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Aus dem aktuellen Bundesverfassungsschutzberichtes

3. Traditionelle Anarchisten:

FAU-IAA Im Spektrum der traditionellen Anarchisten entfaltete lediglich die anarchosyndikalistisch organisierte „Freie Arbeiterinnen und Arbeiter-Union“ (FAU) mit ihren rund 300 Mitgliedern wahrnehmbare Aktivitäten. Sie ist in die „Internationale Arbeiter Assoziation“ (IAA)
eingebunden und will weiterhin an Stelle der bestehenden Staats- und Gesellschaftsordnung eine angeblich herrschaftsfreie, auf Selbstverwaltung gegründete Gesellschaft etablieren.
Die FAU-IAA versteht sich selbst als „Anarchistische Gewerkschaft“ und führt jährlich einen bundesweiten Kongress aller Orts- und
Branchengruppen durch. Eine so genannte Geschäftskommission koordiniert die FAU- IAA. Das bedeutendste Aktionsfeld der FAU-IAA ist der „antikapitalistische Kampf“ in Betrieben und Gewerkschaften. Sie strebt durch „direkte Aktionen“ wie Streiks, Boykotte und Besetzungen eine Selbstverwaltete Wirtschaft an.
Die FAU-IAA initiierte eine bundesweite Kampagne gegen die Leiharbeit, die mit einer Aktionswoche vom 18. bis 25. September
2009 begann und der Vorbereitung einer europaweiten Kampagne im Frühjahr 2010 dienen soll. Die von der FAU-IAA herausgegebene Zeitung „Direkte Aktion“ (DA) erscheint zweimonatlich mit einer Auflagenhöhe von 3.000 Exemplaren.

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