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Graswurzelrevolution: Solidarität mit den Gefangenen für den Frieden
Die WRI-Ehrenliste 2010: Mehr als 100 gefangene AntimilitaristInnen brauchen Eure Unterstützung Die War Resisters' International (WRI) (Internationale der Kriegsdienstgegner/innen) ist ein 1921 gegründetes, global agierendes antimilitaristisches Netzwerk. Eine der Hauptaufgaben der WRI ist es, die gewaltfreie Aktion gegen alle Kriegsursachen zu propagieren und Menschen auf der ganzen Welt zu unterstützen und zusammenzubringen, die sich der Beteiligung an Krieg oder der Vorbereitung von Krieg verweigern. Weltweit gibt es etwa 80 WRI-Mitgliedsorganisationen. Im deutschsprachigen Raum z.B. das Berliner Anti-Kriegs-Museum, das Hamburger Archiv aktiv für gewaltfreie Bewegungen, die DFG-VK, die Graswurzelrevolution, die IDK, die österreichische Arbeitsgemeinschaft für Wehrdienstverweigerung und Gewaltfreiheit, das Begegnungszentrum für Aktive Gewaltlosigkeit und die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee.
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Graswurzelrevolution: Prickelndes Marseille - Die Streiks in Frankreich am Beispiel einer Hafenstadt mit strategischer Bedeutung
"Die spinnen, die Franzosen" entblödete sich ein Kommentator des "Spiegel" (43/10, S. 130) nicht, in Umkehrung eines Spruchs von Asterix' Freund Obelix zu fragen ("Die spinnen, die Römer"), und mit ihm fragte die gesamte bürgerliche Presse Deutschlands: Wie können die sich nur wegen so einer kleinen Rentenreform so echauffieren? Die bürgerliche Presse übersah dabei meist, dass die französischen ArbeiterInnen endlich von ihrem zynischen Herrscher Sarkozy die Schnauze voll hatten. Die Rentenreform war da nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Dazu wurde kolportiert, die Bewegung könne nur solche Formen annehmen, weil in Frankreich keine Massengewerkschaften existierten wie in Deutschland, was bei rund acht Prozent gewerkschaftlich Organisierten in Frankreich die Gewerkschaften den Radikalen ausliefere. Nichts könnte falscher sein. Wenn die Streikbewegung dieser Tage an Radikalität verliert, dann liegt das gerade an intergewerkschaftlichen Absprachen und reformistischen Taktiken der Gewerkschaftsführer. Für die Radikalisierung sorgen in Frankreich gerade die Gewerkschaftsbasis und die Unorganisierten. In dieser GWR blicken wir in zwei Übersetzungen aus der französischen libertären Wochenzeitung "Le Monde libertaire" auf das französische Streikgeschehen der letzten Wochen zurück. Ein Beitrag von Ende Oktober, auf dem Höhepunkt der Streiks, befasst sich mit Marseille, wo sich die Bewegung beispielhaft spiegelte; ein zweiter von Anfang November zieht eine vorläufige kritische Bilanz. (GWR-Red.)
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Graswurzelrevolution: Erste Bilanz eines gewollten Scheiterns - Das Spiel der Funktionäre Chérèque und Thibaud
Haben die DemonstrantInnen des 28. Oktober 2010 den Aktionszyklus vorläufig beendet, der seit mehreren Wochen die Rentenreform Sarkozys bekämpft? Das ist gut möglich, die Ölraffinerien nehmen ihren Betrieb wieder auf, die Häfen von Marseille und Le Havre sind wieder offen und die wirtschaftliche Blockade, das einzig wirksame Kampfmittel gegen das Kapital, scheint mehr und mehr in die Ferne zu rücken. Im Gegensatz dazu steht, dass Deponien und Lager aller Art weiter blockiert werden, dass in einigen Branchen, wie etwa im Flugverkehr, nach dem Ende der Herbstferien neue Aktionen geplant sind und dass die GymnasiastInnen vielleicht noch nicht ihr letztes Wort gesprochen haben.
