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anarcho randalia - werfende verbindung

by Rudolf Mühland last modified 2007-06-29 18:54

anarcho randalia - werfende verbindung

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Wollen die AnarchistInnen die Republik ins Chaos stürzen ?
anarchistische Medien

anarcho randalia - werfende verbindung

wir sind eine werfende verbindung. wir werfen mit fast allem was sich so zum werfen findet: mit katzen, mit katzenscheiße, mit farbbeuteln, mit spitzen, runden, flachen und viereckigen steinen, mit veganen farbeiern, mit dreck, mit worten und mit bomben, sowie es sich für eine anständige anarcho verbindung gehört. unsere farben sind schwarz in schwarz und unser wappen ist der schwarze fünfzackige stern auf schwarzem grund. unser motto lautet: kein gott, kein staat, kein vaterland. wir sind die älteste verbindung die es gibt. nicht die poppelig-jungen farbigen verbindungen, die erst knapp zweihundert jahre alt sind. unsere wurzeln reichen bis weit vor die jetztige zeitrechnung zurück! angefangen hat alles mit einem apfel, den der urbursche eva an den kopf geworfen hat. er hat wohl etwas zu fest geworfen, denn nachdem eva aus ihrer bewußtlosigkeit aufwachte, faselte sie irgendwas von einer schlange und dem paradies, welches ja so nie existiert haben kann, weil wir es immer noch nicht geschafft, haben die welt so zu machen wie es uns gefällt, aus dem sie nun vertrieben wären. unsere leute haben julius caesar den dolch in den rücken gestoßen. wer, denkt ihr, hat wohl jesus christus ans kreutz genagelt? und während rom brannte, rezitierte nero verse, die aus seiner schwarzen seele kamen. im mittelalter wurde die pest, der schwarze tod, nach uns bennant. der eisberg, den die titanic gerammt hat, war nicht nur zufällig im weg, sondern wurde von uns ferngesteuert. auch am grossen börsencrash 1929 sind wir nicht ganz unschuldig, nicht umsonst heißt dieser tag, der schwarze freitag! wer hat wohl die hände des stalinisten che guevarra? wir! wer hat das -im sitzenpinkeln- erfunden? wir! wer hat die schwarzen kassen der cdu (capitalistisch-demagogische-union) verwaltet? wir! (nur zu dumm, daß da irgendwo ein leck in der organisation war, und daß das ganze aufgeflogen ist.) einen teilerfolg können wir uns auch in sachen neues landes-hochschul-gesetz auf die fahnen schreiben, leider wurde unsere vorgabe von 10.000 dm studiengebühr pro monat nicht eingehalten, und das gesetz ist (noch) nicht ganz vollständig. wie jede anständige verbindung schliessen wir natürlich auch bestimmte gruppen von menschen aus! studenten können bei uns kein mitgied werden, da wir dieses arbeitsscheue gesindel seit 1968 ausgeschlossen haben. (daß dies vielleicht ein fehler war, geben wir durchaus zu, denn jetzt sind die 68er, statt bei uns, in der regierung.) frauen aber können durchaus in unsere verbindung eintreten, allerdings müssen sie wie barbie aussehen und sich auch so benehmen. also hübsch aussehen und den mund halten. ui, jetzt hast du bis hier hin durchgehalten, und den ganzen murx gelesen, klar sind wir auch wieder schuld, und haben ein paar minuten der zeit, die du eigentlich in wertvoller produktivität als maschienenmensch hättest verbringen können vergeudet, har, har. damit deine mühe aber nicht ganz umsonst gewesen ist, hier eine nicht ganz vegane bombenbauanleitung, setzze sie weise und umsichtig ein. zutaten: nimm ein saftiges gemüse (gurke o.ä.) scließe es in einen plastikbeutel und laß' es eine weile liegen. wenn es dann schleimig und schimmelig ist, fülle es in ein einmachglas. dann gib ein paar eier, milch und gehackte leber dazu, bis es ca. 80% voll ist. das stellst du dann auf einen warmen, dunklen platz. einmal in der woche schütteln. nach 4 - 5 wochen wird es fast flüssig sein und ekelhaft aussehen. mache das glas nicht auf um daran zu riechen. vertraue uns, es stinkt noch schlimmer als es aussieht. der absolute partyspaß für fast jede gelegenheit!

