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Max Baginski (+24.11.1943)

aus: Die freie Gesellschaft, 2. Jg. (1951), Nr. 23

I.

 

Am 24. November 1943 starb Max Baginski im Bellevue-Hospital von New York, ein Greis von 79 Jahren. Mit ihm ist einer der hervorragendsten Männer der alten Garde des freiheitlichen Sozialismus dahingegangen, ein großangelegter Charakter mit seltenen Geistesgaben und seelischen Veranlagungen, die man nicht häufig findet. Baginski wurde 1864 in Bartenstein geboren, einem kleinen Städtchen in Ostpreußen, nicht weit von Königsberg. Sein Vater betrieb dort eine kleine Schuhmacherei, konnte aber nie auf einen grünen Zweig kommen, da seine rebellische und freigeistige Gesinnung es mit sich brachte, dass er in jener stockreaktionären Gegend von seinen Mitbürgern stets als das „schwarze Schaf“ der Gemeinde betrachtet wurde. Der Alte hatte in seiner Jugend an den revolutionären Geschehnissen von 1848 einen lebhaften Anteil genommen und war nach dem Siege der Reaktion auf einige Monate ins Gefängnis geraten, das ihm jedoch keine „bessere Gesinnung“ beizubringen vermochte.

Im Hause des Vaters las Max schon als Kind mit großem Eifer „Die freien Glocken“, die damals von dem Freidenker Dr. August Specht in Deutschland herausgegeben wurden. Auch die „Berliner freie Presse“, die zu jener Zeit unter der Leitung von Johann Most in der Hauptstadt erschien, fand in der kleinen Schusterwerkstätte ihren Eingang und die volkstümliche, humorvolle Sprache Mosts machte schon damals auf den jungen Knabeneinen mächtigen Eindruck.

Als Max seine Schulzeit hinter sich hatte und sich anschickte, bei dem Vater in die Lehre zu treten, sollte er, wie dies in Deutschland üblich war, von dem Pastor des Städtchens kirchlich gesegnet werden, wofür der Mann Gottes zwei und einen halben Taler beanspruchte, die ihm der Vater prompt verweigerte. Als der Pastor sich endlich bereit erklärte, die Einsegnung ohne Bezahlung vorzunehmen, antwortete ihm der Vater: „Nein, das geht nicht ! Ohne Geld würde die Sache keinen Segen bringen und mein Sohn würde später in die Hölle kommen !“ So musste Max ohne den Segen der Kirche in die Lehre treten, worüber er sich allerdings keine grauen Haare wachsen ließ.

Als Max 1882 nach Berlin reiste, war er bereits ein überzeugter Sozialist. Es war damals eine schwere Zeit in Deutschland. Bismarcks Ausnahmegesetz gegen die Sozialisten lastete wie ein Alpdruck auf der deutschen Arbeiterklasse und verhinderte jede freie Bewegung. Sozialistische Blätter konnten nur vom Ausland eingeschmuggelt werden und eine öffentliche Betätigung für den Sozialismus war undenkbar. Nur kleinen Gewerkschaften erlaubte man ab und zu eine kümmerliche Existenz, bis auch diese nach und nach dem Gesetz zu Opfer fielen. Zusammen mit seinem älteren Bruder Richard warf sich Max mit Herz und Seele in die unterirdische Bewegung und wurde bald einer der tätigsten Genossen des „inneren Zirkels“, der, furchtlos und vor keinem Opfer zurückschreckend, den Kampf gegen die Reaktion anführte. Da man in jenen Tagen den Sozialisten keine eigenen Versammlungen erlaubte, erschienen sie in ganzen Haufen in den Versammlungen der bürgerlichen Parteien, wo man sie wohl oder übel zu Worte kommen lassen musste, wenn man nicht jede Versammlung polizeilich auflösen wollte. Baginski, der sich in jenen Jahren zu einem der glänzendsten Redner der Bewegung in Berlin entwickelt hatte, macht von diesem Gastrecht in fremden Versammlungen häufig Gebrauch und verstand es meisterhaft, dort Ideen zu entwickeln, die er in eigenen Versammlungen nicht an den Mann bringen konnte.

