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FAU-IAA

Finger weg vom Streikrecht! Gewerkschaftsfreiheit statt Arbeitsfront.
FAU-Syndikate positionieren sich zur Gesetzesinitiative in Sachen Tarifeinheit Als Reaktion auf die vom Bundesarbeitsgericht (BAG) zugelassene Tarifpluralität haben der Arbeitgeberverband BDA und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine gemeinsame Initiative zur gesetzlichen Wiederherstellung der Tarifeinheit gestartet. Der Vorstoß wurde von verschiedenen Parteien und RegierungsvertreterInnen ausdrücklich begrüßt, so dass in absehbarer Zeit mit einem entsprechenden Gesetzgebungsverfahren zu rechnen ist. Wir als BasisgewerkschafterInnen aus der FAU lehnen diese Initiative und entsprechende Gesetzesvorhaben entschieden ab.
Meldungen aus der IAA
Serbische ASI: Freispruch für „Belgrade 6“ +++ Spanien: Arbeitskampf der CNT-E im Rettungsdienst +++ Portugal/SP-AIT: Freispruch für die „Lisbon 11“ +++ ZSP: In Polen „gestrandete“ chinesische Bauarbeiter
Syndikal 2011
Rechtzeitig zur 1. libertären Medienmesse ist der Syndikal 2011 erschienen. Auch für 2011 wieder der Taschenkalender für das Ende Lohnarbeit und der kleine kollektive Organisator für alle, die gegen die Zumutungen des kapitalistischen Alltags kämpfen. Da der Kalender im Vorjahr bereits nach wenigen Wochen ausverkauft war empfehlen wir euch, möglichst schnell zu bestellen.
Die FAU fordert ausstehende Löhne für die Beschäftigten eines Brandenburger Openairs
Nach dem Babylonkino in Berlin muss die FAU Berlin wieder feststellen: Kinochefs scheinen eine seltsame Zahlungsmoral zu haben. Diesmal handelt es sich um ein Freiluftkino in einem Dorf in Brandenburg, etwa 50 Km nördlich von Berlin. Hier haben im Sommer 2009, beim „Ruhlsdorfer Sommerkino“, fünf Mitglieder der FAU Berlin gearbeitet, ein weiteres Mitglied war für die Zeit in der Kneipe des Veranstalters angestellt. Die Mehrzahl von ihnen wartet noch heute auf große Teile ihres Lohns.
FAU-Kiel: so schnell kanns gehn
Hatten wir gestern (18.08.2010) um 17:46 Uhr noch berichtet, das die FAU-Kiel eine Kollegin dabei Unterstütz endlich Ihren Arbeitsvetrag zu bekommen, so erfahren wir gerade, das dieser mitlerweile da ist - Ein schneller Teilerfolg. Nun wird die Kollegin zusammen mit ihrem Syndikat den Vertrag prüfen und entscheiden ob/wie es weiter geht, oder ob es zu einem schnellen Erfolg gekommen ist. Wir werden euch auf dem laufenden halten. post scriptum:
FAU Dortmund setzt Auszahlung ausstehender Löhne polnischer Bauarbeiter durch
Mitte Juni 2010 wandten sich drei polnische Bauarbeiter an die FAU Dortmund. Sie arbeiteten seit Mitte März für einen Dortmunder Betrieb, allerdings formal als Selbständige. Der Chef hatte ihnen den ohnehin mageren Lohn (6,20 netto) für den Monat Mai nicht ausgezahlt. Die Arbeiter, die kein Deutsch sprechen, legten ab dem 23. Juni die Arbeit nieder. Sie übergaben dem Chef zwei deutliche Schreiben, einen von der FAU Dortmund, in dem u.a. die Information der Öffentlichkeit angekündigt wurde und eines von einem polnischsprachigen Rechtsanwalt. In beiden Schreiben wurde dem Chef eine Zahlungsfrist bis zum 30. Juni gesetzt. Der Chef gab daraufhin seine Droh- und Hinhaltetaktik auf und zahlte....
Basisgewerkschaft FAU Kiel eröffnet Arbeitskampf im "Wirtshaus" - aggressive Geschäftsführung rief Polizei
In dem Kieler Gastronomiebetrieb „Das Wirtshaus“ des Unternehmers Stefan zu Putlitz, der zugleich Inhaber des "Louf" ist, kämpft seit dem 17.08. eine Küchenangestellte für einen ihr zustehenden aber vorenthaltenen schriftlichen Arbeitsvertrag. Sie ist Mitglied der Basisgewerkschaft Freie ArbeiterInnen Union Kiel, deren Beistand sie in diesem Konflikt erhält. „Wir fordern für unser Mitglied nur, was ihm sogar rein gesetzlich zusteht,“ betont Marcus Munzlinger, Sekretär der FAU Kiel. ArbeitnehmerInnen haben ein Anrecht auf schriftliche Niederlegung der Arbeitsbedingungen nach dem Nachweisgesetz (NachwG).
FAU Berlin unterstützt schwedische SAC im Konflikt mit Berns Salonger, einen großen Hotel-, Gastronomie- und Diskothekbetrieb in Stockholm
Seit Februar blockiert nun die Sveriges Arbetares Centralorganisation (SAC) den Berns Salonger in Stockholm. Die SAC kämpft dort für bessere Arbeitsbedingungen für die Reinigungskräfte. Diese klagen über sittenwidrige Löhne und unmenschliche Arbeitszeiten von häufig sieben Tage die Woche und manchmal bis zu 22 Stunden am Tag. Dadurch sind sie gezwungen, öfters zwischen den Schichten auf Pappkartons in den Gängen zu schlafen. Die Firma konnte sich dies erlauben, da die MigrantInnen, die sie einsetzt, meist keine Arbeitserlaubnis besitzen und sich nicht getraut haben, ihre Stimme zu erheben – bis die SAC kam!
FAU Berlin gewinnt Prozess um Gewerkschaftsfreiheit
Vor dem Kammergericht Berlin wurde heute die Einstweilige Verfügung zum de-facto-Verbot gegen die FAU Berlin aufgehoben. Infolgedessen darf sich die Gewerkschaft auch wieder als solche bezeichnen. Richter Neuhaus betonte dabei die Wichtigkeit der Meinungsfreiheit als Grundrecht. Er stellte in Frage, ob das Kino Babylon als Klägerin überhaupt zu nachweisbarem Schaden gekommen sei, als die FAU im Betrieb als Gewerkschaft auftrat. Die Frage der Tariffähigkeit spiele dabei keine Rolle.
Was interessiert die US Army an der FAU?
Im Vorfeld des 1. Mai 2010 ist auf einer öffentlichen Website der US-Army in Kaiserslautern ein Dokument aufgetaucht, das die Gefährdungslage für Mitglieder der US-Army im Umfeld des Tags der ArbeiterInnen analysiert. Besonders erwähnenswert scheint den Verantwortlichen zu sein, dass Ortsgruppen der FAU-IAA zur Teilnahme an einer sozialrevolutionären Vorabend-Demonstration in Frankfurt/Main aufgerufen haben. Man fragt sich natürlich, woher dieses Interesse rührt.