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Wollen die AnarchistInnen

die Republik ins Chaos stürzen ?

In tiefer Nacht, wenn die Lichter der Laternen die dunklen Winkel nicht mehr erreichen, und die Fassaden lange Schatten werfen, gehen mysteriöse, schreckliche Dinge vor. Durch die schlafende Stadt huschen schwarzgekleidete Gestalten mit tief in die fanatischen Fratzen gezogenen Schlapphüten und dämonischen Sturmhauben. Sie unterminieren das friedliche Gemeinwesen, verstecken gefährliches Material und schreiben ihr schwarzes 
Menetekel an die Mauern. Weite Umhänge und Jacken verhüllen mühsam die waffen- starrende Ausrüstung. Sprengstoff beult die Taschen der düsteren Gestalten. Manchmal hört man verhalten laut rauhe Kommandos oder leises signalisierendes Zischen. wenn es nicht gerade von einer rennenden Zündschnur kommt. Im nikotingelben Gebiß blitzt der Dolch. von dem schäumend Speichel tropft, bereit, seine Schneide ins Herz des arglos seine Runde drehenden Polizisten zu versenken. Stechende Augen belauern die aus- gestorbenen Straßen. Leise ächzend werden schwere Kisten voll Waffen und Munition in geheime Keller und Schlupfwinkel geschleppt, in denen VerschwörerInnen Tag und Nacht, aufgeputscht von Drogen, finstere, subversive Pläne schmieden und am Sturz der Regierung arbeiten. Sie bereiten ihn vor, den großen Schlag, den Tag X. an dem sie das Feuer an die Lunten legen. die Zünder aktivieren und das teuflische Werk zu vollenden trachten: die Zerstörung jeder Ordnung, den Ausbruch des fürchterlichen gesetzlosen 
Chaos', die Willkürherrschaft der Wirrköpfe, Plünderung, Terror, Mord und Totschlag allenthalben ... diehiehiiiii grausamen, die wahnsinnigen ANARCHISTiNNEN!

... ja, so stellen sich viele "die Anarchie" vor. In Regierungserklärungen, Presse, Funk, Fernsehen und Literatur wird sie als Schreckensbild an die Wand gemalt wie der Leibhaftige. Aber ist das die Wirklichkeit? Kann denn jemand allen Ernstes so etwas Entsetzliches wollen?

Anarchie ist Ordnung ohne Herrschaft.

