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IG Metall will Autobauer durch Griff in die Streikkasse entlasten

Gewerkschaftsführer Neugebauer kündigt Arbeitsniederlegungen bei Audi in Ingolstadt an

BMW, Daimler und Opel haben ihre Mitarbeiter aufgrund des Absatzeinbruchs beim Automobilabsatz schon auf die eine oder andere Weise zum Überstundenabbau oder in den Zwangsurlaub geschickt, Audi konnte sich bisher um solch eine Maßnahme noch herumdrücken. Nun kommt dem Automobilbauer die Gewerkschaft IG Metall zu Hilfe.

Nachdem IG-Metall-Funktionär Werner Neugebauer heute Morgen im Bayerischen Rundfunk ankündigte, dass die Audi-Produktionsstätten in Ingolstadt bestreikt werden sollen, muss der zum VW-Konzern gehörende Hersteller nicht in die eigenen Taschen greifen, sondern darf hoffen, dass ein Produktionsstopp aus den Streikkassen der Gewerkschaft finanziert wird.

Die Führung der IG Metall fordert in den derzeitigen Tarifauseinandersetzungen Lohnsteigerungen in Höhe von etwa acht Prozent, auch wenn angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung eine in früheren Jahren nicht durchsetzbare Arbeitszeitverkürzung als ein realistischeres Ziel erscheint. Der Arbeitgeberverband der Metallindustrie hat kurz vor Ablauf der Friedenspflicht ein Angebot vorgelegt, das Lohnsteigerungen in Höhe von 2.1 Prozent und eine Einmalzahlung in Höhe von 0,8 Prozent beinhaltet.

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