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alle lieben H&M?

alle lieben H&M?

Gleich zwei Meldungen zu H&M kamen dieser Tage bei uns an. Zum einen übergab die National Garment Workers Federation (NGWF) dem H&M Büro in Bangladesh am 01. Juni 2010 ein Memorandum, in dem sie die Erhöhung der Kompensation für die 22 toten ArbeiterInnen von Garib&Garib einforderten, zum anderen gibt es gerade einen Arbeitskampf bei H&M in Madrid, an dem die örtliche CNT beteiligt ist.

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Verfahren gegen die „Belgrader 6“ endgültig beendet !!

Verfahren gegen die „Belgrader 6“ endgültig beendet !!

Ein Grund zur Freude: Wie das polnische anarchistische Info-Zentrum soeben berichtet, sind alle Anklagepunkte gegen die Belgrader GenossInnen, bekannt als „Belgrad 6“ fallengelassen worden.

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Die müssen das aushalten - FAU Berlin darf sich wieder Gewerkschaft nennen

Im großen Saal des Berliner Kammergerichts versammeln sich am Vormittag des 10.6. etwa 50 Zuschauer. Sie erwarten das Urteil zur Revision, die die FAU Berlin beantragt hatte, als ihr verboten worden war, sich Gewerkschaft zu nennen. Bereits nach 15 Minuten wird die Verhandlung geschlossen und das Urteil gesprochen: die Einstweilige Verfügung wird aufgehoben, das de-facto-Verbot ist gekippt. Der Saal applaudiert. In seiner Urteilsbegründung ist das Gericht ausdrücklich nicht der Argumentation der Gegenseite gefolgt. Das Berliner Kino Babylon Mitte, wo die Belegschaft seit einem Jahr mit der FAU Berlin einen effektiven Arbeitskampf führt, beharrte auf der Auffassung: die FAU Berlin dürfe sich nicht als Gewerkschaft bezeichnen, da sie keine Tariffähigkeit habe. Dabei beriefen sie sich auf ein Urteil des Berliner Arbeitsgerichts, das kurz zuvor der FAU Berlin per Einstweiliger Verfügung einen Boykottaufruf verboten hatte, weil die Organisation nach tradierter Rechtsprechung nicht tariffähig sei.

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Italien: Syndikate der USI-IAA rufen zum Generalstreik auf !

Italien: Syndikate der USI-IAA rufen zum Generalstreik auf !

Die anarchosyndikalistische Unione Sindacale Italiana – Mitglied der Internationalen ArbeiterInnen-Assoziation – gibt bekannt, dass ihre Gewerkschaften USI-IUR, USI-Sanità, USI-Postel, USI-LEL, USI-Cooperative Sociali und USI-Arti e Mestieri zu einem Generalstreik in allen öffentlichen und privaten Unternehmen am 25. Juni 2010 aufrufen:

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FAU Berlin gewinnt Prozess um Gewerkschaftsfreiheit

FAU Berlin gewinnt Prozess um Gewerkschaftsfreiheit

Vor dem Kammergericht Berlin wurde heute die Einstweilige Verfügung zum de-facto-Verbot gegen die FAU Berlin aufgehoben. Infolgedessen darf sich die Gewerkschaft auch wieder als solche bezeichnen. Richter Neuhaus betonte dabei die Wichtigkeit der Meinungsfreiheit als Grundrecht. Er stellte in Frage, ob das Kino Babylon als Klägerin überhaupt zu nachweisbarem Schaden gekommen sei, als die FAU im Betrieb als Gewerkschaft auftrat. Die Frage der Tariffähigkeit spiele dabei keine Rolle.

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Kino Babylon macht (vorerst) dicht!

Kino Babylon macht (vorerst) dicht!

Das wegen seines Arbeitnehmerfeindlichen Kurs umstrittene Berliner Kino Babylon (Mitte) beendet ab Freitag dieser Woche für einen Monat seinen regulären Spielbetrieb. Die Betreiber Hackel und Grossman haben die Arbeiterinnen und Arbeiter zum Teil erst diese Woche darüber in Kenntnis gesetzt, dass es in den kommenden Wochen keine Arbeit und damit kein Geld zu verdienen gibt.

