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FAU-Berlin: Tarifvertrag jetzt!

Nachdem sich die Geschäftsleitung des Kino Babylon Berlin Mitte geweigert hatte mit der FAU Berlin über den von dieser vorgelegten Haustarifvertrag zu verhandeln, kam es am 25.06.2009 zu einer Kundgebung vor dem Lichtspielhaus.
Sonderseite zum Arbeitskampf im Kino Babylon


Seit die FAU Berlin der Geschäftsleitung der Neue Babylon Berlin GmbH am 04.06.2009 den Entwurf für einen Haustarifvertrag vorgelegt hat, stellen sich die Geschäftsführer Timothy Grossman und Tobias Hackel stur. Obwohl die FAU stärkste und einzig aktive Gewerkschaft im Betrieb ist, weigern sie sich, die FAU Berlin als Verhandlungspartner zu akzeptieren. Und nicht nur das: nachdem die FAU Berlin dem Lichtspielhaus nach Verstreichen der Frist zur Verhandlungsaufnahme den unbefristeten Abrbeitskampf erklärt hatte, versuchte die Geschäftsleitung die FAU in einem internen Schreiben an die Belegschaft zu diskreditieren. In dem Schreiben wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass die FAU vom Verfassungsschutz überwacht werde und sich an den Prostesten zum G8 beteiligt, sowie den Streik des Fahrradwerkes in Nordhausen unterstützt habe. Entgegen der Intentionen der Geschäftsführung, sollten die Verweise auf die Aktivitäten der FAU wohl eher Garanten für ihren guten Ruf sein.

Um der Geschäftsleitung zu zeigen, dass man sich von derlei Taktierereien keineswegs beeindrucken lässt und um die Geschäftsleitung an den Verhandlungstisch zu bringen, organisierte die FAU Berlin nun eine erste Kundgebung vor dem Kino. Gut 50 Mitglieder der FAU Berlin, der Betriebsgruppe, ehemalige Angestellte und Untertsützer versammelten sich daher vor dem Kino um gegen die Haltung der Geschäftsleitung zu protestieren. Es gab Redebeiträge entlassener Mitarbeiter und der Betriebsgruppe zur aktuellen und generellen Situation und den Arbeitsbedingungen im Kino, Strassentheater und Musik. In einem Redebeitrag der FAU Berlin wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass die FAU stärkste Gewerkschaft im Betrieb ist, die Gewerkschaft die von der Betriebsgruppe selbst gewählt wurde und die mit der Belegschaft gemeinsam den Haustarifvertag ausgearbeitet hat. Das ist eine Tatsache, die sich weder aussitzen noch ignorieren lässt. Die FAU Berlin wird sich nicht einfach abwimmeln lassen sondern den Konflikt mit aller Konsequenz zum Ende führen.


Weitere Infos


www.prekba.blogsport.de
www.fau.org/berlin

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