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ZSP: Polens »mieseste Arbeitgeber« in der Defensive
Die Związku Syndykalistów Polski (ZSP) hielt zum dritten Mal hintereinander den jährlichen Wettstreit „Miesester Boss des Jahres“ ab. Hunderte ArbeiterInnen schrieben über Ausbeutung, Benachteiligung und schlechte Arbeitsverhältnisse. Die Entscheidungsfindung fiel uns sehr schwer. Nach akribischen Nachforschungen und reiflicher Überlegung, wurde der Preis verliehen und die eingereichten Informationen der ArbeiterInnen an die Medien weitergegeben. Daneben haben wir die grundsätzliche Auffassung verlauten lassen: Alle Bosse sind schlecht und gehören kritisiert! Dieses Jahr reagierten zwei der drei miesesten Arbeitgeber öffentlich auf unseren Wettbewerb, indem sie die Zeugnisse der ArbeiterInnen leugneten. Außerdem drohte einer damit gegen uns gerichtlich vorzugehen. Als Antwort schreiben uns immer mehr Beschäftigte seines Unternehmens und unterstützen uns mit Zeugnisse und Beweise gegen ihren Boss.
Existiert in Nachrichten
Portugal: Generalstreik gegen die neoliberale „Krisenbewältigung“ - Die sozialen Kämpfe und Proteste entwickeln sich in Portugal in Wellenbewegungen.
Nach den Massenprotesten im März 2011 mit 200.000 Menschen, die zum Sturz der sozialdemokratischen Regierung beigetragen haben, bildeten sich Vernetzungen, um weiter gegen die Verschlechterung der Lebensumstände zu kämpfen. Ebenso gab es viele kleinere Proteste, etwa gegen Preiserhöhungen im Nahverkehr oder gegen die Stilllegung von Bahnstrecken. Allerdings ist aus diesen kleineren lokalen Initiativen nicht sofort eine Massenmobilisierung gewachsen. Ebenso konnten die linken Oppositionsparteien (PCP und B.E.) nach den Wahlen recht lange keine kämpferische Position entwickeln. Jenseits von „kämpferischen“ Reden und schwachen politischen Kampagnen war wenig erkennbar. Dies änderte sich im Herbst 2011. Der der KP nahestehende Gewerkschaftsverband CGTP mobilisierte am 1. Oktober zu Demonstrationen in Lissabon und Porto. Nach (eher übertriebenen) Gewerkschaftsangaben waren ca. 150.000 Menschen auf der Straße. Dies waren die ersten Massenproteste seit den Wahlen im Juni 2011. Als nächstes folgte eine Aktionswoche der CGTP Ende Oktober, in der in einigen Städten Kundgebungen und kurze Warnstreiks stattfanden. Die öffentlich sichtbaren Aktionen konzentrierten sich auf die Hauptstadt. Die CGTP setzte (gemeinsam mit dem sozialdemokratischen Gewerkschaftsverband UGT) für den 24. November einen Generalstreik an.
Existiert in Nachrichten
CNT-E/IAA und SolFed/IAA: Streiks bei Visteon
Die CNT-IAA in der spanischen Stadt Jerez kämpft momentan gegen den Abbau der Belegschaft und für bessere Arbeitsverhältnisse in einer Fabrik des Unternehmens Visteon (Ford). In Großbritannien erfuhren die ArbeiterInnen dagegen schon was passiert, wenn multinationale Konzerne Standort- und Personalentscheidungen treffen. Der folgende Artikel vom Internationalen Sekretariat der SolFed-IAA beschreibt die systemische Herrschaft des Kapitals über tausende Menschen, exekutiert von den Managern der Unternehmen Ford und Visteon.
Existiert in Nachrichten