Dokumentation: Interview mit dem Sprecher des „Solidaritätskomitees für Gewerkschaftsfreiheit“ zum Arbeitskampf im Kino Babylon Berlin
Das folgende Interview mit dem Sprecher des „Solidaritätskomitees für Gewerkschaftsfreiheit“ und FAU-Mitglied Lars Röhm erschien auf der Seite der trotzkistischen Revolutionär Sozialistischen Organisation (RSO). Neben der Darstellung des Konfliktes und der Bewertung des erfolgten Gewerkschaftsverbotes erklärt Röhm auch Überlegungen zum weiteren Vorgehen. So ist die FAU entschlossen die juristische Auseinandersetzung bis zu den höchsten Instanzen zu bringen um Recht zu erhalten. Im Betrieb will die FAU versuchen. sich bei den anstehenden Betriebsratswahlen „offensiv einzubringen“. Wir geben das Interview in voller Länge wieder.
Dokumentation: Eine Gewerkschaft sieht gelb - Das "Verbot" der FAU setzt neuen Grenzen in Arbeitskonflikten
Prekärer Kampf in prekären Arbeitsverhältnissen: Im Konflikt ums Berliner Kino Babylon Mitte werden interessante Kampfstrategien ausprobiert, allerdings werden auch deren Grenzen deutlich. Die Geschichte beginnt mit einem Betriebskonflikt; inzwischen wird an diesem Fall ein Teil des Grenzverlaufs der Koalitionsfreiheit (1) in Deutschland verhandelt. Wird der linke Anspruch auf Aktivierung und Selbstorganisierung der Beschäftigten, individuelle Emanzipation und Basisdemokratie in Arbeitskämpfen zurückgestellt, weil mit der Durchsetzung der Koalitionsfreiheit "Chaos" und die Gefahr gelber Gewerkschaften droht? (2)
Der normale Wahnsinn - Im „befriedeten“ Kino Babylon Mitte führt die Geschäftsleitung weiter Krieg gegen die Beschäftigten
Betriebsversammlungen im Babylon Mitte sind fast ebenso berüchtigt wie der Geschäftsführer des Kinos. Und dieser ließ sich ausnahmsweise am 31. März auch mal auf einer blicken. Nachdem er sich um alle Antworten auf die Fragen der MitarbeiterInnen in peinlicher Weise herumlaviert hatte („Warum wurden die Babylon-Service-Mitarbeiter nicht auf der Berlinale beschäftigt?“ – „Das hatte ... verschiedene Gründe.“), bekam er richtig Feuer von der Belegschaft. Was für eine jämmerliche Personalpolitik es sei, Vollzeitler einzustellen, von denen manche Schichten von elf Stunden und mehr machen müssten, und dafür Teilzeitler einfach nicht mehr einzuteilen. Und dass das für niemanden gut sei, nicht für die Vollzeitler, nicht für die Teilzeitler, und erst recht nicht für den Betrieb.
Union Dynamite - Ohne Kontrollverluste keine starke Gewerkschaftsbewegung. Zum Mythos der zentralen Einheitsgewerkschaft
Viele BeobachterInnen der FAU scheinen zwischen den Stühlen zu sitzen. Dass eine gewisse Hemmschwelle existiert, sich mit der von einem faktischen Gewerkschaftsverbot betroffenen FAU Berlin zu solidarisieren, dürfte einigen nicht entgangen sein. Wird einerseits das konkrete Anliegen der FAU Berlin und ihrer Betriebsgruppe im Kino Babylon Mitte anerkannt, so wird andererseits das Prinzip der Einheitsgewerkschaft verteidigt. Ein Erfolg der FAU Berlin würde entweder auf juristischer Ebene den gelben Gewerkschaften Tür und Tor öffnen oder aber die Spaltung der organisierten Arbeiterschaft vorantreiben, lässt sich immer wieder z.B. von GewerkschafterInnen und VertreterInnen der Linkspartei vernehmen.
Vier Kreuze pro Minute - Der internationale Kampftag für sichere Arbeitsbedingungen. Aktionen auch in der BRD.
Alle 15 Sekunden stirbt auf der Welt ein Mensch an den Folgen der Ausbeutung durch Arbeit, sei es aufgrund von schlechten Sicherheitsbedingungen, giftigen Werkstoffen oder Folgeschäden verursachenden Tätigkeiten. Weltweit sterben somit pro Jahr über 2,2 Millionen ArbeiterInnen durch die Folgen von Arbeit. Weitere 160 Mio. tragen jährlich Verstümmelungen, Verletzungen und Krankheiten davon (siehe dazu „Alltag ist Krieg“, DA Nr. 194).
Betriebsräte im Berliner Kino Babylon Mitte von »kalter Kündigung« bedroht
Nachdem die Babylon-Geschäftsführer Hackel und Grossman im Januar damit scheiterten, ihrer Belegschaft im Zuge der Umsetzung eines Tarifvertrags deutlich verschlechterte Arbeitsverträge aufzudrängen, konzentrieren sie sich nun offenbar darauf, gegen den Betriebsrat vorzugehen: Am 8. Februar sah sich der Betriebsrat gezwungen, gegen den Widerstand der Geschäftsführung kostspielige Einigungsstellen auf den Weg zu bringen, um sich gegen Ungleichbehandlung von MitarbeiterInnen bei der Umsetzung des Tarifvertrags und Missachtung von Mitbestimmungsrechten durch die Geschäftsführer zur Wehr zu setzen. Schon am nächsten Tag wurden die als Filmvorführer teilzeitbeschäftigten Betriebsratsangehörigen an 7 von 16 Tagen aus dem Dienstplan des laufenden Monats gestrichen.
Dokumentation: Kampf ums BABYLON - Eine Kinogeschäftsleitung versucht die betriebliche Arbeit der anarchosyndikalistischen FAU Berlin zu unterbinden
"Erst ignorieren sie Dich. Dann lachen sie Dich aus. Dann bekämpfen sie Dich. Und dann gewinnst Du", wusste schon Gandhi zu seiner Zeit. Was von einigen als altertümelnde Romantik abgetan werden mag, hat im Berliner Hier und Jetzt eine erstaunliche Aktualität entwickelt. Und dabei geht es keineswegs um eine neue Berliner Massenbewegung, die Land auf, Land ab durch die Tagesthemen flimmert. Es gibt keine spektakulären Straßenschlachten und Verhaftungswellen. Der Anfang dieses Konfliktes mag vielen gar banal erscheinen: Eine Handvoll Berliner Kinoarbeiterinnen und Kinoarbeiter hat genug von prekären Arbeitsbedingungen. Nichts Besonderes, mag man nun denken. Vor allem in Hinblick auf das eigene Beschäftigungsverhältnis. Besonders an diesem Konflikt ist allerdings einiges anders.
Rede der FAU-Frankfurt/Main auf der Studi-Demo (30.01.2010)
„Die Uni gehört Allen! Für freie Bildung und ein selbstbestimmtes Leben! Unser Leben in unsere Hände! Für die radikale Demokratisierung aller Lebensbereiche!“ Wir, die Freie Arbeiter- und Arbeiterinnen Union Frankfurt solidarisieren uns mit den Studierenden, die in den vergangenen Monaten ihre Forderung für eine freie Bildung und das Recht auf Selbstbestimmung auf die Straße getragen haben! Als antikapitalistische Basisgewerkschaft die seit langem für eine emanzipierte, von Verwertungsinteressen befreite und basisdemokratisch organisierte Gesellschaft kämpft, sind Eure Forderungen auch unsere Forderungen! Eure Wut über die Kriminalisierung einer Bewegung, die sich gegen die Profitorientierung im Bildungswesen und in anderen Lebensbereichen richtet ist auch unsere Wut.