In jenem inneren Kreise der unterirdischen Bewegung entstand auch der erste Kern der „Opposition der Jungen“, die gegen die zentralistischen Bestrebungen der alten sozialdemokratischen Parteiführer Front machten und versuchten, die Bewegung auf radikalere Bahnen zu lenken. Baginski gehörte zusammen mit Karl Wildberger, Wilhelm Werner, Bruno Wille und anderen mit zu den geistigen Führern dieser jungen Bewegung, die schon damals der deutschen Sozialdemokratie ihr Schicksal voraussagten, das sich viele Jahre später, nach dem Machtantritt Hitlers, so grausam erfüllen sollte. Als nach dem Fall des Sozialistengesetzes 1890 die Opposition der Jungen an die Öffentlichkeit trat, gehörte Baginski zu denjenigen, die in den großen Debatten zwischen den „Alten“ und „Jungen“, die damals in Berlin stattfanden, den alten Führern der Partei am entschiedensten entgegentraten.

Noch ehe es zwischen den beide Richtungen auf dem Parteitag in Erfurt (1891) zur vollen Entscheidung kam, hatte die Parteileitung Baginski mit der Redaktion des Blattes „Der Proletarier aus dem Eulengebirge“ betraut, das für die Propaganda unter der schlesischen Weberbevölkerung berechnet war, die zu den ärmsten Schichten der deutschen Arbeiterschaft gehörte. Daß der Parteivorstand Beginski, trotz seiner oppositionellen Gesinnung, an diesen Platz gestellt hatte, lässt sich nur dadurch erklären, dass man ihn aus Berlin entfernen wollte, um der „Opposition der Jungen“ seinen Einfluß zu entziehen.

Baginski entwickelte in seinem neuen Wirkungskreise eine unermüdliche Tätigkeit. Seine glänzende Rednergabe und vor allem sein lauteres und bescheidenes Wesen verschafften ihm bald einen starken Anhang unter den darbenden Webern des Eulengebirges. Er kannte bald jedes Dorf, jeden entlegenen Winkel in jenem Reiche des schleichenden Hungers und der bleichen Not. Als sich der damals noch junge Gerhard Hauptmann anschickte, die Eindrücke zu sammeln, die er später seinem berühmten Drama, „Die Weber“, zugrunde legte, fand er in Baginski einen ausgezeichneten Führer, mit dem er jene Stätten des tiefsten Elends bereiste, die er in seinem Werke mit so erschütternden Worten zu schildern wusste.

Der Polizei war die aufrüttelnde Tätigkeit Baginskis unter den Webern natürlich nicht erwünscht. Sein Blatt wurde mit einem ganzen Hagel von Anklagen bedacht. In einem der unter Anklage gestellten Artikel hatte er sehr anschaulich die Erziehungsmethoden in den Volksschulen seiner ostpreußischen Heimat beschrieben. Als er sich deshalb vor Gericht verantworten musste, erklärte der Staatsanwalt: „Der Angeklagte ist ein lebendiges Beispiel, dass seine Aussagen der Wahrheit nicht entsprechen. Er selbst hat nur eine Volksschule besucht, aber er schreibt einen vorzüglichen Stil. Sein grimmiger Witz ist bei Heinrich Heine, seine rücksichtslose Schärfe bei Ludwig Börne in die Schule gegangen.“ – Allerdings schrieb dieser einfache Schuhmacher ein vortreffliches Deutsch, um das ihn mancher Intellektuelle beneiden mochte. Doch hatte er diese gewiß nicht der Volksschule, sondern seinen reichen persönlichen Anlagen zu verdanken. Das musste der Staatsanwalt auch wohlempfunden haben, denn er besuchte Baginski häufig im  Gefängnis und unterhielt sich oft stundenlang mit ihm. Auch schickte er ihm aus seiner Privatbibliothek alle deutschen Klassiker in seine Zelle, was wohl in Deutschland nicht häufig vorgekommen sein dürfte.