AnarchistInnen gibt es schon seit Tausenden von Jahren, ja wahrscheinlich so lange wie es Menschen gibt, und den Wunsch, frei von Unterdrückung zu sein. Die ersten überlieferten Namen begegnen uns bei den Philosophen der alten Griechen; Zeno, der geistige Vater der Stoiker, war einer von ihnen. Sein Wahlspruch: "Jeder nach seinem Können, jeder nach seinen Bedürfnissen", gilt uns heute noch immer. Viele bekannte Menschen: 
SchriftstellerInnen, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen zählten und zählen sich zu den AnarchistInnen, deren Ziel es ist: Eine Herrschaftslose und gewaltfreie Gesellschaft auf der Basis der Freiwilligkeit und der gegenseitigen Hilfe zu erreichen. Das sei vöööllig "utopisch" hören wir die Philister auf ihren Rängen und Emporen stöhnen. Lachend schütteln sie Bauch und Eierköpfe über so viel Unverstand und IDEALISMUS. Seit rund 150 Jahren gibt es in Europa und der Welt Menschen, die sich als AnarchistInnen bezeichnen. Das Wort kommt aus dem Griechischen von "an-archos", das heißt: "ohne Herrschaft". Der französische Sozialist Pierre-Joseph Proudhon bezeichnete sich als erster öffentlich und provokativ als "Anarchist". Obwohl der Anarchismus schon frühere DenkerInnen hatte, wurde er erst Mitte des 19. Jahrhunderts mit der aufkommenden ArbeiterInnenbewegung zu einer politischen Theorie und Kraft. Eine seiner bekanntesten Figuren war der russische Revolutionär Michael Bakunin, der als Organisator große Bedeutung erlangte. Er bildete auf der sozialistischen Ersten Internationale den Gegenpol zu Karl Marx. Diese Internationale zerbrach 1872 am Widerspruch zwischen dem marxistisch-autoritären Flügel (bis 1876) und dem ("bakuninistisch"-) antiautoritären, der zunächst noch der größere und langlebigere war. Hier stoßen wir darauf, daß sich die AnarchistInnen in der Regel für den SOZIALISMUS (in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes) einsetz(t)en. Der Grundwiderspruch der ersten Internationale besteht allerdings noch heute: Die AnarchistInnen wollen einen sich freiwillig entwickelnden Sozialismus, der sich von unten nach oben, also föderativ aufbaut. Das weist auch gleich darauf hin, 
daß die AnarchistInnen nicht Feinde jeglicher Organisation sind, sondern vielmehr nur 
zentralistische, autoritäre Organisationsformen ablehnen und somit in direktem Gegensatz zu nahezu allen sogenannten "kommunistischen" oder sozialistischen PARTEIEN stehen. Insbesondere zu den "real-existierenden" (bzw. existiert habenden!). Rätekommunistische oder basisdemokratische Orientierungen stehen den AnarchistInnen somit am nächsten. 
"Sowas klappt doch nie!! Das sind ja alles Spinner, harmlos oder gefährlich, je nachdem!" 
Nun, Anarchistische Tendenzen oder Realisierungsversuche im Großen hat es schon mehrfach gegeben, nämlich z.B. in: 
· der PARISER COMMUNE von 1871, im Blut erstickt von den Versailler Generälen, die, eben von Kaiserdeutschland besiegt, mit dessen massiver Unterstützung in Paris das eigene Volk abschlachteten; 
· der MEXIKANISCHEN REVOLUTION von 1912, als die "Zapatistas" mit dem Ruf "Tierra y Libertad", "Land und Freiheit", die Diktatur stürzten. Emiliano Zapata wurde vom Militär der neuen "Demokratie" heimtückisch ermordet; 
· der (2.) MÜNCHENER RÄTEREPUBLIK von 1919 (sowie einigen anderen schwarz- roten Räten z.B. im Ruhrgebiet 1920), abgeschlachtet von SPD-Noske und -Hoffmann und ihren Reichswehr-, Freikorps- und Nazimarodeuren; 
· der MACHNOW-BEWEGUNG in der UKRAINE während der russischen Oktober- revolution, heimtückisch niedergemacht von der "Roten Armee" Moskaus, nachdem gemeinsam die zaristisch-kapitalistischen Invasionstruppen Wrangels und Denikins besiegt worden waren, sowie andere anarchistische Republiken zu Beginn der sog. Sowjetunion: 
· dem AUFSTAND VON KRONSTADT (Insel und Seefestung vor Rußlands Hauptstadt St. Petersburg) 1921, dessen Beteiligte die Bolschewisten Lenin-Trotzki "abschießen" ließen "wie Rebhühner". (0-Ton!); 
· dem AUFSTAND IN PATAGONIEN (Argentinien - 1921), mit Massenerschießungen 
niedergemetzelt vom Militär; 
· in der sogenannten "COMMUNE VON SHANGHAI" (1925), der die machthabenden 
russischen Bolschewisten die Hilfe verweigerten: "Laßt Schanghai brennen!; 
· der SPANISCHEN REVOLUTION von 1936-1939, der Francos Militär-Putschisten. Hitler, Mussolini und der "Verbündete" Stalin in trauter Eintracht den Garaus machten (1939 Hitler-Stalin-Pakt!), während die europäischen z.T. "sozialistischen" Demokratien und die USA "sich nicht einmischten": so begann der 2. Weltkrieg! 
· sowie unbekannteren Ereignissen zu vielen anderen Zeiten und an vielen anderen Orten der Erde. 
Die bürgerliche und die bolschewistisch-stalinistische Geschichtsschreibung hat die libertären Spuren oft verwischt oder bewußt ganz "bereinigt" und ausgelöscht. 
Die wiedererstandene anarchistische Literatur bietet hierzu ein weites Informationsfeld. Es gilt ein verschüttetes, freiheitliches Menschenbild wieder zu beleben. Denn:

Freiheit hat einen Namen: Anarchie!

