Sie sind hier: Startseite / Nachrichten / kurz berichtet 0001

kurz berichtet 0001

aktuelle Kurzmeldungen aus dem In- & Ausland

Inland
Die Welt
Immer mehr Rentner müssen arbeiten

Wegen zu geringer Renten müssen immer mehr Menschen über 65 Jahre zusätzlich einen bezahlten Job annehmen. Nach Zahlen des Bundesarbeitsministeriums stieg in den letzten 5 Jahren die Zahl der Mini-Jobber über 65 Jahren um 40 Prozent auf 702.141 an. Hinzu kommen noch 114.931 Ältere, die einer sozialversichungspflichtigen Tätigkeit nachgehen. Nicht erfasst in der Statistik sind Selbständige und alle Rentner, die jünger als 65 Jahre sind.

"Kolumbien-Ausstellung "rostro de la resistencia" wandert durch Deutschland"

Die Foto-Austellung "Rostro de la Resistencia" entstand auf mehreren Reisen durch Kolumbien. Der italienische Fotograf Oscar Paciencia besuchte von Gewalt und Terror betroffene soziale Basisorganisationen und ländliche Gemeinden in Krisengebieten. Diese Ausstellung widmet sich einem Thema, das der Öffentlichkeit sonst verborgen bleibt: In Kolumbien wird seit mehr als vier Jahrzehnten Krieg geführt. Die Fotografien erzählen die Geschichte derer, die ihren Alltag in den Konfliktgebieten Kolumbiens verbringen…Die Sonderseite im LabourNet Germany zur Ausstellung. Anfragen zum Verleih der Ausstellung bitte an: info@fdcl.org
Weitere Infos und Mediadaten zur Ausstellung auf der Webseite des Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. externer Link(FDCL)

Zahl der Pendler nimmt zu

Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg stieg zwischen 1995 und 2005 der Anteil der Berufspendler an den sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten von 31 auf rund 40 Prozent. Das betrifft vor allem Ballungszentren. Hoch ist auch weiterhin die Zahl derjenigen, die von Ostdeutschland nach Westdeutschland pendeln (366.000 im Jahr 2005).

Amerika und seine neuen Sklaven

„Ermordete Bauarbeitergewerkschafter in Panama und entrechtete Wanderarbeiter auf Costa Ricas Ananasplantagen, das 21. Jahrhundert ist eine schwierige Zeit für Arbeitnehmerrechte in Zentralamerika. Das zu ändern hat sich die mittelamerikaweite Kampagne gegen Flexibilisierung der Arbeit zum Ziel gesetzt…“ Artikel von Torge Löding auf Telepolis vom 13.04.2008 externer Link

Studie: BAföG-Studenten benachteiligt

Nach einer Untersuchung des Hochschul-Informations-Systems (HIS) erhalten Studenten aus reichen Familien in Deutschland fast die gleiche finanzielle Unterstützung vom Staat wie bedürftige Studenten. Danach erhält eine Studierender "einfacher Herkunft" im Schnitt 5.720 Euro im Jahr, u.a. nach dem BAföG. Studenten aus vermögendem Haus kämen auf 5.136 Euro, vor allem über Steuererleichterungen.

Zeitarbeit: „Geduldetes Sklaventum“

„Die Telekom Austria kündigt einen Job-Abbau an, und die Gewerkschaft hüllt sich in Schweigen. Es betrifft ja schließlich nur Zeitarbeiter. Sind Beschäftigte von Leasingfirmen Arbeiter zweiter Klasse? Es war niemals schlimm. Denn die Gewerkschaft hat die Meldung von 1000 Jobs, die angeblich zur Disposition stünden, sogar mit Wohlwollen aufgenommen. Es sei durchaus im Interesse des Betriebsrats, dass zuerst Leasingkräfte statt fixer Mitarbeiter abgebaut werden, sagte Betriebsratschef Michael Kolek zur „Presse“. „Es kann ja nicht sein, dass wir Leiharbeiter aufnehmen und für die eigenen Leute keine Jobs haben.“ Leasingkräfte zählen für Gewerkschafter also nicht zu den „eigenen Leuten“. Und das bekommen sie täglich zu spüren. Erst recht, wenn es um ihre Jobs geht…Artikel von G. Hofer und O. Griffe in der österreichischen Die Presse vpm 14.03.2008 externer Link

Her mit dem Kaviar - ALG II steigt um 4 Euro

Ab dem 1. Juli werden die Bezieher des Arbeitslosengeld II knapp 4 Euro mehr erhalten. Da die Grundsicherung gesetzlich an die Rente gekoppelt ist, steigt der Regelsatz für Arbeitslosengeld-II-Empfänger von derzeit 347 auf 351 Euro.

