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[Paris] Babylon Mitte und Berlinale

„Die Revolte der Kino-ArbeiterInnen“. So lautete der Titel eines Flugblatts, das Mitglieder der französischen CNT-AIT am 4. Februar anlässlich einer Berlinale-Vorpremiere von Goethe-Institut und ARTE TV in Paris verteilten. In dem Flugblatt informierten sie über den Kampf der ArbeiterInnen im Kino Babylon Mitte in Berlin und den Kreuzzug der Babylon-Bosse gegen die FAU Berlin sowie über die Verbindungen zwischen dem Berlinale Festival und dem Kino Babylon Mitte.
Das Goethe-Institut und ARTE TV präsentierten die Vorpremiere des Films „Die Revolte der Kino-Macher“ aus Anlass des 60. Jubiläums der Berlinale. Eine Gruppe von Aktivisten der CNT-AIT nutzte die Gelegenheit, um die Zuhörer über den Kampf der ArbeiterInnen im Kino Babylon Mitte und das De-facto-Verbot gegen die FAU Berlin zu informieren.

Sie wollten auch auf die Verbindung zwischen der Berlinale und dem Babylon Mitte hinweisen, das eines der Festival-Kinos ist. Im Goethe-Institut wurden Flugblätter mit dem Titel „Die Revolte der Kino-ArbeiterInnen“ verteilt, die den Fall darlegten.

Im Flugblatt wurden die BesucherInnen aufgefordert, die Organisatoren der Berlinale auf die Situation anzusprechen und sie aufzufordern, auf das Babylon Mitte als Austragungsort so lange zu verzichten, bis dessen Bosse ihre Aktionen gegen die FAU beenden.

Es gab gute Diskussionen mit den ZuhörerInnen, die Leiterin des Goethe-Institutes tobte hingegen. Die ersten Worte aus ihrem Mund waren „Was soll das?“, „Was geht sie das an, sie sollten sich auf Vorgänge in Frankreich beschränken und nicht auf solche im Ausland...“ Sie bekam die Bedeutung von Dingen wie Solidarität und Internationalismus erklärt. Derweil rief sie den Sicherheitsdienst, der kurz darauf eintraf. Nachdem wir alle mit Flugblättern bedacht hatten, verließen wir das Institut so ruhig, wie wir gekommen waren.

Weitere Informationen über diese Aktion sowie über Proteste in mindestens 54 weiteren Städten in 20 Ländern aus Anlass der Repression gegen die Berliner FAU finden sich auf  http://www.fau.org/verbot/ (auf Deutsch) sowie  http://www.fau.org/verbot/ (auf Englisch).

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