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Newsletter #1 zur 1. Libertären Medienmesse / LiMesse (3. bis 5. September 2010 in Oberhausen)

Newsletter #1 zur 1. Libertären Medienmesse / LiMesse (3. bis 5. September 2010 in Oberhausen)

JETZT GEHT'S LOS : Langsam nehmen die Vorbereitungen zur Messe Fahrt auf. An den Räumlichkeiten wird mit Hochdruck gebaut, die ersten Angebote für Veranstaltungen treffen ein, die Liste der ausstellenden Projekte wird länger. Hinter den Kulissen hat sich die Vorbereitungsgruppe vergrößert und eine Vielzahl von organisatorischen Details in Angriff genommen. Über einige Details wollen wir euch mit diesem Newsletter genauer informieren.

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§§§-Dschungel: Kündigung – leider immer aktuell. Teil II: Kündigungsarten und Abmahnung

§§§-Dschungel: Kündigung – leider immer aktuell. Teil II: Kündigungsarten und Abmahnung

Von den Kündigungsformen, die wir im letzten Artikel behandelt haben (betriebs-, personen- und verhaltensbedingt), sind die Kündigungsarten zu unterscheiden. Dazu gehören die ordentliche Kündigung, die außerordentliche Kündigung – auch „fristlose Kündigung“ genannt – und die Änderungskündigung.

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Pressemitteilung anlässlich der erneuten Aggression gegen ein Mitglied der Anarchosyndikalistischen Initiative:

Pressemitteilung anlässlich der erneuten Aggression gegen ein Mitglied der Anarchosyndikalistischen Initiative:

Am Dienstag, 14. Mai 2010, gegen 23 Uhr wurde ein Mitglied der Anarchosyndikalistischen Initiative (ASI-IAA) von einer Gruppe von vier Neonazis angegriffen. Der Angriff erfolgte offen in der Innenstadt. Er hat mehrere Schläge ins Gesicht erhalten, nachdem er gefragt wurde, ob er Anarchist sei. Die Angreifer hatten rasierte Köpfe, waren schwarz gekleidet und zwischen 25 und 30 Jahre alt.

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Dokumentation: Erfolgreiche Betriebsbesetzung in Montenegro

Hunderte Arbeiter haben am vergangenen Donnerstag das Betriebsgelände des Aluminiumwerks KAP (Kombinat Aluminijuma Podgorica) in Montenegro gestürmt, um gegen anstehende Entlassungen zu protestieren. Die Belegschaft besetzte das Verwaltungsgebäude des Kombinats. Neben der Rücknahme der Kündigungen forderten die Beschäftigten eine Verstaatlichung ihres Betriebs. KAP-Firmenchef Wjetscheslaw Krilow mußte durch den Werkschutz des Unternehmens vor den aufgebrachten Arbeitern in Sicherheit gebracht werden. Die Betriebsleitung hatte sich geweigert, das konkrete Ausmaß der geplanten Massenentlassungen bekanntzugeben. Nach Gewerkschaftsangaben hatten in den Tagen vor der Protestaktion an die 200 Arbeiter Kündigungsschreiben erhalten. Medienberichten zufolge versammelte sich die Belegschaft dieses wichtigsten Industriebetriebs der Balkanrepublik dann am Morgen des 29. April vor den Werkstoren, um die Betriebsleitung am Betreten des Firmengeländes zu hindern.

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Solidaritätserklärungen für die Kämpfenden in Griechenland von IAA und USI-Italien

Die anarcho-syndikalistische Internationale, die Internationale Arbeiter Assoziation, sowie die anarcho-syndikalistische Gewerkschaft Italiens, die Unione Sindacale Italiana, haben sich in öffentlichen Erklärungen mit dem Kampf der griechischen ArbeiterInnen solidarisch erklärt.

