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Anarkeya und al-muqawama! Ein Überblick über anarchistische Bewegungen in Jordanien, Libanon, Irak und Iran

Dem Arabischen mehr oder weniger mächtige Leserinnen und Leser werden das arabische Wort für "Widerstand" al-muqawama eher mit dem Zusatz al-islamiyya kennen, wie es beispielsweise bei Organisationen wie der Hamas - ein Akronym aus Harakat al-muqawama al-islamiyya (Islamische Widerstandsbewegung) - der Fall ist. Dass es in den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens aber auch Bewegungen gibt, die al-muqawama mit Anarkeya (Anarchismus) verbinden, ist eher unbekannt.

Es sind nur kleine Gruppierungen, die sich in der arabischen - bzw. im
Falle des Iran persischen - Region mit anarchistischer Theorie und Praxis
beschäftigen und sich als AnarchistInnen bezeichnen.

Davon einmal abgesehen, dass diese Feststellung, angesichts der Tatsache,
dass wirklich "große" anarchistische Organisationen - egal wo - kaum noch
existieren, etwas trivial ist, sind deren Aktivitäten und Existenz
nichtsdestotrotz ein interessantes Themenfeld für AnarchistInnen weltweit,
über das selbst in libertären Kreisen "des Westens" wenig bekannt ist.

Hier soll der Versuch gestartet werden, einen kurzen Überblick über
existierende oder in der Vergangenheit aktive anarchistische Bewegungen in
den Ländern Jordanien, Libanon, Irak und Iran zu geben. Des weiteren kann
mit diesem Beitrag keineswegs der Anspruch auf Vollständigkeit erhoben
werden, sondern er soll vielmehr als Anreiz verstanden werden, sich näher
mit diesen Bewegungen und der Region auseinander zu setzen.
Jordanien

Erst vor wenigen Monaten machte eine Gruppe jordanischer AnarchistInnen
international auf sich aufmerksam, die sich gemeinsam mit marxistischen
und feministischen AktivistInnen zu einer größeren Gruppe namens The
Social Left zusammengeschlossen haben.

Die Gruppe, in der gebürtige JordanierInnen ebenso aktiv sind wie
palästinensische Flüchtlinge, wird vom Haschemitischen Königreich
Jordanien oft mit Repression konfrontiert. Es wurden bereits einige
AktivistInnen verhaftet und eingesperrt, wobei die Gruppe glücklicherweise
von der Gewerkschaft der jordanischen RechtsanwältInnen Unterstützung
erfährt. Bei Aktionen in der Vergangenheit brachten sie innerhalb kurzer
Zeit über 50.000 Flugblätter in der Hauptstadt Amman unter die Leute und
waren schon häufig in diversen jordanischen Printmedien oder im TV
präsent. So war auf dem bekannten arabischen Nachrichtensender Al-Jazeera
bereits ein längerer Bericht über die Gruppe zu sehen.

Obwohl die meisten AnarchistInnen von The Social Left aus einer
marxistischen Tradition kommen und schließlich über die anarchistischen
"Klassiker" von Proudhon, Kropotkin und Bakunin zum Anarchismus gekommen
sind, wurden sie ebenfalls stark vom Sufismus (1) - der islamischen Mystik
- beeinflusst. In einer Erklärung der Gruppe heißt es: "Wir suchten nach
irgendeiner Form des Anarchismus in unserer eigenen Geschichte und Kultur.
Nachdem wir ein Buch namens Sufi tropics, geschrieben von einem irakischen
Autor (Hadi al-Alawi), gelesen hatten, fanden wir heraus, dass Sufismus
ganz und gar anarchistisch ist. [...] Nun bezeichnen sich die meisten von
uns als Sufi-AnarchistInnen. Wir fanden sogar sufi-anarchistische
Bewegungen und Gruppen aus dem Zeitraum zwischen 8. und 16. Jahrhundert.
Nachdem wir also die Bücher von Bakunin, Proudhon und Kropotkin gelesen,
die Geschichte des Anarchismus in Spanien, Ukraine, Paris und Mexiko
studiert ... und nachdem wir uns mit dem Sufismus eingehend beschäftigt
hatten, fanden wir unser eigenes Verständnis des Anarchismus." (2)