FAU Berlin ab sofort von Strafbeschluss bedroht
Seit gestern, 2. Februar, kann das Landgericht Berlin jederzeit ein Ordnungsgeld oder ersatzweise Ordnungshaft für die Sekretäre der FAU Berlin festsetzen.
Blick zurück nach vorne: Ruhrgebiet 1920: Die Märzrevolution
Mit dieser Reihe versuchen wir "unsere" eigene Geschichte vor Vergessenheit und Fälschung zu bewahren. Es ist wichtig über unsere Wurzeln bescheid zu wissen und es ist wichtig welche Konflikte es schon immer mit den sozialdemokratischen Strömungen (mögen sie sich auch Marxistisch-Leninistisch, Moaistisch, Giuevarristisch, Minhistisch, Chavistisch, Kommunistisch .... nennen). Auf das wir nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen....
Der Konflikt im Berliner Kino Babylon Mitte und die Folgen (Update 9.5.)
Eine Veranstaltungsrundreise Im Januar 2009 geschah etwas, was in Deutschland leider noch viel zu selten passiert: Eine prekär beschäftigte Kino-Belegschaft beschloss sich gegen ihre miesen Arbeitsbedingungen und die willkürliche Behandlung durch ihre Chefs organisiert zur Wehr zu setzen. Nachdem der Versuch bei Ver.di Unterstützung zu finden scheiterte und die Zentralgewerkschaft der Belegschaft die kalte Schulter zeigte, schloss man sich der syndikalistischen Freien ArbeiterInnen Union (FAU) Berlin an. Was folgte, war ein sich zuspitzender Konflikt zwischen der Betriebsgruppe der FAU Berlin und der Geschäftsführung des Kino Babylon-Mitte, die jedes noch so geringe Zugeständnis verweigerte.
„Remember the Dead – Fight for the Living!”
Tode – Verstümmelungen – Krankheiten – Vergiftungen – Burnouts – Psychosen – Suizide… Kapitalismus tötet und zerrüttet jährlich die Existenz von Dutzenden Millionen Menschen. Durch Lohnarbeit werden mehr Menschen getötet und verletzt als in Kriegen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Alle 15 Sekunden stirbt ein Mensch durch einen Arbeitsunfall (über zwei Millionen im Jahr); über 250 Millionen Menschen erleiden Verletzungen bei der Arbeit; über 150 Millionen entwickeln Berufskrankheiten, fast eine halbe Million wird tödlich vergiftet; die Fälle von Burnout, psychischen Krankheiten und Suiziden aufgrund von Lohnarbeit schießen in die Höhe. Allein in Deutschland sterben drei bis vier Menschen täglich, auf der Arbeit, auf dem Weg dorthin oder an den Spätfolgen von ihr. Täglich ereignen sich hierzulande tausende Arbeitsunfälle......
Babylo(h)n - Konflikt wirkt in den DGB hinein!
Dokumentation einer Meldung bei labournet.de: Unterstützung der FAU Berlin unsolidarisch gegenüber der IG Metall und den DGB-Gewerkschaften?
Pressemitteilung: Aktionstage für Gewerkschaftsfreiheit
Bundesweit und international ruft die FAU Berlin am 29. und 30. Januar zu Protestaktionen gegen die aktuellen Angriffe auf die Gewerkschaftsfreiheit auf. Aktionen sind bereits in zahlreichen deutschen Städten und 15 weiteren Ländern angekündigt.
[Paris] Babylon Mitte und Berlinale
„Die Revolte der Kino-ArbeiterInnen“. So lautete der Titel eines Flugblatts, das Mitglieder der französischen CNT-AIT am 4. Februar anlässlich einer Berlinale-Vorpremiere von Goethe-Institut und ARTE TV in Paris verteilten. In dem Flugblatt informierten sie über den Kampf der ArbeiterInnen im Kino Babylon Mitte in Berlin und den Kreuzzug der Babylon-Bosse gegen die FAU Berlin sowie über die Verbindungen zwischen dem Berlinale Festival und dem Kino Babylon Mitte.
Gewerkschaftsfreiheit verteidigen! Demo am 20. Februar - ... und weitere Aktionen während der Berlinale-Zeit
Während Stars und Sternchen sich im Glanze und Glamour der Berlinale feiern lassen, herrschen hinter den Kulissen trübe Zustände. So z.B. im Babylon Mitte, das Teil der Berlinale ist. Dort kämpfen nicht nur Beschäftigte seit einem Jahr für bessere Arbeitsbedingungen, dort geht es sogar um die Gewerkschaftsfreiheit. Die FAU Berlin ruft deshalb zu vielfältigen Aktionen während der Berlinale auf, u.a. einer Demonstration am 20. Februar.
Verboten kämpferisch!
Im Konflikt mit der Neuen Babylon Berlin GmbH wird der FAU Berlin untersagt, sich „Gewerkschaft“ oder „Basisgewerkschaft“ zu nennen.
Berliner Provinzposse
Zur Aufklärung im Verwirrspiel um Gewerkschaften und die Tariffähigkeit
„…Arbeitsbörsen zu neuem Leben erwecken.“ Sozialhilfe und Syndikalismus – ein Interview
(Einleitung von syndikalismus.tk) Ein umstrittener Punkt in der deutschen syndikalistischen Praxis ist die Beziehung zum staatlichen System der Arbeitslosen-unterstützung und Sozialhilfe. Einerseits ist die Erwerbslosigkeit enorm hoch, und dadurch entsteht gezwungenermassen eine Massen-abhängigkeit von staatlichen Unter-stützungsmassnahmen. Andererseits fordert der Syndikalismus die Abschaffung des Staates – also auch des staatlichen Systems der sozialen Absicherung. Welche Wege für praktische syndikalistische Betätigung bietet das staatliche Sozialhilfesystem und sollte darin überhaupt ein Schwerpunkt für Syndikalisten liegen? Wir haben versucht eine Klärung herbeizuführen, wobei dies sicherlich ein Thema ist, welches verdient ausführlicher behandelt zu werden. Das Interview mit Borwin soll dazu Beitragen. Kursive Hervorhebungen in den Antworten wurden von uns vorgenommen.
