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NL: „Code Zwart“, solidarisieren mit den PostbotInnen!

Nach den Ergebnissen des Streiks bei „TNT“ haben unsere KamaradInnen vom „Vrije Bond“ eine Solidaritätsinitiative namens „Code Zwart“ (Schwarzer Code) ins Leben gerufen. Die ArbeiterInnen bei „TNT“ machen im ganzen Land Aktionen für den Erhalt ihre Arbeitsplätze und diese Kampagne soll eine Stütze sein, eine Form von Solidarität, an der jedeR teilnehmen kann. Die Idee ist, dass alle ihre Post verschicken ohne die Postleitzahl zu notieren. Ohne Postleitzahl muss die ganze Post per Hand bearbeitet werden und das zwingt „TNT“ mehr Personal einzusetzen, was den Druck weiter verstärkt. Der „ASB“ unterstützt diese Initiative von Herzen und auch sonst jede Aktion, die den Druck auf die Arbeitgeber erhöht, ist willkommen. Der „Vrije Bond“ hat folgende Erklärung auf ihrer Website veröffentlicht:

Postleitzahl – einfach mal weglassen!


PostbotInnen von „TNT“ machen Aktionen, um ihre Arbeitsplätze zu erhalten. In den letzten Wochen wurde mehrere Male gestreikt, aber es sieht danach aus als wären noch viel mehr Aktionen von Nöten. Unterstütze die Aktionen der PostbotInnen! Schreib‘ keine Postleitzahl auf deine gesamte Post! Ohne die Postleitzahl kann die Post nämlich nicht maschinell bearbeitet werden. Das muss dann also per Hand gemacht werden, was bedeutet, dass „TNT“ mehr Menschen einstellen und diese auch bezahlen muss. Damit wird der Druck erhöht und den Aktionen der PostbotInnen wird mehr Kraft verliehen.


Zusammen können wir die Postauslieferung wieder zu gutem Lohn und guten Arbeitsverhältnissen bringen. Stoppt die Privatisierung!


Die Regierung hat die Post schon vor Jahren privatisiert, dies wurde den Menschen in den Niederlanden verkauft, als ob der freie Markt so für günstigere Post sorgen würde.

Das war eine große Lüge, die Post ist bloß teurer geworden, die Rechte der ArbeiterInnen im Postsektor sind in raschem Tempo weniger geschrumpft, tausende Menschen mit Null-Stunden-Arbeitsvertrag bangen täglich um ihr Einkommen. Das ist sicherlich nicht nur bei „TNT“ so. Auch bei „Selekt mail“, „Sand“ und „VSP netwerk“. Die einzigen, die hier einen großen Vorteil draus ziehen sind die AktionärInnen, der Vorstand, die Investitionsbanken und die Manager, die die Massenentlassungen planen und die ArbeiterInnen ausnutzen.

„TNT“ macht noch immer Millionengewinne auf dem Rücken des Personals. Wie kann das sein, wenn sie sagen, dass es weniger Arbeit gibt?


Der gesamte Postsektor fault bis auf die Knochen. Die BotInnen laufen sich die Füße blutig. Beschwerden über Auslieferungen kommen stets öfter vor. Man muss immer mehr bezahlen für eine Briefmarke. Wir finden, dass die Post wieder zurück muss zu den BotInnen und den VersenderInnen und EmpfängerInnen, also die Privatisierung rückgängig machen.

Und wir finden, dass die Post kollektiv geregelt werden muss, so dass alle MitarbeiterInnen gleiche Rechte haben und Unsicherheiten verschwinden. Damit die PostbotInnen pfeifend durch die Straßen gehen können ohne den heißen Atem der AktionärInnen im Rücken. Die AktionärInnen und der Vorstand der Postfirmen sollen sich mal nützlich machen, beispielsweise Kaffee kochen für die PostbotInnen, die nach ihrer Runde zurück in die Festung kehren.


Setz‘ deine Solidarität mit den PostbotINnen in Aktion um! Schreib‘ als ersten Schritt keine Postleitzahl auf deine Post! Beglücke auch Geschäftsführer Bakker und seine Handlanger mit einer Karte und lass sie wissen, wie Du über ihre Pläne denkst!

Blockier‘ die „TNT“-Pläne, geh‘ auf die Straße und sei kreativ!

Solidarität mit allen Streikenden!


Schluss mit dem freien Markt! Die Post kollektivieren!

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