Freiheit - das ist ein viel benutztes und mißbrauchtes Wort. Alle nehmen es in Anspruch, sogar Nazis und StalinistInnen. Wirkliche Freiheit kann es aber nur da geben, wo es keine Herrschaft von Menschen über Menschen gibt. Das bedeutet also auch die Abwesenheit von Staat. Kapital, Geschlechterherrschaft (Patriarchat), Rassismus und Imperialismus in jeder Form. Frei ist nur, wer über sich selbst: sein Leben, seinen Körper und Denken, unbevormundet selber entscheiden kann. Dazu bedarf es des Wohlstands für alle: guter Kleidung, menschenwürdiger Wohnverhältnisse, ausreichend gesunder Nahrung, und das Endes des Zwangs zur Arbeit. Heute stehen wir zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit an der Schwelle eines Zeitalters, das diesen alten Traum möglich machen könnte. Ja schon heute bräuchte es keine Hungerkatastrophen und kein individuelles Elend auf Grund von Mangel mehr zu geben. Statt dessen leben wir in einer Welt, die schamlos von den Herrschenden aller Couleur ausgebeutet, zerstört und der Vernichtung anheimgegeben wird. Die großen Probleme unserer Zeit wie Umweltzerstörung, Hochrüstung und Kriegsgefahr, Bildungsnotstand, Arbeitslosigkeit und Hungersnöte, immer perfektere soziale Kontrolle, neuer nationaler Größenwahn allenthalben und 
rabiate Machtausübung, Frauenunterdrückung, Sexismus, Vergewaltigung und Mord, sprechen eine beredte Sprache. Die "Freiheit der Menschen" ist nicht zu verwechseln mit "der Freiheit der Männer", als die auch manche Anarchisten ihre Lehre einseitig verstanden zu haben scheinen. Wir leben nach wie vor in einer patriarchalisch organisierten und beHERRschten Gesellschaft und Welt, in der die brutale Unterdrückung und Ausbeutung von Frauen (und anders gesinnten Männern) die Regel darstellt. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, daß AnarchistInnen sich an vorderster Stelle gegen die 
patriarchale Hierarchie auflehnen, die das stärkste und über die ganze Welt verbreitete System der Herrschaft ist. Wir alle haben es tief verinnerlicht. Männer und Frauen stehen ihren "Mann" in der hierarchischen Pyramide und bewahren sie vor dem Einsturz. In den reichen Ländern, in denen wir leben, profitieren Männer und Frauen (in dieser Reihenfolge) vom Patriarchat. Frauen ziehen auch in dieser Gesellschaft in der Regel den kürzeren, und werden zur ökonomischen Ausbeutung zusätzlich sexuell ausgebeutet und mißhandelt. Das trifft in doppelter Hinsicht auf ausländische Frauen zu, die darüber hinaus noch Opfer des allgegenwärtigen AusländerInnenhasses und Rassismus sind. Viele Berührungspunkte zwischen Feminismus und Anarchismus liegen somit auf der Hand. Es kann aber auch nicht der Sinn von befreiender Gleichberechtigung sein, wenn (Alibi) Frauen vom Typ Thatcher, Süßmuth, Breuel, Ciller etc. die Plätze der Macht einnehmen, die Geschlechter- rollen einfach umgetauscht werden. Wir AnarchistInnen wollen den gänzlich freien 
Menschen, ohne Wenn und Aber, gleichberechtigt in jeder Beziehung, und das hört nicht beim sog. "Privaten" auf, sondern gilt gerade und insbesondere da.

Anarchie ist ohne die Freiheit der Frauen nicht denkbar, schon gar nicht "machbar", (Herr Nachbar...)!

