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kurzes aus der FAU-IAA

ein unvollständiger Überblick über die Aktivitäten der Syndikate

FAU Düsseldorf: Koalitionsfreiheit versus Tarifeinheit

Am 23.6.10 hat das BAG entschieden, dass das Grundrecht auf Koalitionsfreiheit Vorrang vor der Tarifeinheit hat. Kurz darauf haben BDA und DGB in einer gemeinsamen Erklärung eine Gesetzesinitative für die Tarifeinheit gefordert. Hatte zunächst nur die Linke das Vorhaben unterstützt, gesellten sich Ende Juni die anderen Bundestagsparteien dazu. Anfang September haben wir zu einer offenen Diskussion in den Hinterhof eingeladen. Nach einer Kurzen Einführung in das Thema Koalitionsfreiheit versus Tarifeinheit, haben wir darüber Diskutieren was das für uns ArbeiterInnen, Libertäre und AntifaschistInnen und zukünftige autonome Arbeitskämpfe heißt.


FAU Nürnberg: Solidarität mit ArbeiterInnen in Lima

Um auf die Ausbeutung von TextilarbeiterInnen aufmerksam zu machen und die Solidarität mit gekündigten Topy Top ArbeiterInnen in Lima auszudrücken, wurden am 09.10.2010 800 Flyer vor der lokalen ZARA Filliale verteilt.


FAU Kassel: Menschenhändler-Outing

Beim „Spaziergang gegen Leiharbeit“ in Kassel nahmen am 16. September etwa 40 Menschen teil. Von der Arbeitsagentur durch die Innenstadt, vorbei an unzähligen Leihbuden veranschaulichten weiß maskierte AktivistInnen in kurzen Theatereinlagen die Austauschbarkeit und die Entrechtung in diesem prekären Arbeitsverhältnis. Sie forderten die Abschaffung von Leiharbeit: „Das ist die einzig vernünftige Lösung, wenn wir den Slogan ‚Wir zahlen nicht für eure Krise!’ ernst meinen“, so ein Mitglied der FAU Kassel. Auch in Freiburg und Flensburg fanden am 16. bzw. 23.10. Aktionen gegen Leiharbeit statt.


FAU Freiburg: Mehr als nur Gewerkschaft

Die FAU Freiburg bietet regelmäßig eine Anarcho-Syndikalistische-Kneipe neuen Infoladen an. Außerdem ein monatliches Anti-Leiharbeitstreffen.


FAU Bad Segeberg: Stadt will HaK schließen

Das selbstverwaltete Jugendkulturzentrum soll 2011 ersatzlos geschlossen und abgerissen werden. Damit säßen auf einmal mehr als 200 jugendliche NutzerInnen auf der Straße. Das lassen sich diese nicht gefallen und rufen für den 26.11. zu einer Demonstration auf.


FAU Meiningen/Suhl: Erfolgreiche Demonstration gegen Nazis in Vechta

Am Samstag, den 6. November, demonstrierten etwa 70 Leute gegen die Kundgebung der Nazis in Vacha. Ein breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, alternativen Jugendlichen und der anarchistischen Szene aus Westthüringen drückten ab 14 Uhr ihren Unmut über faschistisches Gedankengut aus. NPD und Partei ungebundene Kräfte stellen dagegen mit knapp 30 Nazis aus der Umgebung einen recht übersichtlichen Haufen dar. Das ist umso erfreulicher, da im Nahe gelegen Eisenach die NPD mit 5 Prozent bei der letzten Kommunalwahl in den Stadtrat eingezogen war. Es war eine der ersten größeren antifaschistischen Demonstrationen seit Jahren im südlichen Westthüringen und ein hoffnungsvolles Zeichen für antifaschistische und libertäre Aktivitäten in der Region.


FAU Rhein/Main: Proteste gegen Unternehmertag

Am 19.10. fand im Vorfeld des 19. Hessischen Unternehmertages in Wiesbaden eine symbolische Besetzung der Niederlassung der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Frankfurt am Main statt. Am Abend des 26. Oktober versammelten sich schließlich rund 300 Menschen für die Demo „Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz – Die Krise heißt Kapitalismus!“ vor dem Wiesbadener Kurhaus. Es wurde u.a. die Rolle der IHK und des hessischen Unternehmerverbandes VhU beleuchtet und die Notwendigkeit von Alternativen der gesellschaftlichen Organisierung betont.