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Der Konflikt im Berliner Kino Babylon Mitte und die Folgen (Update 9.5.)

Der Konflikt im Berliner Kino Babylon Mitte und die Folgen (Update 9.5.)

Eine Veranstaltungsrundreise Im Januar 2009 geschah etwas, was in Deutschland leider noch viel zu selten passiert: Eine prekär beschäftigte Kino-Belegschaft beschloss sich gegen ihre miesen Arbeitsbedingungen und die willkürliche Behandlung durch ihre Chefs organisiert zur Wehr zu setzen. Nachdem der Versuch bei Ver.di Unterstützung zu finden scheiterte und die Zentralgewerkschaft der Belegschaft die kalte Schulter zeigte, schloss man sich der syndikalistischen Freien ArbeiterInnen Union (FAU) Berlin an. Was folgte, war ein sich zuspitzender Konflikt zwischen der Betriebsgruppe der FAU Berlin und der Geschäftsführung des Kino Babylon-Mitte, die jedes noch so geringe Zugeständnis verweigerte.

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[update] Griechische Gewerkschaft der Bankbeschäftigten (OTOE) ruft zu Streik am 6. Mai auf

Die griechische Gewerkschaft der Bankbeschäftigten (OTOE) hat für den 6. Mai 2010 zu einem landesweiten Streik wegen des Todes von drei Bankangestellten in Athen während des Generalstreiks am 5. Mai aufgerufen. Die Beschäftigten waren durch giftige Dämpfe infolge der Brandstiftung in einer Filiale der Marfin-Bank ums Leben gekommen. Die Gewerkschaft verurteilte gegenüber der Nachrichtenagentur AP „kategorisch diejenigen, die derartige Gewalttaten begehen.“ Gleichzeitig gab sie der Politik, der Polizei und dem Management der Bank die „moralische Verantwortung“ am Tod der ArbeiterInnen. Am 5. Mai hatten überall in Griechenland hundertausende von ArbeiterInnen gegen die Sanierung der Staatsfinanzen auf dem Rücken der Beschäftigen und RentnerInnen protestiert. Dabei kam es in vielen Städten zu wütenden Angriffen auf Symbole der Staatsmacht, dutzende von Banken und Konzernfilialen. Viele der Kundgebungen wurden von der Polizei mit Tränengas, Blendschock-Granaten und Knüppeln attackiert. In Kreisen der griechischen Linken ist derweil eine Diskussion über den verantwortungslosen Umgang mit Gewalt entbrannt, der eine Tragödie wie die in der Marfin-Bank ermöglicht hat.

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Schwedische SAC ruft zu Protesten gegen Baumulti SKANSKA auf

Schwedische SAC ruft zu Protesten gegen Baumulti SKANSKA auf

Die syndikalistische Gewerkschaft SAC hat zu einer internationalen Protestkampagne gegen das schwedische Unternehmen SKANSKA aufgerufen. Hintergrund der Kampagne ist die prekäre Arbeitssituation von ArbeiterInnen ohne Papieren, sog. "Illegalen", die von den von SKANSKA beauftragten Subunternehmen beschäftigt werden. Sie steht unter dem Motto: "Nein zu Subunternehmen, ja zu dauerhafter Beschäftigung" und "Keine Papiere, kein Lohn bei SKANSKA". Die SAC will es nicht länger hinnehmen, dass ein bekanntes Unternehmen wie SKANSKA Verträge mit Subunternehmen abschliesst, die ArbeiterInnen ohne Papiere ausbeuten und ihnen die Löhne vorenthält. SKANSKA muss in die Verantwortung genommen werden!

