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Weniger Arbeitslose

Politik, Wirtschaft und Presse werden nicht Müde uns vom Aufschwung einerseits und dem sinken der Arbeitslosenzahlen anderseits vor zu schwärmen. Doch was ist dran am "Jobwunder Deutschland"?
Laut Bericht der Bundesagentur für Arbeit / Nürnberg November 2007 beträgt die Zahl der Leistungsberichtigten insgesamt: 7.997.163 Die Zusammensetzung sieht folgender maßen aus:

Leistungsberechtigte ALG I         926.123 Personen
Leistungsberechtigte ALG II        5.134.651 Personen
Leistungsberechtigte Sozialgeld 1.936.389 Personen
= * 7.997.163 Leistungsberechtigte November 07

Die Bundesagentur gibt die Arbeitslosenzahl im November 2007 mit 3.378.378 an. Allerdings sind 1€-JobberInnen (Novemer 2007 318.232) rausgerechnet, ebenso all diejenigen die sich gerade in wenig oder unbezahlten Praktika befinden und natürlich auch all diejenigen die in sogenannten Mini- (max. 400€/Monat) oder Midi (400,o1- max 800€/Monat) Jobs beschäftigt sind. Letztere tauchen nur in den Zahlen der "Leistungsberechtigten" auf. Gar nicht zu reden von Menschen die Vollzeit arbeiten und trotzdem auf ergänzende Unterstützung angewiesen sind.

WENN es also einen "Aufschwung" gibt, WENN Arbeitslosigkeit abgebaut wird, dann nur auf kosten der Allgemeinheit und das im doppeltem Sinne. Einerseits werden die Menschen in Jobs gezwungen welche nicht ausreichen den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten und andereseits weil die ArbeiterInnen dies über ihre Steuerabgaben auch noch selbst bezahlen müssen.


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