Baginski wurde damals wegen einer ganzen Reihe von Pressevergehen zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Während er in Schweidnitz seine Strafe abbüßte, schloß der Kongreß von Erfurt die Führer der „Jungen“, Werner und Wildberger, aus der Partei aus. Manche der alten Parteiführer versuchten auch dann noch Baginski der Partei zu erhalten – August Bebel und Ignaz Auer besuchten ihn zu diesem Zwecke im Gefängnis und Auer versprach ihm nach dem Ablauf seiner Strafe eine günstige Stellung in der Partei. Doch Baginski war nicht der Mann, der seinen Freunden das Vertrauen brach. Er erklärte sich mit Werner und Wildberger solidarisch und kehrte der Partei den Rücken, für die er unter dem Sozialistengesetz so unermüdlich gestritten hatte. Baginski war Zeit seines Lebens ein reiner, aufrechter Mann. Die Unabhängigkeit des Denkens ging ihm über alles. Seine ganze Natur sträubte sich gegen jede Parteischablone und eine tote Gebundenheit, die er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren konnte. Er war einer der ersten aus der Bewegung der „Jungen“, die sich später den freiheitlichen Auffassungen Kropotkins anschossen.

Während seiner Gefangenschaft entwickelte sich bei ihm ein bösartiges Halsgeschwür, das ihn durch die falsche Behandlung des Gefängnisarztes dem Tode nahebrachte. Als die sozialistische Presse seinen Fall an die Öffentlichkeit brachte, wurde er vorläufig beurlaubt, nachdem er bereits zwei Jahre seiner Strafe verbüßt hatte. Er wandte sich nun nach Zürich, wo er allmählich wieder hergestellt wurde. In Zürich herrschte damals ein reges Leben in den Kreisen der jungen Bewegung, die in Männern wie Gustav Landauer, Franz Blei, Hans Müller, Alfred Sanftleben, Fritz Köster und manchen anderen ebenso geistvolle wie treue Vertreter fand. Sie alle deckt nun schon der grüne Rasen, nur mein treuer Freund Alfred Sanftleben lebt noch als fast Achtzigjähriger in Los Angeles, seit Jahren von schwerer Krankheit heimgesucht, aber geistig ungebrochen und der Sache der Freiheit noch immer ergeben, wie in den Blütenträumen seiner Jugend.

 

II.

Im Jahre 1893 hatte sich Baginski entschlossen, nach Amerika auszuwandern, wohin sein Bruder Richard ihm bereits vorausgegangen war. Er kam damals auf der Durchreise von Zürich nach Paris, wo er sich vier Wochen lang aufhielt. Dort habe ich ihn zuerst persönlich kennengelernt und wir blieben Freunde fürs ganze Leben. Vielleicht wäre es besser für ihn gewesen, wenn er Europa nie verlassen hätte, denn er war einer jener seltenen Wanderer im Garten des Lebens, die in der Fremde schwer gedeihen können. Aber das sind Schicksalsfragen, die sich schwer entscheiden lassen. In New York schloß sich Baginski dem Kreise Johann Mosts und seiner Freunde an und wurde ein eifriger Mitarbeiter seines Blattes „Freiheit“, für das er viele seiner besten Aufsätze geschrieben hat. Er blieb Most bis zu dessen Tode treu verbunden und hatte das innere Wesen dieses vielgeschmähten Mannes besser erkannt wie viele andere. Denn auch Most, den das Sozialistengesetz aus Deutschland vertrieben hatte, blieb nur ein irrender Ritter in diesem Lande, der auf verlorenem Posten kämpfte, was ihm besonders in seinen späteren Jahren häufig genug in tragischer Weise zum Bewusstsein kam.