Gewerkschaften und soziale Bewegungen nach dem Fordstreik

Über die konkreten Ergebnisse des Fordstreiks gibt es Debatten: Einen "Punktsieg" der Streikenden nennen es die meisten TeilnehmerInnen an dieser Diskussion. In jedem Falle aber liegt die Bedeutung dieses Streiks darin, dass mit ihm die Gewerkschaftsbewegung wieder einen Platz in der Öffentlichkeit errungen hat. Und dass es Bestrebungen der Vernetzung von Basisaktivisten und anderen sozialen Bewegungen gibt. Vor allem aber: Dass eine Debatte um das neue Arbeitsgesetz geführt wird, in der der Bund Unabhängiger Gewerkschaften, die grösste gewerkschaftliche Organisation des Landes jetzt gezwungen ist, Veränderungen zu fordern - nachdem der ursprüngliche Entwurf unter aktiver Mitarbeit der Föderation entstand... Mehr dazu in dem Beitrag "Labor movement and civil society" externer Link von Boris Kagarlitsky, am 19. Februar 2008 beim Transnational Institute publiziert.

Meck-Pomm: Vollzeitarbeit - trotzdem Hartz IV!

Mehr als 35.000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern mit Vollzeitjob benötigen Hartz IV! "Dabei handelt es sich noch um eine zurückhaltende Schätzung", sagte der DGB-Nord-Vorsitzende Peter Deutschland am 03.04. "Die tatsächlichen Zahlen dürften noch weit höher liegen, weil wir nur die direkt sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gezählt haben."
Der Staat wende für die sogenannten "Aufstocker" in Mecklenburg-Vorpommern jährlich 84 Millionen Euro auf und mache sich dadurch zum Komplizen für Lohndumping, so der DGB. Laut einer vor kurzem veröffentlichen Studie der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern arbeiten im Land derzeit 100.000 Beschäftigte für einen Lohn von unter 7,50 Euro die Stunde.

»Fauler Kompromiß«

Widerstand gegen Reform der Sozialversicherung formiert sich neu. Zehntausende demonstrierten am Sonntag in Istanbul. Artikel von Nico Sandfuchs, Ankara, in der jungen Welt vom 07.04.2008 externer Link. Aus dem Text: „…Die mit dem Gesetzespaket geplanten Einschnitte sind so tief, daß bis zum 14. März selbst der brave staatsnahe Gewerkschaftsbund Türk-Is mit einem landesweiten Ausstand drohte. Eine drastische Anhebung der Lebensarbeitszeit, deutlich schlechtere Leistungen der Krankenkassen, weniger Rechte für Arbeiterinnen mit Kindern – so lauten nur einige Eckpunkte der Reform, die für starken Protest der traditionell gespaltenen türkischen Linken und Gewerkschaften sorgte…

Wieder einmal - Nettoreallöhne sind 2005 bis 2007 stark gesunken

Laut dem Verteilungsbericht 2008 des Deutschen Gewerkschaftsbundes sind die durchschnittlichen Nettoreallöhne in den Jahren 2005 bis 2007 stark gesunken. Lagen sie 2004 noch bei 1.180 Euro im Monat, so waren es 2007 nur noch 1.135 Euro, 3,8 Prozent weniger. Die Nettogewinne der 30 größten im Dax geführten Aktiengesellschaften sind dagegen 2007 um 12 Prozent gestiegen. (www.dgb.de)

Tellerwäscher ohne Obdach

Die Immobilienkrise machte Millionen Familien obdachlos. Jetzt wird mit Notdarlehen das große Geschäft gemacht. Die Zinsen sind enorm. Die Verschuldungsspirale dreht sich immer schneller. Das geborgte Leben ist in den USA die normalste Sache der Welt. AmerikanerInnen erstehen alles auf Kredit: das Haus, das Auto, das Studium, die Hochzeit und die Scheidung, Essen und Kleidung, ja sogar die Arztrechnung und die Bestattungskosten werden so bezahlt. Das Realeinkommen ist bloß ein Budgetfaktor unter anderen. Daneben belehnen die meisten mit unverwüstlichem Optimismus das Potenzial der Zukunft…Artikel von Lotta Suter, Boston, in der schweizerischen WOZ externer Link vom 28.02.2008


Artikelaktionen

Navigation
Anmelden


Passwort vergessen?
« November 2017 »
November
MoDiMiDoFrSaSo
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930