FAU Leipzig: 9. November - Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Im Jahr 2010 nahm die FAU wieder an der Aktion "Mahnwache und STOLPERSTEINEputzen - Wir machen die Verbrechen wieder sichtbar!" teil, diesmal an den Stolpersteinen der jüdischen Familie Oelsner am Lindenauer Markt 22.
Weiteres zur Aktion s. http://leipzig-gedenkt.de


FAU Berlin: „Heißer Herbst“ in der Behindertenassistenz

Verschiedene Aktionen fanden im Vorfeld der für Herbst angesetzten Verhandlungen über das zukünftige Budget für die persönliche Behindertenassistenz in Berlin statt. Im September organisierte die Aktionsgruppe von Beschäftigten des Assistenzbetriebs Ambulante Dienste e.V., in der auch die Betriebsgruppen von ver.di und FAU mitarbeiten, eine Podiumsdiskussion. Dazu wurde eine Fotoausstellung eröffnet, die tabuisierte Aspekte ihrer Arbeit ans Licht bringt und deren provokative Ausrichtung Kontroversen hervorrief. Am 25.10. riefen schließlich auch Behindertenorganisationen zu einer Kundgebung gegen eine mögliche Kürzung des Budgets auf, da sie fürchten, dass weitere Lohnkürzungen in der Branche, die aus einem niedrigen Budget resultieren würden, die Qualität der Assistenz gefährde. Der genaue Termin der Verhandlungen ist weiterhin unbekannt.


FAU Stuttgart: Jenseits von S21

Erstmals organisierte die FAU-Stuttgart einen Infotisch zum Thema Leiharbeit in der Ludwigsburger Fußgängerzone. Zwar wurde uns der gewünschte Standort vor dem Büro der Leiharbeitsfirma Adecco verweigert, doch konnten wir uns auch an dem angebotenen Alternativstandort nicht über mangelnden Zuspruch beklagen. Der Versuch, die miserable Bezahlung in der Leiharbeitsbranche plastisch darzustellen, wurde von den Passanten weitgehend ignoriert. Auf grosses Interesse stiessen jedoch die Flyer zum Thema. In vielen Gesprächen äußerten sich die Menschen sehr kritisch zu den Verhältnissen, unter denen Leiharbeitnehmer_innen arbeiten müssen. Insgesamt war die Resonanz der Menschen sehr ermutigend. Gerade im Hinblick auf die mögliche Großbaustelle „Stuttgart 21″ wird sich die FAU Stuttgart auch künftig mit den Themen Leih-und Wanderarbeit befassen.


FAU-Kiel: Gerecht geht ganz anders!

Am 18. November ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) erneut zu einer Demonstration gegen die unsoziale Kürzungspolitik von Bund und Land unter dem Motto "Gerecht geht Anders!" auf.
An diesem Tag wollen wir - unzufriedene Arbeitnehmer_innen, Azubis, Leiharbeiter_innen, Arbeitslose, Schwarzarbeiter_innen, Geduldete, Illegalisierte, Studierende, Genervte, Schüler_innen, Träumer_innen - uns im Stadtteil Gaarden treffen und zusammen von dort auf die Demo gehen. Wir werden gemeinsam unseren Widerstand gegen die Politik ausdrücken, die uns alle tagtäglich unterdrückt, piesackt und für wertlos erklärt. Ob im Jobcenter, in Schule oder Uni, im Supermarkt oder auf der offenen Straße - immerzu werden wir in ein System gepresst, in dem es nur darum geht zu funktionieren, verwertbar zu sein, es zu bleiben oder zu werden. Wir wollen mehr - gerecht geht ganz anders: Es geht um ein gutes Leben für alle, wir wollen uns nicht mit Almosen zufrieden geben wir lassen uns nicht länger verarschen!

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