Die Gruppe ist noch relativ neu und beginnt soeben, mit viel Elan ihre
Aktivitäten zu verstärken. Es darf also angenommen werden, dass The Social
Left auch in Zukunft auf sich aufmerksam machen wird.
Libanon

Im Libanon scheint durch das anarchistische Lager ein tiefer Riss zu
gehen. (3) Die zwei bekanntesten Gruppen Alternative Communiste Libertaire
und Red & Anarchist Skinheads Lebanon (RASH), sind offensichtlich
zerstritten, was soweit geht, dass sogar die Existenz der jeweils anderen
Gruppe verschwiegen oder gar geleugnet wird. Ähnlich selektiv ist auch die
Berichterstattung im Ausland darüber: Artikel, in denen beide Strömungen
portraitiert werden, findet man kaum.

Ein Grund, weshalb diese Bewegungen nicht miteinander können, ist der,
dass sich Alternative Communiste Libertaire für das anti-syrische
Parteienbündnis 14. März ausspricht (und sich damit auch prompt mit ihren
französischen GenossInnen von Alternative Libertaire überworfen hat), RASH
dies jedoch scharf zurückweist. RASH bezeichnet eine Allianz sowohl mit
der Bewegung 14. März als auch mit der pro-syrischen Bewegung 8. März (die
von der Hisbollah dominiert wird) als "indiskutabel". Ersteres sei ein
"Bündnis zwischen Liberalen, Faschisten und SozialdemokratInnen",
zweiteres eines zwischen "Islamisten und Nationalpatrioten." (4)

An anderer Stelle meint ein libanesischer Anarchist zum entsprechenden
Communiqué von Alternative Communiste Libertaire, dass diese zustimmende
Haltung für das Parteienbündnis 14. März "blamabel" sei, denn darin werde
die momentane Regierung als "vorrevolutionär" bezeichnet, was "Blödsinn"
sei. Weiter erklärt er, dass Alternative Communiste Libertaire noch nie
bei Aktionen in Erscheinung getreten sei. "Ich könnte Seiten schreiben
voller Kritik an ihnen, aber ich will meine Zeit nicht verschwenden, sie
sind bedeutungslos." (5)

Abseits des Grabenkampfes passiert aber trotzdem so einiges: Alternative
Communiste Libertaire hat Daniel Guérins Buch Anarchismus. Begriff und
Praxis ins Arabische übersetzt, und RASH ist engagiert in sozialen
Zusammenhängen an der Basis, hilft SchülerInnen aus benachteiligten
Schichten und war aktiv bei der Flüchtlingshilfe im Süden des Libanons
während und nach dem Sommerkrieg 2006 zwischen Israel und der Hisbollah.

RASH-AktivistInnen stehen auch in Kontakt mit der israelischen Gruppe
Anarchists Against the Wall (AATW) und überwinden so das von beiden
Staaten verhängte Kontaktverbot. In einem Gespräch zwischen zwei
libanesischen und zwei israelischen AnarchistInnen, das auf Indymedia
Beirut dokumentiert und kurz nach dem Sommerkrieg 2006 geführt wurde,
meint ein libanesischer Anarchist: "Ob ich denke, dass es falsch sei, mit
israelischen AnarchistInnen zusammenzuarbeiten? Keineswegs! Als Anarchist
glaube ich weder an Grenzen noch an Nationen [...]. Ich denke, dass alle
wissen sollten, dass der Weg zu Frieden und Gerechtigkeit dort anfängt, wo
sich Menschen lokal zusammenschließen [...]." (6)

Weitere erwähnenswerte Gruppen sind das Kollektiv Autonomia, das
Diskussionsrunden und einen Infoladen betreibt, und Samidoun Grassroots
Network, in dem AnarchistInnen, KommunistInnen und AnhängerInnen der
Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP) aktiv sind. Samidoun
war z.B. im Sommerkrieg 2006 besonders engagiert bei der Hilfe für
Kriegsflüchtlinge.

