ABC-Düsseldorf
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| Diese Seite befindet sich noch im Aufbau ! Das ABC (Anarchist Black Cross) unterstützt Gefangene des anti-etatistischen Klassenkampfes auf der ganzen Welt. Demnächst werdet Ihr auf dieser Seite einige Grundsatzpapiere zu Themen wie Knast & Klassenkampf finden. Desweiteren bemühe ich mich um Texte die rassistisch motivierte Repression ebenso beleuchten wie die Repression speziell gegen Frauen und Jugendliche/Kinder. Dabei soll der Ausblick auf eine Gesellschaft, frei von Knästen, nicht zu kurz kommen. Dieser Ausblick ist all jenen gewidmet die behaupten das es auch in "der Anarchie" noch "VerbrecherInnen" geben wird, und das die "Gesellschaft" ja schliesslich irgendwie mit diesen umgehen muss. Bitte habt aber noch etwas geduld, die Texte werden in den nächsten Monaten, einer nach dem anderen kommen. |
Zwischen 23. und 25.April 04 fanden in Barcelona Aktionen gegen Gefängnisse statt. Hier das Resümee der Diskussionen über den möglichen weiteren Umgang der anarchistischen Bewegung mit Repression und Knästen
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Aktuell
:
Zu den Fällen Leonard Peltier und
Mumia Abu Jamal findet Ihr hier
einen ausführlichen Artikel...
Beginn: 10.oo Uhr
Ort: Amtsgericht Düsseldorf (Altstadt), Mühlengasse 34
Raum: K 1
Obwohl dies schon der zweite Prozesstag ist, wird dies der eigentliche
Beginn des Prozesses sein. Angeklagt sind insgesamt drei Leute. Ihnen wird
neben versuchter Gefangegenenbefreiung (F. Laubenburg/PDS) und Widerstand
gegen die Staatsgewalt vor allem gemeinschaftlich beganngene Körperverletzung
vorgeworfen (A./Syndikalist & M.Antifaschist). Die Angeklagten freuen
sich über jedes freundliche Gesicht im Publikum, denn neben den insgesamt
fünf Staatsbütteln sollen auch drei "freie" Kameradschafter als
Zeugen des Staatsanwaltes aussagen.
| zum Hintergrund:
Am 16.09.2000 fand in Düsseldorf eine Kundgebung mit dem Titel: "Mut gegen Rechts" statt. Neben dem "Düsseldorfer Appell" und der jüdischen Gemeinde riefen auch einige DGB-Gewerkschaften, usw. usf. zu dieser Kundgebung auf. Schon im Vorfeld machten die OrganisatorInnen deutlich das es Ihnen im Gegensatz zu dem auf den Werbematerialien propagierten "Mut gegen Rechts" einzig und allein um den Standort Deutschland zu tun war. Wie sonnst ist zu erklären das der Düsseldorfer Appell ausgerechnet den Oberbürgermeister Joachim Erwin (CDU) für diese Kundgebung als Redner gewinnen wollte? Wie dem auch sei. Die Reden von Marlies Smeets (SPD, Ex-Bürgermeisterin von Düsseldorf) und anderen machte sehr schnell deutlich das sich die "Avantgarde" des >Düsseldorfer staatlichen Antifaschismus der Mitte< nicht gegen die von ihnen selbst zu verantwortende menschenfeindliche Politik und Abschiebepraxis richten möchte, sondern "gegen den Radikalismus". Die nun geforderte Aufrüstung staatlicher Befügnisse im Bereich der Repressionsmaßnahmen, wird all diejenigen treffen die in guter liberaler Tradition die BürgerInnenrechte geschützt wissen wollen und all diejenigen die in guter humanistischer Tradition Ausbeutung und Unterdrückung hier und anderswo bekämpfen. Aber wir wollen nicht einfach nur über die OrganisatorInnen dieser Veranstaltung "herziehen". Es gilt auch Kritik an den KonsumentInnen dieser Veranstaltung zu üben. Einzig der anwesende Antifa-KoK und die TERZ schafften es mittels einer neuerlichen Sonderausgabe zum Thema Rechtsextremismus und einem Transparent (Nazis morden, der Staat schiebt ab - das ist das gleiche Rassistenpack) die KonsumentInnenrolle zu verlassen und tatsächlich "Mut gegen Rechts" zu beweisen. Die anwesenden AnarchistInnen unterstützten frei nach Erich Mühsam's Gedicht "Streit und Kampf" die AntifaschistInnen natürlich nach kräften. (Darum: solang kein Feind euch droht, verschont einander nicht mit Glossen. Doch weckt euch einst der Ruf der Not, dann weh das einige Banner schwarz und rot voran den einigen Genossen ! ) Leider tauchten