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Berlin: Protest vor serbischer Botschaft

Vor der Serbischen Botschaft in Berlin protestierten diesen Freitag den 18. September Aktivisten für die Freilassung von serbischen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern. Die Kundgebung wurde von der Basisgewerkschaft „Freie ArbeiterInnen Union“ (FAU) angemeldet.
Berlin: Protest vor serbischer Botschaft

Freiheit für alle souzialen Gefangenen!

Grund war die Verhaftung von vier Anarcho-Syndikalisten und einer Anarcho-Syndikalistin in Belgrad Anfang September. Ein Großteil der Verhafteten ist Mitglied der Gewerkschaft „Anarhosindikalistička inicijativa“ (ASI). Über den Grund der Festnahmen schweigen sich die serbischen Behörden derzeit aus. Höchstwahrscheinlich wird eine Verstrickung der Fünf in einen Anschlag auf die griechische Botschaft Ende August und damit ein Terrorismusfall konstruiert. Serbische Medien begannen schon kurz nach dem Anschlag mit einer Kampagne gegen die ASI. Die ASI selbst distanziert sich von dem Anschlag, zu dem sich bereits eine Gruppe namens „Crni Ilija“ bekannt hat.

Wie ihre deutsche Schwestergewerkschaft FAU, steht die ASI für eine selbstorganisierte, basisdemokratische und kämpferische Gewerkschaft. Zusammengeschlossen sind beide Basisgewerkschaften FAU und ASI in der „Internationale ArbeiterInnen Assoziation“ (IAA) deren Generalsekretariat derzeit von der ASI ausgeübt wird.

Auf der Kundgebung in Berlin wurde die sofortige Freilassung der serbischen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter und eine Ende der Kriminalisierung von politisch aktiven Menschen gefordert.

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