Pressemitteilung FAU-Berlin: Erfolgreiche Demo für Gewerkschaftsfreiheit
Erfolgreiche Demo für Gewerkschaftsfreiheit - 300 Menschen demonstrierten gegen das Verbot gegen die FAU Berlin, sich als Gewerkschaft zu bezeichnen. Maggy-Thatcher-Award 2009 an Timothy Grossman verliehen
Dokumentation: Babylo(h)n - Tarifvertrag in Frage gestellt
Pressemitteilung des Betriebsrat des Babylon Mitte Nur Tage nach der Verkündung des Verdi-Dumping-Tarifs fürs Babylon durch die Geschäftsführung muss der Vertrag schon wieder in Frage gestellt werden: Bei der Informationsveranstaltung der FAU Berlin am Freitag Abend zum Verbot sich weiterhin als Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft zu bezeichnen, berichtete der Betriebsratsvorsitzende Matthias Schulz von den neuesten Entwicklungen im Babylon, dessen Geschäftsführer Tobias Hackel und Timothy Grossman das Verbot angestrengt hatten: Das Berliner Arbeitsgericht hat am 17.12.2009 entsprechend der Klage des Babylon Betriebsrats festgestellt, dass die Betreiber des Kinos Babylon Mitte, die Neue Babylon GmbH und die K&K GmbH, ein und derselbe Betrieb sind. In der Vergangenheit wurde der Eindruck erweckt, K&K sei für den lukrativen Getränkeverkauf und das einträgliche Catering-Geschäft im Babylon sowie die gewinnträchtigen Freiluftkinos Schloss Charlottenburg und Weissensee verantwortlich, während die Neue Babylon GmbH sich bemühe mit dem Betrieb des hochsubventionierten Kinos Babylon Mitte über die Runden zu kommen. Beide Gesellschaften werden von Grossman und Hackel geführt.
FAU Berlin legt der Neuen Babylon Berlin GmbH Tarifvertrag vor
Der Weg zu deutlichen und dauerhaften Verbesserungen der Arbeitsbedingungen im Berliner Kino Babylon Mitte ist nun frei. Jetzt ist es an der Geschäftsleitung, entsprechend zu reagieren. Nach der turbolenten Phase während der Gründung der Betriebsgruppe der FAU Berlin im Berliner Kino Babylon Mitte, schien Ruhe in den Konflikt zwischen Gewerkschaft und Lichtspielhaus gekommen zu sein. Diese Ruhe bedeutete jedoch keineswegs, dass sich die FAU Berlin und die Belegschaft mittlerweile mit den Arbeitsbedingungen abgefunden hätten. Vielmehr wurde die Zeit genutzt, um die gewerkschaftliche Präsenz im Kino zu festigen und zusammen mit der Belegschaft den Entwurf für einen Haustarifvertrag zu erarbeiten.
Neue FAU-Initiativen in Aurich und Ammerland (Ostfriesland)!
Schon seit einiger Zeit gibt es in Ostfriesland Interesse an der Gründung von FAU-Gruppen vorort. Auf einem Vernetzungstreffen in Bremen am 13. Juni 2009 wurde über die FAU nicht nur intensiv informiert, sondern bei einem guten Frühstück auch weitere Schritte zur Gründung in Aurich und Ammerland besprochen.
Erneuter Aktionstag gegen die Arbeitsbedingungen by Ryanair
Am 6. Juni fand zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen in mehreren Ländern ein Aktionstag wegen der Arbeitsbedingungen by Ryanair statt. Konkreter Anlass war auch dieses Mal u.a. die Kündigung eines Gewerkschaftsaktivisten der spanischen CNT an der Ryanair-Basis in Zaragoza. In der BRD informierte die FAU u.a. an den Flughäfen Berlin-Schönefeld, Altenburg («Leipzig») und Weeze («Düsseldorf») sowie am Busterminal in Leipzig Fluggäste, AirlinerInnen über Flughafenbeschäftigte über die Repressalien gegen GewerkschafterInnen bei Ryanair.
Kino Babylon: Geschäftsleitung sperrt sich gegen Tarifverhandlungen
Die Neue Babylon Berlin GmbH lehnt Verhandlungen über einen vorgelegten Haustarifvertrag ab und eskaliert so den Konflikt um bessere Arbeitsbedingungen. Bereits seit Monaten bemüht sich die Belegschaft des Traditionshauses am Rosa-Luxemburg-Platz ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern. Berichte über die prekären Verhältnisse gegen die sie sich wehren, gingen durch die Berliner Presse und das internationale Fernsehen.
Berlin: Studierende gegen Niedriglöhne beim Studentenwerk
Im Rahmen des Bildungsstreiks gab es am Dienstag 16.6 zeitgleich an den Mensen der Berliner TU und der Alice-Salomon-Hochschule Aktionen gegen Niedriglöhne, Leiharbeit und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen beim Studentenwerk. Das Studentenwerk erscheint uns Studierenden als freundliche Serviceinstitution. Doch gegenüber den Beschäftigten, die uns z.B. in den Mensen Essen bereiten, zeigt sie ein weniger freundliches Gesicht. „Die Kämpfe für ein soziales Bildungssystem und für würdige Arbeitsbedingungen und guten Lohn gehören untrennbar zusammen“, heißt es im Flugblatt zur Aktion. „Es darf nicht sein, dass der Kostendruck auf die Beschäftigten abgewälzt wird. Das Studentenwerk, die Unis, Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen müssen endlich ausreichend öffentlich finanziert werden!“
FAU-Berlin: Tarifvertrag jetzt!
Nachdem sich die Geschäftsleitung des Kino Babylon Berlin Mitte geweigert hatte mit der FAU Berlin über den von dieser vorgelegten Haustarifvertrag zu verhandeln, kam es am 25.06.2009 zu einer Kundgebung vor dem Lichtspielhaus.
FAU-Berlin ruft zum Boykott gegen das Kino Babylon Mitte auf
Seit Mitte Juni wird im Kino Babylon Mitte ein Arbeitskampf geführt. Hintergrund ist, dass die Geschäftsleitung sich weigerte, über einen Haustarifvertrag zu verhandeln, der von der Gewerkschaft FAU in enger Zusammenarbeit mit der Belegschaft entworfen wurde. Trotz täglicher Präsenz der Gewerkschaft vor dem und im Betrieb und einer regelrechten Flut von lokalen bis internationalen Protestschreiben an die Geschäftsleitung zeigt diese sich weiterhin stur. Stattdessen versucht sie momentan, Stellen an das Zweitunternehmen der Geschäftsführer (Kino und Konzerte GmbH) auszugliedern, wodurch die offizielle Belegschaftszahl sinken und die Einflussmöglichkeiten des Betriebsrates weiter beschnitten würden. Auch werden durch die Schließung eines Teilbereichs des Kinos die Dienstpläne ausgedünnt, was die Einkünfte vieler Beschäftigter zusätzlich vermindert.
SyndiKal 2010
Mitte August 2009 erscheint der neue Syndikal. Auch für 2010 wieder der Taschenkalender für das Ende Lohnarbeit und der kleine kollektive Organisator für alle, die gegen die Zumutungen des kapitalistischen Alltags kämpfen.
Neues aus der FAU-IAA
Im Moment gibt es recht viele Gruppen und Initiativen die darauf Hinauslaufen neue Syndikate zu gründen und der FAU-IAA beizutreten. es folgt ein unvollständiger Überblik und die Aufforderung euch zu melden wenn ihr dort mitmachen wollt oder Hilfe benötigt bei euch vor Ort ein Syndikat auf zu bauen!
FAU-Kampagne gegen Leiharbeit startet
Die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter Union (FAU) kritisiert "modernen Menschenhandel" und fordert die Abschaffung der Leiharbeit.
Berlin: Protest vor serbischer Botschaft
Vor der Serbischen Botschaft in Berlin protestierten diesen Freitag den 18. September Aktivisten für die Freilassung von serbischen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern. Die Kundgebung wurde von der Basisgewerkschaft „Freie ArbeiterInnen Union“ (FAU) angemeldet.
