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Kurzmeldungen über Arbeitskämpfe

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5. Juli 2008 – Globaler Aktionstag gegen Starbucks

Die Starbucks Workers Union aus Grand Rapids (USA) und die CNT Sevilla (Spanien) haben für den 5. Juli zu einem internationalen Aktionstag gegen die Kaffee-Kette Starbucks aufgerufen. Ziel der Aktion ist es, über die Arbeitsbedingungen bei Starbucks zu informieren und gegen die anti-gewerkschaftlichen Praktiken des Konzerns zu protestieren. Konkreter Anlass ist die wiederholte Entlassung von gewerkschaftliche aktiven ArbeiterInnen, dieses Mal in Sevilla. Beide Gewerkschaften rufen zu weltweiter Beteiligung an den Aktionen auf. Auch in der BRD sind Aktionen geplant. Wir informieren weiter.

Peru: Bergarbeiter streiken erneut


Zum dritten Mal in weniger als 14 Monaten sind die Bergarbeiter in den wichtigsten Bergwerken Perus in den Streik getreten. Mit dem Streik in mindestens 12 Bergwerken wollen die Arbeiter ihre Altersversorgung verbessern und das Parlament dazu bringen, dass die Gewinnbeteiligung der Arbeiter angesichts der steigenden Rohstoffpreise nicht mehr begrenzt wird.

Iran: Autoarbeiter streiken


In der iranischen Khodro Autofabrik streiken und protestieren seit dem Wochenende (30.06.08) tausende Arbeiter u.a. für das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung, gegen Zwangsüberstunden und für höhere Löhne. Außerdem fordern sie, dass den Sicherheitskräften der Zutritt zu den Arbeitsplätzen verwehrt wird.

Belgien: Streik bei Bekaert


Am 02.07.08 traten beim Automobil- und Baustoffzulieferer Bekaert in Belgien in verschiedenen Werken 2.000 Arbeiter in einen 24-stündigen Streik. Der Streik kam als Reaktion auf die Ankündigung, dass das Werk in Lanklaar geschlossen werden soll. Das Unternehmen will den Baustahlbereich "neu ordnen".




Der Kampf ums Öl

Spanien: LKW-Fahrer im Streik
Über 90.000 LKW-Fahrer sind am 08.06.2008 in den Streik getreten gegen die drastisch gestiegenen Dieselpreise. Viele Fahrer sind selbständig oder arbeiten für kleine Speditionen, die in ihrer Existenz gefährdet sind. Die Fahrer wollen unbefristet streiken und mit Straßenblockaden ihren Forderungen nach staatlichen Beihilfen Nachdruck verleihen.

Spanien: Proteste gegen Dieselpreise weiten sich aus
In Spanien blockierten auch heute (10.06.2008) zehntausende LKW-Fahrer die Grenzen nach Frankreich und die Autobahnen um Madrid. Zum Teil erhielten Tanklaster, die Tankstellen versorgen wollten, Geleitschutz durch die Polizei. Im Nordosten Spaniens hatten gestern bereits 40 Prozent der Tankstellen schließen müssen, weil ihnen das Benzin ausgegangen war. Auch in Portugal und Frankreich begannen Fahrer mit Straßenblockaden. In Liège (Belgien) gingen tausende von Gewerkschaftern gegen die steigenden Lebenshaltungskosten auf die Straße.

Frankreich: "Sarko - tes bateaux coulent"
"Sarkozy - dein Schiff sinkt!" So zu lesen an der Mauer des Fischereihafens in Port La Nouvelle. Die Fischer streiken seit Anfang des Monats gegen die massive Erhöhung der Dieselpreise, die ihre Existenz gefährden, und haben aus Reifen, Reusen und Tauen eine Barrikade vor dem Fischereihafen errichtet und angezündet. Teilweise wurde dadurch auch die Zufahrt zum Ölhafen blockiert. Gemeinsam mit den ebenfalls betroffenen südfranzösischen Weinbauern fordern sie die Senkung auf 0,40 Euro pro Liter. "Pecheurs marines en colère" - die Fischer im Zorn haben sich zusammengeschlossen mit ihren Kollegen in anderen französischen Fischereihäfen und italienischen, spanischen und portugiesischen Fischern.

Spanien: Lkw-Fahrer-Streik legt Autowerke lahm

Der Streik der spanischen Lkw-Fahrer hat zu Stillständen und der Absage von Produktionsschichten in zahlreichen europäischen Autowerken geführt. Am Freitag wurden Schichten bei Opel Eisenach, BMW Leipzig, Ford Köln und Saarlouis abgesagt. Betroffen war auch die Produktion von Audi in Brüssel, VW im spanischen Pamplona und im portugiesischen Setubal sowie von Peugeot-Citroen im französischen Mulhouse und Socheaux. Der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) fordert von der Bundesregierung, auf die spanische Regierung einzuwirken, um die Straßenblockaden rasch zu beenden.

Japan: Fischer im Streik

Am 18.06.08 begannen Tausende von japanischen Fischern einen 48-stündigen Streik gegen die zu hohen Spritpreise. Diese sind im vergangenen Jahr um über 50 Prozent gestiegen. Die Fischer benötigen viel Sprit, weil sie die Tintenfische mit Lampen anlocken.

Spanien: Guardia Civil gegen streikende Lkw-Fahrer

Die spanische Regierung Zapatero der sozialdemokratischen Arbeiterpartei PSOE hat die berüchtigte Guardia Civil gegen den Streik der Lkw-Fahrer eingesetzt. Diese wollten die Hauptstadt Madrid mit ihren Fahrzeugen blockieren. In der nordspanischen Stadt Benvente wurden 500 Lkw-Fahrer festgenommen.

Nepal: Verkehrsblockaden gegen Spritpreise

Am 20.06.08 haben Schüler in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu mit Verkehrsblockaden gegen Preiserhöhungen für Sprit und Fahrkarten des öffentlichen Nahverkehrs demonstriert. Der Verkehr kam zum erliegen. Die Behörden hatten die Erhöhung der Ticketpreise um 36 Prozent beschlossen. Die Spritpreise waren um 25 Prozent gestiegen.

Indien: LKW-Fahrer streiken

In Indien begann am 02.07.08 ein unbefristeter LKW-Fahrer-Streik gegen die hohen Spritpreise, zu dem die Gewerkschaft 4,8 Millionen Fahrer aufgerufen hat.

London: LKW-Fahrer streiken

Am 02.07.08 streikten Hunderte von LKW-Fahrern in London vor dem Parlament gegen die hohen Spritpreise. Die Fahrer sehen ihre Arbeitsplätze gefährdet und fordern von der Regierung einen Tankstellen-Rabatt.


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