Ein weiteres Projekt ist Taharar!, was soviel bedeutet wie "Befrei dich
selbst!", das sich vorwiegend als radikale und freie Informationsplattform
im Internet für emanzipatorische Kreise in West-Asien und Nord-Afrika
versteht, ähnlich wie nadir.org, riseup.net oder resist.ca. Auch Indymedia
Beirut ist online, obwohl es momentan nicht benutzt werden kann, da sich
ein neues Kollektiv finden muss, dass die Betreuung der Seite wieder
übernimmt.
Irak

Die ArbeiterInnenbewegung war im Irak seit ihren Anfängen in den 1920er
und 30er Jahren vorwiegend in den Händen der Irakischen Kommunistischen
Partei (IKP). Als am 8. Februar 1963 die Baath-Partei im Irak durch einen
Coup die Macht an sich riss, führte dies zu tagelangen Straßenschlachten
zwischen irakischen KommunistInnen und den Truppen der Baath-Partei. Es
folgten erbarmungslose Verfolgung, systematische Folterung und massenhafte
Ermordung von KommunistInnen durch die BaathistInnen.

Als im Jahr 1973 der IKP-Generalsekretär Aziz Muhammad beschloss, mit der
Baath-Führung zusammenzuarbeiten, und einen sog. "Nationalen Pakt" schloss
- was unter anderem dazu führte, dass die IKP nun legal arbeiten durfte -,
führte dies zu Protesten innerhalb der Partei. Als Konsequenz daraus
spalteten sich rund 300 Mitglieder von der Partei ab und gründeten 1976
schließlich die anarchokommunistische Gruppe Shagila. Die Gruppe betrieb
im Untergrund Pressearbeit und führte Anschläge gegen die Truppen der
Baath-Partei durch.

Als 1979 im Nachbarland Iran die islamische Revolution unter Führung von
Ayatollah Khomeini vonstatten ging, leisteten neben einer Vielzahl
unterschiedlicher Gruppierungen u.a. auch marxistisch-leninistische
Guerillagruppen (die zuvor noch gegen das Schah-Regime gekämpft hatten),
wie z.B. die Organization of Iranian People's Fedai Guerrillas, militanten
Widerstand gegen die Revolution. Aus dem linken Spektrum war das aber
offensichtlich noch nicht alles: Mitglieder der irakischen Gruppe Shagila
machten sich vermehrt auf den Weg, um illegal über die Grenze in den Iran
zu gelangen und dort ihre GenossInnen der iranisch-anarchokommunistischen
Gruppe The Scream of the People, die ebenfalls gegen die islamische
Revolution kämpften, zu unterstützen.

Beide Gruppen wurden jedoch bald von den Truppen Khomeinis aufgedeckt und
zerschlagen. (7)

Einem überlebenden Shagila-Aktivisten, der heute im Exil lebt, sind
Vermutungen bzgl. der gegenwärtigen Situation im Irak zu Ohren gekommen,
"dass heute eine ‚zweite Generation' von Shagila-AktivistInnen in dem
momentanen Aufstand [gegen die US-Besatzung; S.K.] involviert sein könnte,
wir haben aber keinerlei Bestätigungen, dass dem tatsächlich so ist." (8)

Michael Schmidt von der südafrikanischen Organisation Zabalaza Anarchist
Communist Front kann in Sachen ArbeiterInnenorganisation den seit 2003
existierenden irakischen Gewerkschaften Federation of Workers' Councils
and Unions of Iraq (FWCUI) und Unemployed Union of Iraq (UUI) aus
anarchistischer Sicht durchaus einiges abgewinnen, denn diese seien u.a.
direktdemokratisch organisiert, antichauvinistisch und richteten sich
sowohl gegen "boss-friendly yellow unionism" als auch gegen "state-ruled
corporatist unionism", wie es die Besatzungsmächte versucht hätten
einzurichten. (9)

Die Gewerkschaften sind gegen die seit 2003 bestehende Besatzung des Irak,
richten sich aber gleichzeitig auch gegen islamistische Elemente in der
irakischen Gesellschaft.
Iran

Dass man es im Falle des Iran seit Jahrzehnten eher schwer hat als linke
Bewegung, benötigt keinerlei ausschweifender Erklärungen: Sowohl unter dem
diktatorischen, von den USA und Großbritannien an die Macht gehievten und
gestützten Schah-Regime von Mohammad Reza Pahlavi (1941-1979), das durch
die Entmachtung des demokratisch legitimierten Mohammad Mossadegh 1953
durch eine CIA-Operation wieder an die Herrschaft kam, als auch unter der
Islamischen Republik Iran, die nach dem Sturz des verhassten Schah-Regimes
1979 installiert wurde, wurden linke Bewegungen nicht geduldet und
verfolgt.