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Trauer und Wut: Griechische Gewerkschaft der Bankbeschäftigten (OTOE) ruft zu Streik am 6. Mai auf

Die griechische Gewerkschaft der Bankbeschäftigten (OTOE) hat für den 6. Mai 2010 zu einem landesweiten Streik wegen des Todes von drei Bankangestellten in Athen während des Generalstreiks am 5. Mai aufgerufen. Die Gewerkschaft gibt der Management der Bank und der Polizei die Schuld am Tod ihrer KollegInnen, die durch giftige Dämpfe infolge eines Brandes in einer Filiale an einer Demonstrationsroute ums Leben gekommen sind. Am 5. Mai hatten überall in Griechenland hundertausende von ArbeiterInnen gegen die Sanierung der Staatsfinanzen auf dem Rücken der Beschäftigen und RentnerInnen protestiert. Dabei kam es in vielen Städten zu wütenden Angriffen auf Symbole der Staatsmacht, dutzende von Banken und Konzernfilialen. Viele der Kundgebungen wurden von der Polizei mit Tränengas, Blendschock-Granaten und Knüppeln attackiert. Die griechische Polizei hat am Abend Kontrollpunkte an allen Zugängen zum Athener Stadtzentrum errichtet und mehrere besetzte Häuser und Projekte im Stadtteil Exarchia angegriffen.

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Gino Lucetti und das Attentat auf Mussolini

11. September 1926, 9.30 Uhr. Ein junger Mann wartet in Rom auf der Piazza Porta Pia im Schutz eines Zeitungskiosks auf das Auto des faschistischen Diktators Mussolini. Eine halbe Stunde später fährt der Fiat 519 auf die Piazza Pia zu. Gino Lucetti springt hervor und schleudert eine Handgranate gegen die gepanzerten Fenster des Autos. Die Granate prallt jedoch ab und explodiert hinter dem Wagen auf der Straße. Mussolini ist unverletzt. Gino Lucetti flieht die Via Nomentana hinauf, wird aber gefangen und in das Regina Coeli-Gefängnis gebracht.

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Was interessiert die US Army an der FAU?

Im Vorfeld des 1. Mai 2010 ist auf einer öffentlichen Website der US-Army in Kaiserslautern ein Dokument aufgetaucht, das die Gefährdungslage für Mitglieder der US-Army im Umfeld des Tags der ArbeiterInnen analysiert. Besonders erwähnenswert scheint den Verantwortlichen zu sein, dass Ortsgruppen der FAU-IAA zur Teilnahme an einer sozialrevolutionären Vorabend-Demonstration in Frankfurt/Main aufgerufen haben. Man fragt sich natürlich, woher dieses Interesse rührt.

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Wieso Betriebsbesetzung?

„Es ist nicht so, dass wir mehr Geld wollen. Wir wollen nur unsere Arbeit, nicht mehr Geld. Den Frieden und unsere Arbeit, das ist alles.“ - Diese Aussage stammt aus einem Gespräch zwischen zwei Arbeitern, die während des 35-tägigen Streiks in den Officine von Bellinzona das besetzte Werk bewachen.1 Sie zeigt, wie sich der Schwerpunkt gewerkschaftlicher Kämpfe verschoben hat. Streiks um Lohnerhöhungen, so berechtigt sie auch wären, sind selten geworden oder werden als gewerkschaftliche Scheinkämpfe geführt (Beispiel: IG Metall in Deutschland). Wenn heute Arbeiterinnen und Arbeiter auf die Barrikaden steigen, dann geht es meistens um Massenentlassungen und Betriebsschliessungen, kurz: um die wirtschaftliche Existenz. Aktueller denn je ist die alte Wahrheit, wonach der moderne Arbeiter nur lebt, solange er Arbeit findet und nur solange Arbeit findet, als seine Arbeit das Kapital vermehrt....

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1. Mai - (Nach-)Betrachtungen [aktualisiert am 03.05.2010]

Dieses Jahr startete die FAU-IAA schon mit dem Workers Memorial Day (28.04.2010) in die aktivitäten in und zum ersten Mai. Am 30. April gab es dann in Frankfurt im Rahmen der Kampagne "Keinen Finger krumm für diese Gesellschaft" eine vorabendliche Demonstration mit anschließender Feier.....

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