FAU-Hannover: CASTOR 2011 verhindern!
Der CASTOR soll am ersten Adventswochenende in Gorleben eintreffen. Auch in diesem Jahr werden sich wieder Menschen der FAU an unterschiedlichen Widerstandsaktionen gegen den letzten CASTOR-Transport aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague ins niedersächsische Wendland beteiligen. Dabei ist es noch immer unverantwortlich, den gefährlichen atomaren Abfall quer durch die Bundesrepublik ins Zwischenlager Gorleben zu kutschieren. Denn mit jedem weiteren Castor wird der Standort Gorleben auch als Endlager zementiert. Eine ergebnisoffene Endlagersuche – wie von den Herrschenden suggeriert – wird damit weiter unmöglich gemacht.
Ein über mehrere Millionen Jahre sicheres Endlager ist so oder so
nicht möglich. Haften werden immer nachfolgende Generationen, sie
tragen das Risiko und die finanziellen Folgekosten – die Asse lässt
grüßen.
Statt Gorleben anzusteuern und den Weg dorthin mit Hundertschaften von
„Sicherheitskräften“ gegen widerständige Menschen freizuprügeln, gehört
der Transport abgesagt. Eine Zwischenlagerung, egal wo, birgt für die
dort lebenden Menschen nur gesundheitliche Risiken. Zumal der Castorzug
regelmäßig durch Wohngebiete fährt, so auch jedes Jahr durch das
Stadtgebiet von Hannover.
Solange die Endlagerfrage ungeklärt ist, darf es keine weiteren Transporte geben!
Trotz der Abschaltung von acht Kernkraftwerken auf Grund der
vermeintlichen Energiewende der Bundesregierung werden mit den
restlichen Kraftwerken weiter Gewinne für die großen Energiekonzerne
erzielt. Diesen kapitalistischen Normalzustand werden wir genauso wenig
hinnehmen, wie den diesjährigen Castortransport selbst.
Wir als FAU Hannover werden dem nicht tatenlos zusehen, sondern uns in
den Widerstand gegen den Castor, für eine echte Energiewende und für
mehr Klimagerechtigkeit einbringen!
Quelle: FAU-IAA
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