Ein iranischer Anarchist, der im Exil lebt, beschreibt die Situation unter
dem Schah so, dass "es keinen Raum mehr gab für offene politische
Aktivitäten, geschweige denn für revolutionäre. Jedes Anzeichen von Unmut
wurde schon in seinen Anfängen zerschlagen," und auch nach der islamischen
Revolution wurden "verschiedene reaktionäre bewaffnete Organisationen
gegründet [...] die sofort damit anfingen [linke, revolutionäre,
kurdische, turkmenische, studentische Bewegungen] zu zerschlagen und
aufzulösen [...]." (10)

Iranischen Anarchismus findet man heute vorwiegend bei Exil-IranerInnen
(bzw. ist dieser für "uns" im "Westen" besser und leichter wahrnehmbar).

Seit ungefähr acht Jahren gibt es eine bilinguale (Persisch/Englisch)
anarchokommunistische Zeitschrift namens Nakhdar. A Persian Anarcho
Communist Journal (11), die von anarchistischen Exil-IranerInnen gemacht
wird und zur Zeit einmal jährlich erscheint. Nakhdar bedeutet "weder Gott,
noch Staat, noch Bosse" und entwickelte sich aus dem in den 1990ern
existierenden, ebenfalls von Exil-IranerInnen in den USA und Europa in
Persisch publizierten marxistischen Zeitungsprojekt Ghiam.

Obwohl Nakhdar primär von linksradikalen iranischen ExilantInnen gelesen
wird, wird sie immer häufiger auch in den Iran selbst geschmuggelt und
erfreut sich dort, laut dem Herausgeber Payman Piedar, ebenfalls
steigender Beliebtheit.

Nakhdar wendet sich - um bei Geschichte und Gegenwart des Irans zu bleiben
- mit Vehemenz sowohl gegen imperialistische EU- und US-Außenpolitik als
auch gegen die unterdrückerischen Herrschaftssysteme im Iran vor und nach
der 1979er Revolution. Fasst man den thematischen Rahmen etwas weiter,
liegt ein Schwerpunkt der Zeitschrift auf anarchistischer Geschichte und
Theorie. Ein Blick in die Ausgabe aus dem Jahr 2002 gibt einen guten
Überblick über die weitreichende Themenpalette der Zeitschrift: zu finden
sind Buchbesprechungen und Schriften von AutorInnen wie Murray Bookchin,
Errico Malatesta, Amira Hass und Norman Nawrocki; ein Interview mit Noam
Chomsky mit dem Titel "The US is a leading terrorist state"; ein Artikel
über den 1. Mai und die Haymarket-Märtyrer; eine Hommage auf den
iranischen Poeten und Intellektuellen Ahmad Shamlou; ein Artikel zum
Internationalen Frauentag; etc.

Aber auch im Iran gibt es offensichtlich eine (kleine) anarchistische
Community. In diesem Zusammenhang liest man immer wieder von einem
anarchistischen Buch namens Edris, das von einem iranischen Autor auf
Persisch geschrieben wurde und auf die anarchistische Community im Iran
großen Einfluss ausgeübt hat.
Resümee

Die hier besprochenen anarchistischen Gruppen der Gegenwart stehen
zueinander nicht oder nur sehr marginal in Kontakt, was vermutlich darauf
zurückzuführen ist, dass diese Bewegungen entweder noch nicht lange
existieren und sich noch in einem Entstehungsprozess befinden oder dass
sie in der Regel unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen arbeiten müssen,
die es zum Teil sogar unter Strafe stellen, sich zu organisieren und zu
vernetzen. (12)

Viele dieser Gruppierungen kommen aus einem kommunistischen Umfeld und
sind über verschiedene Einflüsse zum Anarchismus gelangt, weshalb sich
auch die meisten Individuen oder Gruppen als "anarchokommunistisch"
bezeichnen und in dieser Hinsicht ihre thematischen und aktionistischen
Schwerpunkte setzen.

