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Freitag der 13 - ein Demo-Bericht

Am Freitag den 13.11.09 schlossen sich über 150 Menschen dem Demoaufruf der „Libertären Initiative Sozial Arbeitender (LISA-FAS)“ an und demonstrierten gegen die Budgetsanierung auf Kosten des Sozial- und Gesundheitsbereichs.

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Der Protest richtet sich in erster Linie gegen den laufenden Sozialabbau im Zuge der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise.

Demosprüche wie „Schluss mit den Lügen, schluss mit dem Betrug! 0% sind nicht genug!“ und „Mindestlohn ist nicht genug! Knackt die Banken, das ist klug!“ verdeutlichten dies.

F13 HP3Parolen wie „Rücken krumm und Streikfond leer – ÖGB danke sehr!“ und „Demokratie ist mehr als nur ein Wort – Selbstbestimmung jetzt sofort!“ wiederum zeigten den klaren Unmut der Beschäftigten über die tradierte sozialpartnerschaftliche Kollektivvertragspolitik.

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Die zwei weiteren Wiener FAS-Syndikate, AS:WI (ArbeiterInnensyndikat – Wissensindustrie) und das Allgemeine Syndikat Wien nahmen ebenfalls an der Demonstration  teil.

Weiters die BAST (Bundesarbeitsgemeinschat Streekwork)…

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Die Lehrenden und Studierenden  AG „malen-nach-zahlen“ an der Akademie der bildenden Künste…

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und die IWW Regionalgruppe Österreich (Industrial Workers of the World).

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„Wir haben genug davon, dass unsere Arbeitsbedingungen prekärer werden, es oft nicht möglich ist, von unseren Löhnen zu leben und Viele im Bourn-Out enden.“ meinte etwa die BAST.

Die LISA-FAS forderte unter anderem: „Nicht nur mehr Mitbestimmung, sondern Selbstbestimmung!“

Eine Teilnehmerin: „Was hier geschieht gibt mir Mut, dass wir, die Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitsbereich uns emanzipieren und basisdemokratisch für unsere Rechte kämpfen.“

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der Demonstrationsaufruf

Prekäre Soziale Arbeit – kranke Gesundheitsarbeit

Die Libertäre Initiative Sozial Arbeitender (LISA), Teil der FAS, organisiert im Rahmen des F13 eine berufsgruppenübergreifende Kundgebung zu den anlaufenden Kollektivvertragsverhandlungen. Alle Lohnabhängigen im Sozial- und Gesundheitsbereich sind nun gefordert sich nach eigenen Interessen, Mitteln und Möglichkeiten einzubringen.

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Am Freitag, den 13. November um 18 Uhr wird sich eine Demonstration vom ÖGB am Schwedenplatz zur Wirtschaftskammer am Stubenring bewegen. Menschen verschiedenster Berufsgruppen der Sozial- und Gesundheitsbranche wollen dadurch selbstbestimmt den sozialpartnerschaftlichen VerhandlerInnen ihre Meinung kundtun. Da uns die bisherigen KV-Abschlüsse nur unzureichenden Schutz bieten konnten, wollen wir nun selbst lautstark unsere Bedürfnisse artikulieren.

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