Ver.dis Intervention im Babylon / Tarifkonflikt im Babylon Mitte wird zum Politikum
Die Linkspartei veranstaltete am Freitag im Rahmen ihres Wahlkampfes im Kino Babylo(h)n eine „Linken Kinonacht“. Die Linkspartei gab dabei erstmals offiziell bekannt, dass die Verhandlungen zwischen der Babylon-Geschäftsführung und ver.di durch ihre Vermittlung zustande gekommen sind. Damit wurde die Vermutung der FAU Berlin bestätigt, dass die ver.di-Intervention politisch eingefädelt sei. Ver.di-Verhandlungsführer Andreas Köhn hatte dies bisher nicht bestätigen wollen und lediglich angeführt, ver.di wäre aus eigenem Antrieb, durch Aufforderung eines Mitgliedes im Betrieb tarifpolitisch aktiv geworden.
Babylo(h)n Boykott vorerst beendet
Aufgrund einer Gerichtsentscheidung muss die FAU-Berlin den Boykottaufruf gegen das Kino Babylo(h)n vorläufig zurück nehmen. In den nächsten Tagen folgt ein außführlicher Bericht zu den Hintergründen dieser Entscheidung.
Arbeitsgericht Berlin greift Gewerkschaftsfreiheit an
Am 7.10. gab das Arbeitsgericht Berlin dem Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen den Boykottaufruf der FAU für das Kino Babylon Mitte statt. Grund für dieses Urteil war laut Angaben der Richterin die angeblich fehlende Tariffähigkeit der Basisgewerkschaft Freie ArbeiterInnen-Union (FAU): die Gewerkschaft sei zu klein. Damit war ausdrücklich nicht der Organisierungsgrad im Kino selbst gemeint, wo über ein Drittel der Belegschaft einen FAU-Ausweis besitzt, sondern die betriebsübergreifende Mitgliederzahl.
Fünf neue FAU-Syndikate im Süden!
Auf dem Regionaltreffen der FAU Süd in Frankfurt/Main wurden neue lokale Gewerkschaften aus fünf Städten aufgenommen. Interessierte aus Kassel, Darmstadt, Aschaffenburg, Saarbrücken und Stuttgart finden die Kontaktadressen wwwfau.org. Außerdem gibt es derzeit in fünf weiteren Städten der Region Süd Aktivitäten zur Gründung von FAU-Syndikaten.
Babylo(h)n - mit einstweiligen Verfügungen gegen Gewerkschaften
"Der Freien ArbeiterInnen Union Berlin (FAU) wurde am 11.12.2009 per einstweiliger Verfügung vom Landgericht Berlin verboten, sich als Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft zu bezeichnen. Dies ist der Höhepunkt einer Reihe von Versuchen der Neuen Babylon Berlin GmbH juristisch gegen die stärkste und aktivste Arbeitnehmervereinigung im Betrieb vorzugehen" (Zitat, Pressemitteilung der FAU-Berlin, 12.12.2009)
FAU Berlin: Verboten Kämpferisch!
Seit dem 11.12. darf die FAU Berlin sich per einstweiliger Verfügung nicht mehr Gewerkschaft nennen. Das bedeutet de facto ein Verbot dieser kleinen kämpferischen ArbeiterInnenorganisation. Ausgelöst wurde diese juristische Maßnahme von der Geschäftsführung des Kinos Babylon Mitte, die damit offensichtlich die konsequente Selbstorganisation der Beschäftigten in ihrem Betrieb lahmlegen möchte. Im Babylon ist ein großer Teil der Belegschaft in der FAU organisiert und wird von ihr seit Monaten erfolgreich bei Arbeitskämpfen unterstützt.
Dumping-Haustarifvertrag im Berliner Kino Babylon Mitte abgeschlossen
Wir dokumentieren an dieser Stelle die Pressemitteilung des Babylon-Betriebsrats: Am 16. 12. 09 hat Ver.di mit den Geschäftsführern des Kinos Babylon Mitte Timothy Grossman und Tobias Hackel einen Haustarifvertrag abgeschlossen, der in vielen Fällen um gut 30% unter der Vergütungstabelle des entsprechenden Verdi-Bundestarifvertrages liegt, oft fällt der Verzicht aber weit deutlicher aus:
Arbeitskampf auf der Berlinale - Protestkundgebung am 13. Februar vorm Kino Babylon Mitte
Beschäftigte des Kino Babylon kämpfen um bessere Arbeitsbedingungen. Geschäftsführung gibt sich uneinsichtig - Bereits seit einiger Zeit macht das Kino Babylon Mitte aufgrund der Arbeitsbedingungen seiner Beschäftigten von sich reden. Das öffentlich mit mehreren hundertausend Euro im Jahr geförderte Filmtheater glänzt nach außen zwar mit einem guten Programm, schraubt bei der Behandlung seiner Mitarbeiter das Niveau allerdings gehörig herab. Befristete Arbeitsverträge, Stundenlöhne von 5,50 bis maximal 8 Euro brutto (für qualifizierte Vorführer), unsichere Schichtpläne und ein selbstherrlicher Führungsstil prägen das Betriebsklima.
Erfolgreiche Kundgebung auf der Berlinale - 60 Menschen demonstrierten am vergangenen Freitag für bessere Arbeitsbedingungen im Kino Babylon Mitte. Geschäftsführung reagiert mir juristischen Drohungen auf Presseerklärung der Gewerkschaft
Am Rande der Berlinale-Preisverleihung in der Festivalsparte Generation 14Plus, am vergangenen Freitagabend den 13 Februar 2009, trugen Beschäftigte und Unterstützer ihren Unmut über die Arbeitsbedingungen im Kino Babylon Mitte an den roten Teppich. In Redebeiträgen und Flugblättern wurden die Berlinale-Besucher über die Situation in dem kommunal geförderten Filmtheater und die Forderungen der Belegschaft informiert.
Arme Berlinale: Wenig oder kein Lohn - Bezahlung und Arbeitsbedingungen in der Filmwirtschaft nach wie vor prekär
Die Berlinale ist jährlich der feierliche und glamouröse Höhepunkt der internationalen Filmszene. Für den reibungslosen Ablauf sorgen Praktikanten, Freie Mitarbeiter und Selbstständige der Filmwirtschaft. Auch sie erleben in diesen Tagen ihren ganz besonderen Höhepunkt: den eines maßlos gesteigerten Arbeitspensums. Ob Süßigkeiten verteilende Engel, Kabelträger oder Kartenabreißer: Das Filmfestival benötigt zahlreiche Sonderkräfte, um Filmvorführungen, Pressekonferenzen und den normalen Kinobetrieb nach Terminplan durchführen zu können.
[Video] Arbeitskampf im Kino Babylon Berlin-Mitte
Die Arbeitsbedingungen im Kino Babylon (Mitte) machen mal wieder Schlagzeilen. Wir sprachen mit Andreas Heinze vom Betriebsrat, Lars Röhm von der FAU-Betriebsgruppe (Freie ArbeiterInnen Union) und Jason Kirkpatrick, einem früheren Angestellten, der im Juli 2008 vors Arbeitsgericht zog. Kinochef Timothy Grossman stand für ein Interview nicht zur Verfügung. Timothy, wir bleiben dran! Die Belegschaft aus StudentInnen verdient am Einlass 5,50 EUR, an der Kasse 6 EUR und als Filmvorführer 6,40 EUR (Netto) die Stunde, angeblich der branchenübliche Mindestlohn (s. Brancheninfo). Arbeitsverträge werden in Form von mündlichen Absprachen vereinbart. Auf diese Weise können Angestellte, die nach Lohn, Urlaub oder Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall fragen, ganz schnell ausgetauscht werden.
