegen Antifaschismus“ angekündigt. Angemeldet ist die Demonstration von dem Kölner Naziaktivist Axel Reitz, unterstützt wird er u. a. von Freien Kameradschaften, Nationalen Sozialisten und der NPD Düsseldorf/Mettmann. Um der menschenverachtenden Propaganda der Nazis den öffentlichen Raum nicht unwidersprochen zu überlassen, rufen wir, der DGB und die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V. zur Beteiligung an einem breiten Bürgerbündnis gegen die angekündigte Demo auf. Wuppertal ist eine weltoffene und tolerante Stadt und wird es auch bleiben! Helfen Sie / Helft alle mit, den Aufmarsch der Rechtsextremisten zu verhindern, denn Faschismus ist keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen! Der Termin für ein Vorbereitungstreffen der Gegenkundgebung ist am 04.01.2011 um 19 Uhr im Cafe Ada. Über eine zahlreiche Beteiligung und eure/Ihre Unterstützung freuen wir uns. Die Kundgebung gegen den Naziaufmarsch ist am 29.01.2011 um 10:30 Uhr vor den City Arcaden geplant. Wenn wir uns gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus positionieren und uns für ein friedliches und tolerantes Zusammenleben in unserer Stadt einsetzen, haben Neonazis und menschenverachtende Parolen keine Chance! Denn: Wir sind Wuppertal! Wuppertal ist nicht die Stadt der Nazis!
Berlin: Erich-Mühsam-Fest
Der genaue Termin und der Ort werden, so wie das Programm in den nächsten Tagen/Wochen festgelegt und dann u.a. an dieser Stelle veröffentlicht!
Düsseldorf: Kindersklaverei für unseren Luxus
Ein Infoabend über die politische Formierung von Bewegungen arbeitender Kinder in Lateinamerika, Afrika und Asien. Seit den 1970ern schließen sich arbeitende Kinder, mit oder ohne Unterstützung Erwachsener, zusammen. Sie erheben ihre Stimme gegen Ausbeutung bei ihrer Arbeit und setzen sich für bessere Arbeitsbedingungen, sogar für ein "Recht zu arbeiten" ein.
Dortmund: Skandal im Sperrbezirk! - Wir Frauen vom Dortmunder Straßenstrich gehen auf die Straße!
Am 24. März 2011 wird sich eine Gruppe der Straßenprostituierten von der Ravensberger Straße zum ersten mal ganz bewusst in die Öffentlichkeit begeben, um vor das Dortmunder Rathaus zu ziehen und dort gegen die Schließung des Straßenstriches zu demonstrieren. Da wir Prostituierte auch fast 10 Jahre nach Inkrafttreten des Prostitutionsgesetzes noch lange keine gesellschaftliche Akzeptanz erfahren, ist dies ein ganz außergewöhnlicher und mutiger Schritt. Notwendig wird er aufgrund der Tatsache, dass der Rat der Stadt Dortmund am 31. März über die mögliche Schließung des sicheren und sozialverträglichen Straßenstrichs abstimmen will.
St-Imier: Internationales anarchistisches Treffen
Im August 2012 wird in St-Imier (Berner Jura, Schweiz) ein internationales Treffen von Libertären aller Strömungen sowie von allen Personen, die die verschiedenen anarchistischen Bewegungen (besser) kennenlernen wollen, stattfinden. Dieses „Welttreffen des Anarchismus“ ist eigentlich ein Jubiläum der ersten anti-autoritären Internationalen, die 1872 als Antwort auf die Internationale von Marx gegründet wurde. Seither hat sich die Welt verändert, doch die libertären Strömungen konnten sich den Zeiten anpassen, wovon das Treffen zeugen wird. Eine Sache bleibt gewiss: Die Zeit hat die Unterdrückung der Schwächsten durch die Mächtigen nicht gemildert. Das Treffen wird diverse Wege des Widerstands in ihren verschiedenen Formen aufzeigen. Die Fédération Jurassienne: Die Internationale Arbeiterassoziation (IAA) wurde 1864 gegründet. In La Chaux-de-Fonds, Le Locle, St-Imier und im Rest des Schweizer Juras gab es Sektionen. Als 1869 Bakunin in die Region kam, blieben seine Begegnungen nicht folgenlos. Die übereinstimmenden Ideen, die die ArbeiterInnen entdeckten, machten aus der Fédération Jurassienne den libertären Pol der IAA, der sich der marxistischen Tendenz widersetzte. Durch diese Opposition auf die Palme gebracht, unternahm Marx alles, um diese Strömung zu beseitigen. Am Haager Kongress 1872 gelang es ihm, ein Maximum seiner AnhängerInnen zu versammeln, von denen einige Sektionen vertreten haben sollen, die inexistent gewesen sind. Dank dieser künstlichen Mehrheit liess er für den Ausschluss von Bakunin und James Guillaume stimmen. Schockiert darüber organisierten die antiautoritären Sektionen der IAA einen Kongress in St-Imier, an dem libertäre Beschlüsse verabschiedet wurden. 140 Jahre nach dem Kongress von St-Imier ist die Ausbeutung und Entfremdung der ArbeiterInnen noch immer brutal. Die marxistische Illusion ist angesichts der kommunistischen Diktaturen dahingeschmolzen. Der Kapitalismus lebt von Krise zu Krise, gesellschaftliche Krise, politische Krise, zu denen heute noch die ökologische Krise hinzukommt.
Europa: M31 - Aktionstag gegen den Kapitalismus
Seit Monaten spitzt sich die Kredit- und Schuldenkrise in der EU (und global) zu. Auf immer neuen Regierungskonferenzen werden Notprogramme beschlossen, um den Kapitalismus in Europa zu sanieren. Glaubt man Politik und Medien, drohen sonst Zusammenbruch, Rezession und neue Armut. Mit diesem Drohszenario werden marktradikale Reformen durchgesetzt, die unsere Gesellschaft und unser Leben auf Jahrzehnte bestimmen – wenn wir uns nicht wehren. In den ersten Jahren der Krise hieß es, der Kapitalismus müsse gezügelt werden. Banken und Konzerne sollten einen Teil der Lasten tragen, die sie selbst mit verursacht hatten. Doch gerade passiert das genaue Gegenteil: Die Herrschenden in der EU und ihren Mitgliedsstaaten setzen auf mehr "Wettbewerb" und einen brutalen Sparkurs, um das "Vertrauen" und die Profite der Privatwirtschaft zu sichern. Für einen Großteil der Bevölkerung bedeutet dies eine zunehmende Verarmung und Verschärfung ihrer Lebensbedingungen. Es zeigt sich: Kapitalismus heißt Krise und Ohnmacht, Armut inmitten von Reichtum. Organisieren wir uns für eine bessere Gesellschaft!