Anarchistische Initiative Düsseldorf (AID)
| In den letzten Jahren hat sich, weltweit deutlich spürbar,
die Situation der auf Lohnarbeit Angewie-senen stetig verschlechtert. Unter
den Parolen von „Globalisierung,“, „Modernisierung“, „Flexibilisie-rung“
und „Liberalisierung“ blasen die VertreterIn-nen von Staat und Kapital
mit Hilfe der etablierten Gewerkschaften zum Angriff auf alles was die
kämpferische ArbeiterInnenbewegung in den Jahren zwischen den Weltkriegen
und nach dem Ende des Holocaust erreicht hatte.
Während die Handlanger des Kapitals schon längst international operieren versuchen uns die „Kreativen“ aus den PR-Büro’s der Parteien und DGB-Gewerkschaften mit allerlei Tricks vom Ende des Klassenkampfes zu überzeugen. So dröhnen sie uns voll mit ihrer Propaganda über den >Standort Deutschland<, das wir alle doch mehr Verantwor-tung übernehmen sollen und das wir die „Unter-nehmerInnen“ unserer eigene Arbeitskraft sind. Doch alle noch so schöne Rhetorik kann uns nicht darüber hinwegtäuschen: Die ArbeiterInnen, die Ausgebeuteten und Unterdrückten und die Aus-beuterInnen und UnterdrückerInnen haben nichts gemeinsam. Der Krieg zwischen diesen beiden „Klassen“ wird solange andauern, bis sich die ArbeiterInnen, die Unterdrückten und Ausgebeuteten der Welt als „Klasse“ organisie-ren, die Produktionsmittel selbst verwalten, das Lohnsystem abschaffen und in Harmonie mit sich und der Erde leben ! Der 1. Mai ist seit den 1880er Jahren ein fester Be-standteil der radikalen, parteiunabhängigen und freien ArbeiterInnenbewegung. Noch Heute ist die-ser Tag für die noch immer nach Freiheit, Gleich-heit und Solidarität hungernden Menschen auf der ganzen Welt mehr als nur ein inhaltsloses histori-sches Monument. Vielmehr gehen heute Männer und Frauen in allen Kontinenten auf die Straßen um den Herrschenden und Ihren Handlangern in Staat, Verwaltung, Polizei und Militär zu zeigen das sie die Kämpfe Ihrer Ahnen weiterführen werden. Nicht zum ersten mal werden deshalb unter dem Stichwort >People Global Action Day< viele Ver-schiedene Aktionen von Millionen Menschen über-all auf der Welt stattfinden. Die ArbeiterInnen, Ausgebeuteten und Unterdrückten zeigten sowohl in Seattle und Washington (USA) als auch in Davos (Schweiz) den Herrschen-den aus Politik und Wirtschaft ihre Kraft und ihren Willen zum Widerstand gegen die „neue Weltord-nung“ . Viele haben gedacht das es mit dem Regie-rungswechsel besser werden würde. Sie wurden schnell eines besseren belehrt ! Die sogenannten „linken Regierungen“ von Sozial-demokratInnen, Partei-KommunistInnen und Oliv-Grün-Alternativen in Europa stellen sich nur als die „linke Hand“ des Kapitals dar. Mit solchen Leuten in der Regierung brauchen die Manager und Bon-zen keine Angst vor den, von den Sozis und Partei-Kommis, dressierten Gewerkschaften haben. Es wird Zeit das die (Lohn-) SklavInnen sämtlicher Berufe, jeden Geschlechts und aller Nationalitäten Anfangen aus der Geschichte und den Geschichten der RevolutionärInnen von damals und heute ler-nen.
KÄMPFT ! KÄMPFT !
KÄMPFT ! KÄMPFT !
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