Selbstorganisation und Arbeitskämpfe in Spanien und der BRD
In den letzten Jahren hat sich die anarcho-syndikalistische CNT zur aktivsten Gewerkschaft in der südspanischen Metropole Sevilla entwickelt. Ausgehend von bescheidenen Anfängen vereinigt die Lokalföderation der „Confederación Nacional del Trabajo“ heute mehrere hundert aktive Mitglieder und führt zeitweise zwei bis drei Arbeitskämpfe gleichzeitig durch. Wie ist es den AktivistInnen der CNT gelungen zu einem aktiven Faktor in den sozialen Kämpfen der andalusischen Haupstadt zu werden und wie konnte sie sich mit ihrer anarcho-syndikalistischen Struktur und den Arbeitskampf-Methoden der direkten Aktion als eine erfolgreiche Gewerkschaft ganz anderen Typs etablieren?
News from Babylon
Am vergangenen 23. Februar trat die britische Singer-Songwriter Legende Billy Bragg im Rahmen des Festivals Musik und Politik im Kino Babylon auf. Er ließ es sich nicht nehmen, sich mit dem Kampf der Babylon-Belegschaft zu solidarisieren und schob mit seinem Klassiker ”There is Power in a Union!” den passenden Song hinterher.
Die ASJ gibt es nun in Düsseldorf
Am vergangenen Dienstag war es soweit, die Gründung der ASJ in Düsseldorf. Uns gibt es nun.
Kino Babylon entlässt Gewerkschafter - In der Auseinandersetzung um bessere Arbeitsbedingungen setzt die Geschäftsleitung des Kino Babylon Mitte weiter auf Konfrontation
Die Arbeitsbedingungen im Babylon sind inzwischen berüchtigt. Niedriglöhne, prekäre Beschäftigung nur mit mündlichen oder befristeten Verträgen und ein selbstherrlicher Führungsstil. Und immer wieder Kündigungen. Schon im letzten Jahr wurde die Servicekraft Jason Kirkpatrick gekündigt, nachdem er sich für bessere Arbeitsbedingungen im Babylon eingesetzt hatte. Nun wurde erneut einem Vorführer unter fadenscheinigen Gründen gekündigt. Für uns ist der wahre Grund klar: Benoît Robin hatte sich gerade in der FAU Berlin gewerkschaftlich organisiert, um gemeinsam mit der Belegschaft für bessere Arbeitsbedingungen im Kino Babylon zu kämpfen.
20.000 auf der Demonstration «Wir zahlen nicht für eure Krise» in Frankfurt/Main
An der Demonstration unter dem Motto «Wir zahlen nicht für eure Krise» am 28. März 2009 in Frankfurt/Main beteiligten sich rund 20.000 Menschen. Dem Aufruf zu einem sozialrevolutionären und antinationalen Block innerhalb der Demonstration waren mindestens 2.000 Leute gefolgt, darunter viele Mitglieder der FAU aus mindestens 15 lokalen Föderationen und Syndikaten.
Aktionstag gegen Ryanair
3. Mai 2009 - Internationaler Aktionstag gegen Ryanair Die CNT-Betriebsgruppe bei Ryanair in Zaragoza rief für Sonntag, den 3. Mai zu einem internationalen Aktionstag gegen die Airline auf. Die CNT befindet sich seit Februar im Konflikt mit Ryanair am Standort Zaragoza. Sie wirft der Fluglinie vor, gewerkschaftliche Organisierung zu behindern und die ArbeiterInnen einzuschüchtern. In diesem Zusammenhang wurde ein Mitglied der CNT-Betriebsgruppe gefeuert. Nach einer ganzen Serie von Mobilisierungen in Zaragoza selbst, bat die CNT jetzt um erste europaweite Unterstützungsaktionen um so den Druck auf die Airline weiter zu erhöhren. Auch in der BRD fand eine Reihe von Aktionen statt. Infos darüber und einige Dinge, die ihr tun könntet, um die spanischen KollegInnen zu unterstützen, erfahrt ihr in diesem Beitrag:
FAU-Düsseldorf: Internationaler Aktionstag gegen Starbucks
Am 03.07.08 erhielten wir von der Düsseldorfer Polizei, Dezernat 12 Recht/Datenschutz, eine Mail mit der freundlichen Aufforderung unsere „Starbucks-Rally“ offiziell bei der Stadt anzumelden, da es sich dabei um eine Versammlung unter freiem Himmel handeln würde. Allerdings sahen wir nicht ein unser Recht, als Gewerkschaft für unsere Ureigensten Interessen einzutreten, durch irgendjemanden „legitimieren“ zu lassen. Wir beschlossen also die Mail in unserem Archiv, Abteilung „Kuriosa“, abzulegen und wie geplant den Internationalen Aktionstag gegen Starbucks zu verbringen.
Update: Berichte vom Globalen Aktionstag gegen Starbucks
In rund 20 Ländern rund um den Globus haben am 5. Juli GewerkschafterInnen und soziale AktivistInnen auf unterschiedlichste Weise gegen die gewerkschaftsfeindliche Praxis des Kaffeehaus-Multis Starbucks protestiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Beschäftigten und KundInnen des Konzerns. Unmittelbarer Anlass für den Globalen Aktionstag war die Entlassung des CNT-Mitglieds Monica in Sevilla und die von Cole, einem Mitglied der Starbucks Workers Union der IWW in Grand Rapids, Michigan, USA. Wir Berichten über die vielfältigen Aktionen in der BRD - die hat sich FAU in 15 Städten am Aktionstag beteiligt - und weltweit. "Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff auf alle!"
Global gegen Starbucks - Beachtliche Mobilisierung am Aktionstag gegen international agierende Kaffeehauskette – und mittendrin die FAU
Am 5. Juli 2008 fand ein „Globaler Aktionstag“ gegen den Kaffeebar-Multi Starbucks statt. Im Zentrum der Proteste in knapp 80 Städten rund um den Globus stand die Art und Weise, wie die Kette regelmäßig gegen Beschäftigte vorgeht, die sich gegen ihre Arbeitsbedingungen zur Wehr setzen. Auslöser für die Aktionen war denn auch die Solidarität mit zwei kurz zuvor gefeuerten GewerkschafterInnen: Monica im spanischen Sevilla und Cole in Grand Rapids, USA. Ein Schwerpunkt der Aktionen war die BRD, wo mehr als 40 Starbucks-Filialen in 16 Städten Besuch von der FAU und UnterstützerInnen bekamen.
Impressionen vom Aktionstag
Der Startschuss zum Aktionstag kam von den polnischen AnarchosyndikalistInnen der ZSP. Diese verteilten bereits am 1. Juli Flugblätter vor der Konzernzentrale von „Amrest“ in Wroclaw. Der Konzern betreibt in Polen diverse Systemgastronomie-Ketten und soll demnächst auch Starbucks auf dem polnischen Markt einführen. Laure Akai (ZSP) schrieb dazu: „Es sieht so aus, als gäbe es einiges Potential für eine gewerkschaftliche Organisierung, bevor Starbucks hier überhaupt erst richtig eröffnet hat.“
Neues Syndikat aufgenommen
Auf dem Regionaltreffen West, am 14.09.08 in Aachen, wurde das "Allgemeine Syndikat Solingen" in die FAU aufgenommen.