auf der ansonnsten bis zur Langeweile ruhigen Kundgebung eine ganze Reihe von FaschistInnen auf, und machten damit ihre Drohung, die Kundgebung zu stören war. Von den Anwesenden "Mutigen gegen Rechts" unerkannt mischten sie sich eben unter jene. Der Staatschutz, der immer ganz gut weiß was "die Linken" so treiben, war nach eigener Auskunft von der Anwesenheit der FaschistInnen überrascht. Was nicht ganz stimmt, denn die Veranstlter hatten Tags zuvor noch mit der Polizei über das befürchtete auftauchen der FaschistInnen gesprochen. Immerhin hatten diese {die FaschsitInnen} offen erklärt kommen zu wollen. Außerdem haben die anwesenden Staatschützer als auch Beamte anderer Einheiten erklärt das sie die Nazis durchaus als solche erkannt haben! Warum sie die Nazis dann doch auf den Kundgebungsplatz gelassen haben bleibt wohl das Geheimnis der Polizei und der Phantasie der geneigten LeserInnenschaft überlassen. Anwesend waren unter anderem Mitglieder der REPs und des "Jugendoppositionsstammtisches" wie zum Beispiel Torsten Lemmer und Jan Zobel. Die "freien Kameradschafter" Udo Birr, Jörg Wagner und Marco Schirmer. Außerdem wurde noch Elke Assman auf der Kundgebung gesichtet. Sie beobachteten unsere bürgerlichen HeldInnen "gegen Rechts". Aber beim Beobachten alleine sollte es nicht bleiben. Unter der Führung von Jörg Wagner, Udo Birr und Marco Schirmer (alle "Kameradschaft Düsseldorf) griffen einige Faschisten die TeilnehmerInnen der Kundgebung an. Jörg Wagner tat sich dabei besonders mit dem sprühen von Reizgas hervor. Mitlerweile ist Jörg Wagner auch wegen verstosses gegen das Versammlungsgesetzt zu einer Geldstrafe verurteilt. Warum die Staatsanwaltschaft nicht wegen gemeinschaftlicher und/oder gefährlicher Körperverletzung gegen ihn und die anderen ermittelt hat (und das obwohl es Zeugenaussagen durch Polizeibeamte gibt die gesehen haben wollen wie J. Wagner die Kundgebung mit Reizgas angegriffen hat) wird ebenso das Geheimnis der Staatsmacht und der Phantasie der LeserInnenschaft überlassen bleiben müssen. TeilnehmerInnen der Kundgebung stoppten die Neonazis daraufhin und verhinderten so weitere Angriffe. Die erst jetzt eingreifende Polizei zeigte sich überrascht und völlig planlos: Sie behandelte die Situation wie eine gewöhnliche Altstadtschlägerei und sorgte durch ihr Eingreifen dafür, daß mehrere Neonazis, darunter auch der Betreiber des "Nationalen Infotelefons", Marco Schirmer, entkommen konnten. Nur zwei der Täter (Wagner, Birr) wurden festgenommen. Udo Birr wurde sogar erst nach Hinweisen von Kundgebungsteilnehmern, die ihn aufgrund eines in der "Stattzeitung TERZ" veröffentlichten Fotos wiedererkannt hatten, in einer Altstadtkneipe gestellt. Insgesamt wurden an diesem Tag fünf Menschen kurzzeitig verhaftet, in gewahrsam genommen bzw. ihre Personalien festgestellt. Unter den fünf vorübergehend festgenommenen Personen befanden sich drei TeilnehmerInnen der Kundgebung. Alle drei erlitten bei den brutalen Festnahmen Verletzungen. Besonders perfide ist jedoch die Tatsache das die drei vorübergehend festgenommenen Personen zum Teil zusammen mit den Faschisten in einem Wagen gesperrt werden sollten. Dies konnte jedoch verhindert werden. |
Spendenkonto:
A. Leonard Stadtsparkasse Düsseldorf BLZ: 300 501 10 Konto-Nr.: 1427 9533 Verwendungszweck: ABC-D* *ABC-D steht für
|
An dieser Stelle möchten wir die damalige Presseerklärung
des Antifa-KoK dokumentieren:
Düsseldorf, den 17.09.00
Neonazis griffen Kundgebung gegen Rechts an
Am gestrigen Samstag fand mit einer peinlich geringen Anzahl an TeilnehmerInnen die "Großkundgebung" des Düsseldorfer Appells unter dem Motto "Mut gegen Rechts" statt. Trotz sechswöchiger Vorbereitung lag die Beteiligung weit hinter der an der antifaschistischen Demonstration am 5.8.2000. Ein Beleg mehr für die Schwäche des bürgerlich-demokratischen "Antifaschismus", für das Desinteresse, das die Parteien und Gewerkschaften dem Thema Rassismus und Neonazismus gegenüber aufbringen.