Im Herbst 1894 übernahm Baginski die Stellung als Hauptschriftleiter der „Arbeiter Zeitung“ in Chicago. Das Blatt hatte eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Es wurde in der ersten Hälfte der 80er Jahre von August Spies ins Leben gerufen, aber nach dem tragischen Tode von Spies am 11. November 1887 geriet die Zeitung in die Hände der Sozialdemokraten. Von damals an hatte das Blatt verschiedene Wandlungen durchgemacht und seine ehemalige Bedeutung allmählich eingebüßt. Erst 1894, als die Herausgeber, auf die Empfehlung von Most, Baginski mit der Redaktion betrauten, nahm das Blatt neuen Aufschwung. Die „Chicagoer Arbeiter Zeitung“ war ein tägliches Blatt, das an jedem Wochenende auch noch zwei große Wochenblätter, die „Fackel“ und den „Vorboten“ herausbrachte. Als Mitredakteure hatte Baginski noch Hippolyt Havel und Rudolf Großmann neben sich und zusammen mit ihnen machte er die Zeitung zu einem der besten Arbeiterblätter Amerikas in deutscher Sprache. Baginski blieb über sieben Jahre auf seinem Posten, bis die Herausgeber eines Tages sich dazu entschlossen, den Inseratenteil des Blattes gegen Bezahlung der bürgerlichen Wahlpropaganda zur Verfügung zu stellen. Zu einem solchen Handel konnte sich Baginski natürlich nicht verstehen, und so legte er die Redaktion der Zeitung nieder. Die „Arbeiter Zeitung“ geriet dann wieder unter die Leitung der Sozialdemokraten, musste aber bald darauf ihr Erscheinen gänzlich einstellen.

1896 machte Baginski den Versuch, ein eigenes Wochenblatt herauszugeben, die „Sturmglocken“, von dem aber nur wenige Nummern erschienen sind. Nach dem Tode von Johann Most im März 1906 wurde Baginski mit der Herausgabe der „Freiheit“ beauftragt und er kam dieser Aufgabe in vorbildlicher Weise nach; aber nach einem Jahre musste das alte Kampforgan, nach einer romantischen und sturmbewegten Existenz von achtundzwanzig Jahren sein Erscheinen einstellen. Die freiheitliche Bewegung unter den Deutschen Amerikas, die einst die stärkste des Landes gewesen ist, hatte ihre Rolle ausgespielt. Die alte Generation starb allmählich aus und ihr junger Nachwuchs ging andere Wege. Es war das unvermeidliche Schicksal aller Emigrationsbewegungen.

Baginski betätigte sich dann noch Jahre lang in dem Kreise Emma Goldmanns und ihrer Freude und veröffentlichte viele seiner vortrefflichen Aufsätze in „Mother Earth“, bis auch diese Periode nach der Deportation Emma Goldmanns uns Alexander Berkmanns ihr Ende fand. Er schrieb dann noch für unsere Blätter in Deutschland und für die New Yorker „Volkszeitung“ unter der Redaktion Ludwig Lores, aber als dieses Blatt immer mehr in kommunistisches Fahrwasser geriet und schwere Angriffe gegen Emma Goldmann richtete, gab Baginski auch dort seine Mitarbeiterschaft auf, denn er war ein treuer Freund, der in solchen Dingen niemals Zugeständnisse machte.

Max Baginski war einer der seltensten Menschen, die ich in meinem Leben kennenlernte, ein Mann von außergewöhnlichen geistigen Fähigkeiten und innerer Charakterstärke, stets mild und verständnisvoll in seinem Urteil über andere und ohne jeden persönlichen Ehrgeiz. Er hatte alle Anlagen eines guten Schriftstellers, viel Erfindungsgabe, einen köstlichen Humor und einen kristallklaren Stil des Schreibens, die seine Arbeiten zu einem wahren Genuß machten. Er selbst aber hat seiner natürlichen Begabung niemals die kleinste Bedeutung beigelegt. Man konnte bei ihm zu Hause nie eine Zeile finden, die er geschrieben hatte. Als ich ihn einst darüber tadelte, huschte ein leises Lächeln über seine feingeschnittenen Züge und er antwortete mir: „Wenn ich etwas schreibe, wälze ich mir damit einen Druck von der Seele ab, aber dann hat es für mich keine Bedeutung mehr“.