FAU-Berlin demonstriert gegen Kündigung
Die gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft ZIM entlässt einen ABM-Mitarbeiter während der Probezeit. Der sieht darin eine Sanktion wegen seines kritischen Verhaltens - und organisiert eine Demo mit der Gewerkschaft FAU
Schwarze Katze Interview mit der FAU Bielefeld
Fotos und Interview: Schwarze Katze, 26. März 08
Aus für Strike Bike?
Der Versuch der Nordhäuser FahrradwerkerInnen sich selbstverwaltet Selbsständig zu machen droht am kapitalistischen Markt zu scheitern.
Starbucks am Pranger
Auf mehreren Kontinenten protestieren am Sonnabend Gewerkschafter gegen die beschäftigtenfeindliche Politik der weltweit größten Kaffeehauskette
Besetztes Fahrradwerk: Sensationeller Erfolg der Kampagne »Strike-Bike« wird produziert!
Eine unglaubliche Dynamik hat der Kampagne »Strike-Bike« zum Erfolg verholfen. Schon jetzt gibt es mehr als 1.300 Bestellungen aus der ganzen Welt. Sie sind das Ergebnis der „Strike-Bike“- Kampagne der Kolleginnen und Kollegen aus der besetzten Fabrik in Kooperation mit der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU). Nun ist die Sensation perfekt: die „aufmüpfigen“ Kolleginnen und Kollegen werden das rote »Strike-Bike« selbstverwaltet Ende Oktober produzieren.
Dokumentation: Strike-Bike als Marke
Eine kleine Fahrradfabrik in Thüringen, die geschlossen werden sollte und von den Arbeitern nun als selbstverwalteter Betrieb fortgeführt wird, hat eine erfolgreiche Kampagne starten können
Pressekonferenz in Nordhausen - 2. Oktober 2007 - 15 Uhr
Wir von der Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter Union (FAU) gratulieren den Kolleginnen und Kollegen zu ihrem Mut, die Verzweiflung über die "Platt-Sanierung" ihres Fahrradwerkes hier in Nordhausen nicht kampflos hingenommen zu haben. Dieser - vorerst - symbolische Akt, 1.800 »Strike-Bikes« in vollständiger Selbstverwaltung zu planen, zu organisieren und zu produzieren, hat bereits jetzt in Deutschland und weltweit zu einer überwältigenden Solidarität geführt. Neben weit mehr als 1.400 Bestellungen aus Deutschland, liegen weitere ca. 300 Bestellungen aus Griechenland, Italien, Spanien, Großbritannien, Irland, Belgien, Luxemburg, Österreich und der Schweiz schriftlich vor.
Dokumentation: Klassenkampf -> Der knallrote Protest
Seit Wochen halten Arbeiter ein Fahrradwerk in Thüringen besetzt. Jetzt wollen sie sich die Produktionsmittel aneignen. Ein Interview mit André Kegel vom Verein „Bikes in Nordhausen“.
Strike Bike - Warteliste für Interessierte eingerichtet
Im Rahmen der Strike Bike Kampagne sind über 1800 Bestellungen eingegangen. Leider ist bei einer Reihe davon das Geld nicht, wie vereinbart, bis zum 02. Oktober auf dem Treuhänderkonto eingegangen. Die KollegInnen in Nordhausen müssen alle Bestellungen stornieren, für die die Bezahlung nicht spätestens am 16.10. auf dem Kontoauszug aufgeführt ist und werden die Fahrräder an andere Interessenten ausliefern.
›Strike-Bike‹: Produktion beginnt am Montag 22. Oktober 2007 um 6:30 Uhr!
Düsseldorf: Strike-Bike Verlosung
In Zusammenarbeit mit den GenossInnen von Cable Street Beat D'Dorf veranstalten wir eine große Strike-Bike Verlosung!
Strike-Bike Verlosung: and the winner is.....
Am 01.12.07 wurden im Rahmen der Weihnachtstombola von Cabel Streat Beat, in Zusammenarbeit mit der FAU-Düsseldorf, zwei Strike-Bikes verlost. Leider waren der/die GewinnerIn(en) nicht persönlich anwesen. Jetzt habe sie die Gelegenheit sich bei der FAU-Düsseldorf zu melden und das Fahrrad, rechtzeitig vor Weihnachten ab zu holen.
FAU-Aachen: 80 BesucherInnen bei Stowasser-Veranstaltung im Welthaus
Etwa 80 TeilnehmerInnen fanden sich am frühen Freitagabend in der Aula des Welthauses ein, um dem Sachbuch- Bestlistenautor Horst Stowasser zum Thema "Was ist eigentlich Anarchie?" aus seinem Buch "Anarchie! Idee. Geschichte. Perspektiven." zu lauschen. Organisiert hatten die Veranstaltung die Aachener Gruppen / Organisationen: ak sub.version, Fachschaft Philosophie (7/1) der RWTH-Aachen, FAU-Aachen und das Autonome Zentrum Aachen.
Strike Bike - Arbeiten ohne Chef
Obwohl der Arbeitskampf bei Bike Systems verloren wurde, gibt es eine kleine Gruppe Unbeugsamer. Diese wollen nicht nur die Produktion in einer neugegründeteten Firma wieder aufnehmen sondern auch noch einiges grundlegend anders machen als bisher.
Strike-Bike: Black Edition
Die "Neue Nordhäuser Zeitung" hat kontinuirlich über den Kampf der Belegschaft bei Bike Systems berichtet. Nun können wir hier einen Artikel Dokumentieren, incl Bildern, welcher die Fortschritte der Strike Bike GmbH zeigt. Unter anderem zu sehen ist die überarbeitete und verbesserte Black Edition des Strike Bikes.
Internetaktion der Nordhäuser Fahrradwerker und deren Hintergrund – Aufruf zur Unterstützung des Produktionsstarts.
Nur mit der Betriebsbesetzung anlässlich der Schließung Ihrer Firma und der daraus resultierenden Strike Bike Produktion, wollten sich viele der ehemaligen Mitarbeiter des Nordhäuser Fahrradherstellers Bike Systems, im Kampf um ihre Arbeitsplätze und Ihrer Existenzen, nicht zufrieden geben. Das Ziel war und ist es möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Eine Fahrradfirma mit wiederum ca. 130 Arbeitsplätzen in Selbstverwaltung zu schaffen konnte nur utopisch erscheinen, da nach Abzug des Insolvenzverwalters statt Maschinen und Anlagen nur noch Müllberge und Asche den Inhalt der Werkhallen bildeten.
1. Mai; Redebeiträge der FAU-IAA
eine unvollständige Sammlung der Redebeiträge, Aufrufe und sonstiger Texte aus der FAU-IAA zum 1. Mai 2008
Besetztes Fahrradwerk Nordhausen – Solidarität übertrifft alle Erwartungen
Seit einer Woche läuft die Kampagne »Strike-Bike« zur Rettung der Arbeitsplätze der Fahrradwerker in Nordhausen. Die KollegInnen und Kollegen in der besetzten Fabrik werden Fahrräder in Selbstverwaltung produzieren!