Anarchie heißt auch nicht "Freiheit der Erwachsenen". Kinder sind in dieser Gesellschaft als schwächstes Glied der Willkürherrschaft der Familien und ErzieherInnen ausgesetzt. Weltweit sind Kinder als Spielball ihrer Eltern und als Opfer verfehlter Erwachsenenmacht- politik die Leidtragenden einer autoritären und ausbeuterischen Gesellschaft. Das gipfelt in Vergewaltigung, Folter, Sklaverei und Mord. Anarchie verwirklichen bedeutet vor allem, eine Zukunft für Kinder zu schaffen, die befreit ist von autoritärer Unterdrückung und Manipulation. Kinder sollen frei von Angst und Benachteiligung als kleine, ernst zu nehmende Menschen aufwachsen und sich entfalten können. Für sie haben wir zwar Sorge zu tragen und ihnen auf Grund unserer größeren Erfahrung, Körperkraft und unserer materiellen Möglichkeiten unsere Förderung, Schutz und Hilfe zukommen zu lassen. Aber deshalb gibt es keinerlei "Besitzrechte" an ihnen. Es sind nicht “unsere” Kinder, sondern zu allererst frei geborene und gleichberechtigte Menschenwesen, die ein Recht auf persönliche Freiheit, Unversehrtheit und das Erbe einer intakten Um-Welt haben. Unserem Selbstverständnis gemäß sind wir natürliche GegnerInnen jedes Rassismus und Nationalismus. Freiheit hat kein Vaterland... und niemand ist berechtigt, sich wegen seiner Herkunft oder Abstammung über andere zu stellen. Von Religionen halten wir ebenfalls herzlich wenig, auch wenn wir sie als Privatangelegenheit tolerieren. Sie vernebeln die Hirne und machen die Menschen in Erwartung eines "besseren Jenseits" regierbar. Autoritäre Pfaffenbonzokratien, mit ihrer in der politischen Machtentfaltung nur allzu "weltlichen" Geistlichkeit, bekämpfen wir ebenso wie jeden Staat. Kapital und Staat versklaven den 
Körper, die Kirchen den Geist. Und wie wir  sehen, gehen beide in Form der "Gottes- staaten" die verderblichste Symbiose ein (Herrschaft "von Gottes Gnaden" <In God we trust!>, Inquisition, "heilige" Kriege, Scharia). Wir setzen gegen Herrschaft und Unterdrückung uns selbst, das Individuum mit dem revolutionären Bewußt-Sein, die Welt ändern zu wollen und zu müssen. Wir setzen dagegen die Selbstorganisation aller freiheitlich denkenden Menschen und unser Eintreten für unsere eigenen Belange und Bedürfnisse, ohne sie auf Kosten anderer Menschen durchsetzen zu wollen. Wir setzen 
dagegen die direkte Aktion als subjektive und objektive Veränderung unseres Lebens im Großen und Kleinen, ohne institutionelle Umwege. Wir tun das Machbare. Wir versuchen das "Unmögliche" Wir setzen gegen das verherrschte Jetzt den Willen jedes einzelnen Menschen zur größtmöglichen Freiheit!

Wir brauchen keine anderen Herren, sondern keine! ( Bert Brecht)

Es gibt keine Patentrezepte, deshalb kann es bei uns auch keine perfekten  Programme, keine FührerInnen, Dogmen und VorbeterInnen geben. Die Selbstorganisation ist nur möglich durch die weitestgehende Entfaltung, Mitarbeit und Selbstverantwortlichkeit der Einzelnen zusammen mit anderen, und ihren Willen, zu handeln. Parlamentarismus in jeder Form ist im geringsten Fall die ständige Unterdrückung von Minderheiten durch die etablierte Mehrheit. Darum lehnen wir auch diese Form der Oberherrschaft ab. Es gibt kaum ein Verbrechen, das noch nicht von sogenannten demokratischen Regierungen im 
Namen von "Demokratie" und "Freiheit" begangen worden wäre, mensch denke nur an die USA. Sogar Hitlers NSDAP (ca. 30% WählerInnen) ist von den (konservativen) Weimarer Demokraten 1933 ohne Not die Macht übergeben worden! Wir wollen die Kompetenzen für uns behalten, die andere allzu bereitwillig  weggeben und in die Hände derer legen, die sie schändlichst mißbrauchen. Ein ausgeklügeltes System von Gesetzen und Verordnungen sorgt dafür, daß hier und anderswo die ehrlich revolutionärste Partei innerhalb kürzester Zeit zum Polster wird. auf dem die Mächtigen komfortabel ruhen. Selbstbestimmung 
jedoch gibt der Korruption keine Chance, denn wer bescheißt schon sich selbst?!

Noch etwas zum guten Schluß: 
Wir haben keine Lobby und kochen auch nur  mit Wasser. Freiheit ist auch nicht bequem und ungefährlich. Es liegt in der Natur der Sache, daß Du Dich schon selber aufraffen mußt, etwas zu tun, etwas in Bewegung zu bringen. Du kannst es! Wenn Du also von jemand etwas erwartest, dann erwarte es am besten erst mal von dir selber. Das ist ein guter Weg zu gemeinsamer Stärke und Vielfalt.

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