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Kollektiv gegen die Mafia
Schwedische SyndikalistInnen setzen Szeneladen der High Society unter Druck, der migrantische ArbeiterInnen ausbeutet
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Brände, Schulen, Mindestlohn - Bengalische ArbeiterInnen wehren sich gegen Ausbeutung durch Textilunternehmen
Der 29. Juli sollte ein guter Tag werden. Das zumindest hoffte die Regierung von Bangladesch. Sie verabschiedete an jenem Freitag ein Gesetz, das den monatlichen Mindestlohn in der Textilbranche auf rund 32 Euro anhob. Bis dahin lag die Lohnuntergrenze für diesen Industriezweig, der 80% der gesamten Exporteinnahmen ausmacht, bei etwa 18 Euro. Statt das Gesetz zu würdigen, zerbrachen Fensterscheiben und brannten Barrikaden, Autobahnkreuze wurden blockiert und Haufen von Textilien wurden auf der Straße verbrannt. Die Polizei ging mit Gummigeschossen und Tränengas gegen protestierende TextilarbeiterInnen vor. Ihre Gewerkschaften forderten 54 Euro Mindestlohn. Der ausgehandelte Regierungskompromiss reiche kaum, um den monatlichen Bedarf zu decken.
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Berlin: "Organisieren statt Lamentieren"
Längere Zeit war es an der Schwedischen Schule in Berlin üblich, dass die Lehrkräfte keine schriftlichen Arbeitsverträge hatten, unbezahlte Überstunden leisten mussten und bei Klassenfahrten unzureichend vergütet wurden. Die</i> DA <i>bat einen in der Bildungssektion der FAU Berlin organisierten Lehrer von seinem persönlichen wie auch dem allgemeinen Konflikt um die Arbeitsbedingungen zu berichten, der durch seine Sozialisierung einen erfolgreichen Verlauf nahm.
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Direkte Aktion: Wir zahlen nicht für Eure Krise…. oder doch?
Seit fast zwei Jahren protestieren – immer weniger - Menschen in Deutschland unter dem Motto „Wir zahlen nicht für Eure Krise“. Gezahlt wurde dennoch: Als Mensch mit Job durch Lohnverzicht und Arbeitsverdichtung, als SteuerzahlerIn für Kurzarbeit und Abwrackprämie, als KonsumentIn für Preiserhöhungen und Zuzahlungen beim Arzt. Alles in der Hoffnung, den Arbeitsplatz zu erhalten oder einfach unfreiwillig. Denn es geht die Angst um den Lohnarbeitsplatz als angeblich alternativloses Mittel zur Existenzsicherung um. Eine vielfach verdrängte Angst, denn nicht nur Banken und Konzerne, auch Lohnabhängige hoffen im verschärften Verdrängungswettbewerb, zu den Gewinnern der Krise zu zählen. Alle überschlagen sich im Reparaturbetrieb (und viele Linke im Humanisierungsbetrieb) des Kapitalismus, obwohl dieser gerade deswegen wunderbar funktioniert: Für die Reichen.
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Wohlstand durch Verzicht?