Stattdessen interessierten sich mehrere Gruppen Neonazis für die Veranstaltung. Während sich Mitglieder der REPs und des "Jugendoppositionsstammtisches" von Torsten Lemmer und Jan Zobel auf das "unauffällige" Beobachten der Veranstaltung konzentrierten, griff die "Kameradschaft Düsseldorf" unter der Führung von Jörg Wagner, Udo Birr und Marco Schirmer TeilnehmerInnen der Kundgebung an. Jörg Wagner sprühte hierbei mit Reizgas und verletzte mehrere Personen. Antifaschistinnen und Antifaschisten stoppten die Neonazis daraufhin und verhinderten weitere Angriffe. Die erst jetzt eingreifende Polizei zeigte sich überrascht und völlig planlos: Sie behandelte die Situation wie eine gewöhnliche Altstadtschlägerei und sorgte durch ihr Eingreifen gegen AntifaschistInnen sogar dafür, daß mehrere Neonazis, darunter auch der Betreiber des "Nationalen Infotelefons", Marco Schirmer, entkommen konnten. Nur zwei der Täter (Wagner, Birr) wurden festgenommen. Udo Birr wurde sogar erst nach Hinweisen von Kundgebungsteilnehmern, die ihn aufgrund eines in der "Stattzeitung TERZ" veröffentlichten Fotos wiedererkannt hatten, in einer Altstadtkneipe gestellt.
Laut Aussagen der Polizei sei mit keinerlei "Störungen" der Veranstaltung zu rechnen gewesen. Dabei war spätestens um 14.30 Uhr klar, daß Neonazis der "Kameradschaft Düsseldorf" einen "Besuch" der Veranstaltung planten. Sie trafen sich in der Wohnung von Marco Schirmer (Maybachstr. 12), berieten sich und fuhren von dort aus gemeinsam zur Veranstaltung des Düsseldorfer Appells. Offensichtlich hatte aber der Polizeiliche Staatsschutz an diesem Tag wieder einmal seine Augen nur auf AntifaschistInnen gerichtet, so daß er einmal mehr völlig uninformiert über die geplante Aktion der Neonazis war.
Unter den fünf vorübergehend festgenommenen Personen befanden sich drei TeilnehmerInnen der Kundgebung. Einer von ihnen wird ernsthaft beschuldigt, einen antifaschistischen Aufkleber verklebt und hierdurch Sachbeschädigung verübt zu haben. Alle drei erlitten bei den brutalen Festnahmen Verletzungen.
Anna Names, Sprecherin des ANTIFA-KOK: "Wir fordern die sofortige Einstellung der Ermittlungsverfahren gegen die drei festgenommen Teilnehmer der Kundgebung. Die Festgenommenen können bei eventuellen Ge-genklagen gegen die Polizei mit unserer vollen Unterstützung rechnen."
Mit freundlichen Grüßen
Anna Names
| Salud !
Heute war der zweite Prozesstag im "Mut gegen Rechts"-Fall.
Von den fünf Polizisten waren vier auch tatsächlich da und
haben sich
Spannend ist jetzt noch immer die Frage warum gegen Jörg Wagner
nur ein
Leider ist der Prozess noch nicht zu Ende.
Auch wenn wir im Moment ein gutes Gefüh haben (was die KV-Delikte
Spenden bitte auf das Konto der FAU-Düsseldorf A. Leonard
*ABC-D steht für Anarchist Black Cross Düsseldorf |
Spenden bitte auf das Konto der FAU-Düsseldorf
A. Leonard
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Zuerst einmal ein herzliches Dankeschön an alle die sich an
der Spendenaktion zu gunsten des angeklagten Syndikalisten (Aljoscha) beteiligt
haben. Die Liste wird in den nächsten Monaten regelmäßig
aktualisiert werden. Ebenso die "Kostenaufstellung", da der besagte Prozess
vermutlich im Februar 2003 noch einmal von vorne aufgerollt werden wird.
Alle evtl. "Überschüsse" werden über das Rechtshilfekonto
des ABC-Düsseldorf anderen AktivistInnen in Ihren Prozessen zur Verfühgung
gestellt.
Hier nun die Liste der eingegangenen Spenden und die Aufschlüsselung
der Rechnung:
Spenden (Stand 24.12.2002):
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Rechnung:
Spendenkonto:
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