Die Gewaltfrage wird zumeist nicht diskutiert oder als wichtig erachtet:
"revolutionäre Gewalt" bzw. Gewalt zur Selbstverteidigung - das scheint
außer Frage zu stehen - ist (für die, die das Thema erwähnen) legitim. Von
diesem Blickwinkel aus betrachtet scheinen hier z.B. die AnarchistInnen
aus Jordanien, die den Sufismus in ihr Verständnis von Anarchismus
miteinbeziehen, die israelischen Anarchists Against the Wall (13), die,
obwohl nicht durchgehend und dezidiert pazifistisch, den gewaltfreien
Widerstand als Protestform praktizieren, und RASH, die eher einer globalen
antifaschistischen Bewegung entspringen, auszuscheren.

Es ist ein weites Feld, über das noch viel zu wenig bekannt ist. Doch
selbst aus dem zugänglichen Material ist unschwer zu erkennen, dass die
AnarchistInnen im Nahen und Mittlere Osten darauf brennen, sich mit ihren
"Counterparts" in der restlichen Welt auszutauschen und zu vernetzen.

Diese Chance sollte wahrgenommen werden.

Sebastian U. Kalicha

Anmerkungen

(1) Zum Thema Sufismus gibt es unzählige Publikationen. Vgl. u.a.:
Annemarie Schimmel: Sufismus. Eine Einführung in die islamische Mystik,
München 2000

(2) http://www.ainfos.ca/08/mar/ainfos00387.html, 26.6.2008

(3) Vgl. zu den folgenden Ausführungen: Lou Marin: Kampf zweier Linien im
libanesischen Anarchismus. Warum zwei libertäre Strömungen im Libanon sich
gegenseitig schneiden, in: Graswurzelrevolution Nr. 321, September 2007,
S. 14

(4) Alternative Libertaire: Im Kampf gegen religiösen Bekenntniszwang. Ein
Interview mit dem libanesischen Anarchisten Hazem (RASH, Red & Anarchist
Skinhead, Libanon), übersetzt in: Graswurzelrevolution Nr. 321, Sept.
2007, S. 15

(5) http://beirut.indymedia.org/ar/2006/09/5563.shtml, 29.6.2008

(6) Ebd.

(7) Vgl.: Andrew Flood: Anarchism, Alternative Unionism & Workers'
Struggles in Iraq; in: Zabalaza: A Journal of Southern African
Revolutionary Anarchism, #6, April 2005, S. 16 ff.

(8) Zit. nach: ebd., S. 18

(9) Ebd.

(10) North Eastern Federation of Anarchist Communists (NEFAC): Interview
with an Iranian Anarchist, in: The Northeastern Anarchist, #10,
Spring/Summer 2005. Online unter: http://www.nefac.net/node/1731, 1.7.2008
(11) Nakhdar Kontaktadresse: PO Box 380473, Cambridge, MA 02238-0473

(12) Vor allem gestaltet sich hier der Kontakt zwischen AnarchistInnen aus
Israel und seinen Nachbarländern als äußert schwierig und riskant, da
sowohl Israel als auch seine Nachbarstaaten dies in der Regel nicht
dulden.

(13) Zu den AATW vgl. u.a.: Sebastian U. Kalicha: Aktivismus für den
Frieden. Die Anarchists Against the Wall und ihre Rolle im gewaltfreien
Widerstand gegen Besatzung und Barrierebau; in: Graswurzelrevolution 320,
Sommer 2007, S. 12. Online unter: http://www.graswurzel.net/320/aatw.shtml

Websites erwähnter Organisationen

Alternative Communiste Libertaire
www.albadilaltaharrouri.com

Alternative Libertaire (Frankreich)
www.alternativelibertaire.org

Autonomia
autonomia.mahost.org

Indymedia Beirut
beirut.indymedia.org

Samidoun
samidoun.blogspot.com
www.samidoun.org

Taharar!
www.taharar.org

Federation of Workers' Councils and Unions of Iraq
www.fwcuiraq.org

Unemployed Union of Iraq
www.uuiraq.org

Anarchists Against the Wall (AATW)
www.awalls.org

North Eastern Federation of Anarchist Communists (NEFAC)
www.nefac.net

Zabalaza Anarchist Communist Front
www.zabalaza.net

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