Deutschland drückt die Einkommen der Masse, um andere Länder niederkonkurrieren zu können. Die Gewerkschaften tragen diese nationalistische Wirtschaftspolitik mit
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Frankreich: Die Verformung der Gewerkschaften
Sarkozy will die französischen Gewerkschaften in die Wahlurne sperren. Davon profitieren die großen Apparate. Die CNT sieht Risiken und … Chancen
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Direkte Aktion: Rückzug ohne Einsicht - Auf einer Tagung in Kassel zogen die Kritiker der zu Fall gebrachten Initiative zur Einschränkung des Streikrechts Bilanz
Mitte September traf sich die Initiative „Hände weg vom Streikrecht – für gewerkschaftliche Aktionsfreiheit“ in Kassel und zog Bilanz über die Aktivitäten der letzten Monate. Einige Wochen vorher hatte der Gewerkschaftsrat von ver.di seinen Austritt aus dem Bündnis des DGB mit dem Unternehmerverband BDA in Sachen Tarifeinheit bekanntgegeben. Ver.di erklärte dies damit, dass ihr Projekt momentan nicht durchsetzbar sei, das Fortführen der Initiative schaffe zu viel Unruhe in der Mitgliedschaft. Tatsächlich wurde dadurch eine ganze Reihe Kritiker in den eigenen Reihen auf den Plan gerufen, die auf internen Fachbereichsversammlungen Zustimmung bekamen – entgegen dem offensiven Auftreten der ver.di-Spitze um Frank Bsirske. Zudem stand der ver.di-Kongress vor der Tür und es sollte eine kritische Diskussion verhindert werden. Es gab also keine Selbstkritik des Vorstands über das undemokratische Vorgehen, sondern allein die Feststellung, im Moment sei die Sache nicht positiv vermittelbar. Der IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber bedauerte in einem offenen Brief ver.dis Rückzug und betonte, dass dieser Rückzug keine Einsicht bedeute, sondern einfach nur der momentanen Stimmung und den Kräfteverhältnissen innerhalb und außerhalb der Gewerkschaften geschuldet sei.
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Flucht nach vorne - Hintergründe zur Unternehmenspolitik von Starbucks
Der erfolgsverwöhnte Kaffeegigant steckt in der Krise. Starbucks, das 2007 insgesamt 160 Mio. Kilo Kaffee eingekaufte, davon sechs Prozent „fairtrade“, beschäftigt ca. 172.000 ArbeiterInnen. In den letzten fünf Jahren hatte sich die Anzahl der Starbucks-Filialen weltweit nahezu verfünffacht. Bei der Wahl der Standorte ging und geht man nach der sogenannten „Cluster“-Methode vor. Überall wo ein neuer Starbucks eröffnet wurde, folgten bald weitere Läden. Das führte in den USA irgendwann dazu, dass die Filialen begannen, sich gegenseitig Konkurrenz zu machen; Umsatzeinbußen von 20-30 Prozent waren die Folge. Diese Situation wird zudem durch die Immobilienkrise weiter verschärft, da sich viele Standorte nicht so dynamisch entwickelten, wie von den Starbucks-Analysten prophezeit. Hinzu kommt die stetig wachsende Konkurrenz durch Fastfood-Ketten, wie z.B. McDonalds, Subway oder Dunkin' Donuts, die sich zum Teil auf ein bedeutend umfangreicheres Filialnetz stützen können, und nicht zu vergessen: die mittlerweile entstandene Konsumzurückhaltung im Starbucks-Vaterland.
Existiert in Members / / Texte von Rudolf Mühland / DA
Das Langweiligste der Welt - Die Gewerkschaft als Mittel der Transformation. Zur Theorie der gesellschaftlichen Veränderung im Syndikalismus.
Debatten über gesellschaftliche Transformationsstrategien stehen wieder hoch im Kurs. Vor allem die non-parlamentarische Linke bricht langsam mit dem gewohnten Unisono und macht sich tastend auf die Suche. Betriebliche und soziale Kämpfe, die Ökonomie als Kampffeld und Klassenfragen rücken immer mehr in den Mittelpunkt und lösen den narzisstischen Ansatz einer Politik des „richtigen Bewussteins“ allmählich ab. Dieser Trend kann durchaus als Indiz dafür verstanden werden, dass das syndikalistische Konzept etwas zu bieten hat, was die heutigen Erfordernisse einer emanzipatorischen Bewegung betrifft.
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Direkte Aktion 203: Die sind doch krank! - Um Streiks zu brechen, greifen EU-Regierungen seit 2010 auf Militär und Notstand zurück: erst Griechenland, dann Frankreich, nun Spanien
Turbulenzen im Luftverkehr gibt es in den letzten Wochen allerorten. Zuletzt überraschten die Piloten der Berufsgewerkschaft Cockpit mit einem unangekündigten Streik. Zwar blieben bei den bestreikten Fluggesellschaften Germania und Tuifly nur wenige Flugzeuge am Boden. Aber ein „Überraschungsstreik“ ist mehr, als man hierzulande von einer nicht-revolutionären Gewerkschaft gemeinhin erwartet.
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