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Russland: Repression gegen AnarchistInnen

Seit gut einem halben Jahr versuchen russische Geheimdienste (FSB, UBOP), Druck auf AktivistInnen von "Food Not Bombs" (FNB) in Brjansk auszuüben, sowohl virtuell als auch gewaltsam.
Auf Anweisung von FSB und UBOP greifen örtliche Faschos die AnarchistInnen an, und es gibt persönliche Drohungen von Miliz und Behörden. Ermittlungen wegen der Überfälle werden nicht eingeleitet. Nachrichten über die Angriffe auf FNB werden in den großen Web-Medien gelöscht. In den großen Massenmedien tauchen diese Meldungen schlicht nicht auf.

Faschistische Angriffe auf AnarchistInnen in Brjansk wurden verübt am 27.10.2007, 05.01.2008, 20.01.2008, 10.02.2008 (zwei Angriffe an einem Tag), 02.03.2008, 23.03.2008, 01.05.2008 und 29.05.2008. Viele Verletzungen, Blutergüsse, Gehirnerschütterung, Verletzungen von Nieren und Wirbelsäule, Bindehautverätzungen, gebrochene Nasen – das sind nur einige Diagnosen der Opfer.

Die Antifa reagierte mit einer Kampagne im Internet, u. a. mit einem Outing gegen einen Teilnehmer des von der UBOP angeordneten Fascho-Überfalls auf eine FNB-Aktion am 29. Mai (siehe  http://www.hippy.ru/forum/viewtopic.php?pid=18393#p18393). Am 11. Juni versuchten daraufhin Geheimdienste, FNB Brjansk in AktivistInnenkreisen zu diskreditieren, indem sie skurrile Verleumdungen über ein Mitglied des Kollektivs auf indymedia verbreiteten. Viele russische Food Not Bombs-Gruppen stellten sich allerdings sofort hinter die AktivistInnen von Brjansk.

free (Moskau, FNB-Gruppe "Magic Hat)

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