Seine herrliche Vorrede zu den Werken Robert Reitzels, die er im Auftrag der Reitzelgesellschaft in Detroit 1913 in drei großen Bänden, von denen nur fünfhundert Exemplare gedruckt wurden, zusammengestellt hat, ist ein glänzender Beweis seiner literarischen Darstellungsgabe. Man fühlt beim Lesen dieser Blätter in jeder Zeile die tiefe innere Seelenverwandtschaft, die ihn mit dem unvergesslichen Herausgeber des „Armen Teufel“ verbunden hat. Baginskis literarische Schöpfungen finden sich fast über vier Jahrzehnte in den freiheitlichen Blättern und Zeitschriften deutscher Sprache zerstreut. Ich habe seiner Zeit versucht, die besten seiner Arbeiten zu sammeln und in einem Buche herauszugeben, aber die braune Barbarei, die sich über Deutschland niedersenkte, hat auch diesen Plan, wie so manches andere, zerstört.

Max Baginski lebte fünfzig Jahre in Amerika, aber er konnte sich nie an die Verhältnisse des Landes gewöhnen. Das war auch die Ursache, weshalb er in seinen späteren Jahren mehr und mehr vereinsamte und die großen Torheiten seiner Mitmenschen bloß noch als stiller Beobachter des Lebens beurteilte. Ihn trieb die innere Sehnsucht stets nach etwas, das er nie erreichen konnte. Als er nach dem ersten Weltkriege für einige Monate zu uns nach Deutschland zurückkehrte, war er auch dort bereits ein Entwurzelter, der nirgends mehr zu Hause war und nur noch Zuflucht fand in der inneren Welt, die er sich selbst geschaffen hatte. Ich hatte eine Menge interessanter Briefe von ihm, in denen sich das innere Schicksal dieses prächtigen Menschen deutlich abspiegelte. Leider sind auch diese der Zerstörungswut der Hitlerkannibalen zum Opfer gefallen.

Während der letzten Jahre seines Lebens hatte sich bei meinem armen Freunde eine chronische Gedächtnisschwäche eingestellt, die sich stets verschlimmerte. Er wohnte einige Jahre mit seiner treuen Lebensgefährtin Emilie, einer Schwester unseres verstorbenen Freundes George Schumm, in dem kleinen freundlichen Städtchen Towanda in Pennsylvanien, und jedes Mal, wenn ich ihn besuchte, gab es mir einen Stich durch Herz, wenn ich sehen musste, wie der innere Verfall immer größere Fortschritte machte. Es war ein schweres Schicksal, doppelt schwer für die tapfere Begleiterin so langer Jahre, die genau wusste, dass hier alle Hingabe keinen Wandel mehr schaffen konnte. Im Juli des Jahres 1943 zogen die alten Leute mit ihrer Tochter zusammen, die in New York lebte. Dort wurde Max nach einigen Wochen sehr krank, so dass man ihn ins Spital bringen musste, wo ihm der Tod endlich die müden Augen schloß.

Max Baginski war einer der letzten der alten Garde, ein Mann, der viel gekämpft, gelitten und gedacht hatte und dabei stets anspruchslos bis zum letzten geblieben ist. Wenn er diesen Nachruf eines alten Freundes lesen könnte, würde er sicher gesagt haben: „Warum so viel Wesen machen von einer Kleinigkeit ? Wir kommen und gehen, aber es ist wirklich nicht der Mühe wert, darüber Kommentare anzustellen.“

 

Literatur:

Rudolf Rocker: Aus den Memoiren eines deutschen Anarchisten

Peter Wienand: Der ‚geborene’ Rebell. Rudolf Rocker Leben und Werk

Rudolf Rocker: Aufsatzsammlung, 2 Bände

Rudolf Rocker: Nationalismus und Kultur

Rudolf Rocker: Prinzipienerklärung des Syndikalismus

Teilweise erhältlich bei FAU-MAT & Syndikat A

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