Strike-Bike nun auch in Düsseldorf
Nehmt alle Teil an der Tombola!
IWW: Gewerkschaft geht anders! Warum französische Verhältnisse in Deutschland schwer zu schaffen sind / DGB-Arbeitgeber-Lobby will handzahme Einheitsgewerkschaft per Gesetz festschreiben
Einen heißen Herbst hatten ver.di und der DGB für 2010 versprochen. Mit dem Motto “Gerechtigkeit geht anders” sollte gegen Sparpakete, unsoziale Politik und Umverteilung von unten nach oben demonstriert werden. Doch herausgekommen ist nur ein laues Lüftchen. Ein Lüftchen, das um so lauer wirkt, wenn wir über den Rhein und die Vogesen nach Frankreich schauen
Pöbel meets Elite! Hessens UnternehmerInnen mit Demonstration konfrontiert!
Rund 300 Menschen fanden sich am Abend des 26. Oktober anlässlich des 19. hessischen Unternehmertages zu einer Demonstration unter dem Motto: „Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz. – Die Krise heißt Kapitalismus!“ vor eindrucksvoller Kulisse ein. Aufgerufen hatten das sozial- revolutionäre und antinationale Krisenbündnis. Während im illuminierten Wiesbadener Kurhaus rund 1100 VertreterInnen aus Wirtschaft, Politik und Medien tagten, zog der Demonstrationszug zuvor mit Parolen wie „Nie mehr Arbeit – für Boss und Lohn – Sabotage, Rebellion! oder Staat – Nation – Kapital: Scheiße! durch die Wiesbadener Innenstadt.
FAU-Flensburg: Leiharbeit abschaffen!
Etwa 800.000 Menschen haben im vergangenen Jahr für Leiharbeitsfirmen gearbeitet. Viele von ihnen wurden von den Arbeitsagenturen gezwungen, sich von den Menschenhändlern für Niedriglöhne vermieten zu lassen. Das besonders Abstoßende an dieser Art des Menschenhandels ist, dass gleich zwei Unternehmen an den LeiharbeiterInnen profitieren – die Leihbude und die Entleihfirma – während die LeiharbeiterInnen selber mit Niedriglohn in die Röhre schauen.
kurzes aus der FAU-IAA
ein unvollständiger Überblick über die Aktivitäten der Syndikate
FAU-Frankfurt: Die FAU Frankfurt vertrat die Interessen eines Genossen vor dem Arbeitsgericht. Es ging um zwei Kündigungen, bezahlten Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
Dem auf 400 € Basis beschäftigten Tellerwäscher war zusammen mit dem gesamten Restaurantpersonal aufgrund einer vermeintlichen Betriebsauflösung gekündigt worden. Nach Gesprächen mit Genossen_innen klärte sich allerdings, dass die Gaststätte einfach nur von neuen Besitzern wie bisher weitergeführt wird. Nach § 613a ist das keine Geschäftsaufgabe, sondern ein Betriebsübergang.
Italien: USI ruft zum Generalstreik am 28. Januar 2011 auf
Die anarcho-syndikalistische Unione Sindacale Italiana (USI-AIT) ruft für den 28. Januar zu einem landesweiten Generalstreik in Italien auf.
Meldungen aus der IAA
aktueller, unvollständiger Überblick über die Aktivitäten in der IAA
Interview mit Dörte Stein (FAU-Streikrechtskampagne): Gesetztesinitiative von BDA und DGB zur Tarifeinheit
Die FAU-Karlsruhe beteiligt sich seit Dezember 2010 an einem Radioprojekt bei Querfunk (104,8 Mhz) in Karlsruhe. Die Sendung heißt: Radio A- Die Sendung für libertäre Kultur, Politik und Syndikalismus.
Dokumentation SZ: Der Kampf der Gewerkschaften - Große Haie, kleine Fische
Angriff auf die Kleinen: Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Arbeitgeber verbünden sich - sie wollen kleinere Interessenverbände verdrängen.
Meldungen aus der FAU
FAU-Kiel: Gerecht? Geht ganz anders! +++ FAU-Stuttgart: Eine große Hoffnung +++ FAU-Leipzig: Montagsdemo reloaded +++FAU-Stuttgart: Syndikate und LB² beteiligen sich an S21 Demonstration +++ FAU-Stuttgart: Syndikate und LB² beteiligen sich an S21 Demonstration +++ FAU-Leipzig: Kleiner Erfolg in Sachen Arbeitskampf +++ FAU-Berlin: Unterstützung für »Liebig14«
Meldungen aus der IAA
CNT-F/IAA spaltet sich +++ SolFed: Klinkenputzer Netzwer +++ IAA-SP: Direkte Aktion vor dem Hotel Vincci in Lissabon +++ ZSP: Verlautbarung über den so genannten „Marsch für die polnische Identität“ in Katowice +++ CNT-E: Gijón: Proteste gegen Angriffe auf die Rente und Sozialausgaben +++ SolFed: spricht mit ArbeiterInnen aus dem Einzelhandel +++ SolFed: Marsch gegen die Sparpläne der Regierung in Reading +++ CNT-F/IAA: Aktion gegen Carrefour +++ CNT-E: Wiedereinstellung bei Flightcare +++ CNT (Spanien): Erfolge auch bei der Flightcare-Mutter +++ SolFed: Randale in der Tory-Zentrale +++
CNT-E/IAA: Regionaler Generalstreik in Spanien
In zahlreichen Städten des spanischen Baskenlandes fanden am 27. Januar 2011 zahlreiche Kundgebungen und Streikversammlungen der Gewerkschaft CNT-IAA statt. Anlass für diesen regionalen Generalstreik, der auch in den Regionen Galizien und Navarra durchgeführt wurde, waren die geplante Rentenreform, die Reform der Sozialversicherung und andere Sparmaßnahmen anlässlich der aktuellen Krise des Kapitalismus.
Meldungen aus der IAA
Meldungen aus der IAA
SolFed: Hunderte protestieren gegen Kürzungen durch den Stadtrat in Hackney +++ SolFed: Störung im Rathaus von Islington +++ COB gegen Carrefour +++ ZSP: Aktion vor Warschauer OTTO-Workforce Büro +++ ASI: Repressionen gegen gehen weiter! +++ CNT-E: Auf die Straße gegen Rentenklau +++ USI: Generalstreik der Basis +++

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Düsseldorf: FAU Bürozeiten im "V6" 29.12.2014 17:00 - 19:00 — FAU-Lokal, "V6", Volmerswerther Straße 6, 40221 Düsseldorf
Düsseldorf: Treffen des permanenten lokalen Streik-Soli-Komitees / Bündnis Finger weg vom Streikrecht 29.12.2014 19:00 - 22:00 — FAU-Lokal “V6″ Volmerswerther Straße 6, 40221 Düsseldorf
Düsseldorf: März 1920 "Die vergessene Revolution" 15.03.2015 18:00 - 21:00 — FAU-Lokal, Volmerswerther Straße 6, 40221 Düsseldorf
Düsseldorf: "Umsonst is dat nie" - In Gedenken an Hans Schmitz 22.03.2015 19:00 - 22:00 — FAU-Lokal, Volmerswerther Straße 6, 40221 Düsseldorf
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