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GWR: Die Revolte in Ägypten - Probleme, Grenzen und Chancen
Die gegenwärtigen Revolten und Proteste in der arabischen Welt erschüttern nicht nur die autoritären Regime, sondern bringen die bisherigen westlichen Vorstellungen mächtig durcheinander. Das Bild, das NahostexpertInnen immer wieder zeichneten, war: Zwar undemokratische, aber zu­mindest säkulare und mit dem Westen verbündete Regierungen sind der Garant dafür, die isla­mistische Gefahr einzudämmen. Und wenn dabei Demokratie und Menschenrechte eingeschränkt werden müssen, ist es zwar bedauerlich, aber im Vergleich zum Sieg der Islamisten das kleinere Übel.
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Anarchismus in Kanada Indigener Widerstand, G8-Gipfel und Ann Hansen. Ein Interview mit Reece Sonable
Anarchistische Bewegungen jenseits des Atlantiks sind ein Themenbereich, der großes Interesse in Europa weckt. Betrachtet man Nord- und Zentralamerika, so sind es hier vor allem libertäre/magonistische/zapatistische Bewegungen in Mexiko und die heterogene anarchistische Szene in den USA, über die viel berichtet wird. Nach dem Interview mit dem US-amerikanischen Anarchisten Jean Black in der Graswurzelrevolution Nr. 326/Februar 2008 spricht in diesem Interview nun Reece Sonable aus Vancouver über Anarchismus in Kanada, welche Besonderheiten die Bewegung dort auszeichnen und weshalb es 2010 viele Gründe gibt, nach Kanada zu reisen (GWR-Red.).
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Dokumentation"Bis dahin sind es Menschen!" - Der Anarchist Melchor Rodríguez García und die Repression im republikanischen Madrid während des Spanischen Bürgerkriegs (1936-1939)
Die Angst habe ihm in den Knochen gesessen, bekennt Ricardo Horcajada. Der heute Einundachtzigjährige war es, der damals, am 12. Februar 1972, auf dem Friedhof San Justo in Madrid die Fahne über den Sarg breitete. Eine Fahne, die niemals zuvor und niemals danach unter der Herrschaft Francos auf einer spanischen Beerdigung zu sehen gewesen war, deren Besitz allein Gefängnisstrafe oder Schlimmeres bedeuten konnte: ein längliches Rechteck, schräg geteilt in eine rote und eine schwarze Fläche. Die Fahne des Anarchosyndikalismus. Das Banner der CNT (Nationale Konföderation der Arbeit).
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"Emma Goldman hatte seidene Unterwäsche eingekauft, die todschick war" Sabine Hunziker im Gespräch mit der Übersetzerin Marlen Breitinger
Das folgende Interview entstand im Rahmen einer Lesung der im August 2010 in der Hamburger Edition Nautilus erschienenen Neuauflage der Autobiographie Gelebtes Leben von Emma Goldman (siehe Rezension in dieser GWR). Marlen Breitinger gehörte zum Kollektiv, das die Autobiographie in der Erstausgabe in die deutsche Sprache übersetzte und auch bei der Überarbeitung des Buches mithalf. Weiter hat sich Breitinger, die ein Studium in Geschichte und Germanistik abgeschlossen hat, intensiv mit dem Nachlass von Emma Goldman beschäftig. Mit ihr sprach für die GWR Sabine Hunziker.
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改道 Gǎidào: Anarchismus in Skandinavien – ein Überblick
Vorbemerkung: "Skandinavien" ist ein nicht klar bestimmter Begriff, der sowohl geographisch als auch Teil kulturell verschiedentlich definiert wird. In diesem Artikel bezeichnet er die oft als "nordischen Länder" zusammengefassten Staaten Europas, also Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island.
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Dokumentation: Befreiungskämpfe, die nicht befreien - Gewalt und Herrschaft im Südlichen Afrika
Weltweit fiebern die Fußballfans der 2010 erstmals in Südafrika stattfindenden Fußballweltmeisterschaft entgegen. Wir möchten einen Blick "hinter die Kulissen" werfen. Dr. Henning Melber ist geschäftsführender Direktor der Dag Hammarskjöld Stiftung im schwedischen Uppsala und seit 1974 Mitglied der SWAPO (South-West Africa's People Organisation). Für die LeserInnen der Graswurzelrevolution analysiert er die Politik der ehemaligen Befreiungsbewegungen, die sich in den postkolonialen Staaten des Südlichen Afrika zu Herrschaftsparteien entwickelt haben (GWR-Red.).
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